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MÄRKTE USA/Wall Street beendet zweitägige Aufwärtsphase

DJ MÄRKTE USA/Wall Street beendet zweitägige Aufwärtsphase

DOW JONES--Die relative Ruhe an der Zollfront hat die Wall Street in den vergangenen zwei Sitzungen andere Themen spielen lassen. Die Abwendung des Regierungsstillstandes und am Vortag positiv aufgenommene Daten haben die US-Börsen jüngst gestützt. Nun sinkt der Dow-Jones-Index am Dienstag im frühen Geschäft um 0,5 Prozent auf 41.625 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite fallen um 0,9 bzw. 1,6 Prozent. Anleger scheinen die Schnäppchenjagd gegen das Risiko neuerlicher Volatilität abzuwägen. Die Stimmung an den US-Börsen sei schlechter als es die jüngsten Aufschläge vermuten ließen, heißt es im Handel. Untermauert wird die Verunsicherung vom Volatilitätsindex VIX. Das "Angstbarometer" für den S&P-500 in den nächsten 30 Tagen lag zuletzt bei 20,51 verglichen mit seinem 10-Jahresdurchschnitt von 18,30. Damit preist der Markt auf kurze Sicht weiter eine starke Schwankungsanfälligkeit ein.

Einer der Gründe für die hohe Verunsicherung am Markt ist der Umstand, dass das Reizthema Zölle im Hintergrund weiterschwelt. Regierungsvertreter haben laut Wall Street Journal geprüft, ob sie die komplexe Ausarbeitung neuer Zolltarife für Hunderte von Handelspartnern des Landes vereinfachen könnten, indem sie die Staaten in eine von drei Zollkategorien einordnen. Die Verwaltung verfolge jedoch weiterhin den Plan individueller reziproker Zölle für jedes Land bis zur selbst auferlegten Frist vom 2. April, heißt es weiter.

Für wenig Kauflaune sorgt auch die näher rückende Zinsentscheidung der US-Notenbank zur Wochenmitte. "Die Fed hat eine Entscheidung zu treffen. Vorerst rechtfertigt eine stagnierende Wirtschaft nicht vollständig Zinssenkungen, wenn Zölle die Inflation verschärfen könnten", beschreibt Chefmarktstrategin Callie Cox von Ritholtz Wealth Management das Dilemma. Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump könnte die USA in die Rezession stürzen, gleichzeitig befeuern seine Zölle die Inflation - Argumente für und gegen Zinssenkungen. Wie es um die Inflation bestellt ist, zeigen unter anderem die Import- und Exportpreise für Februar. So sind die Einfuhrpreise deutlich gestiegen, obwohl Volkswirte mit einem unveränderten Preisniveau gerechnet hatten. Die Baubeginne wie auch die US-Industrieproduktion im Februar senden indes klar positive Konjunktursignale.

Die Rentenrenditen zeigen sich ohne klare Tendenz vor der Fed-Entscheidung, der Dollar-Index legt um 0,1 Prozent zu. Die Ölpreise steigen mit dem Wiederaufflammen des Nahostkrieges - auch der Goldpreis profitiert davon. Dieser lässt nun auch die 3.000er-Marke deutlich hinter sich. "Der Trump-Protektionismus legt sich wie ein Schatten über die US-Wirtschaft", sagt Ruben Ferrara von Flowcommunity. Weiter antreiben könnten den Goldpreis taubenhafte Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell nach der Sitzung am Mittwoch, limitieren könnten den Anstieg erfolgreiche Friedensgespräche zum Ukraine-Krieg.

Nvidia mit KI-Konferenz im Blick

Nvidia fallen um 2,8 Prozent. Anleger haben weiter die GTC-KI-Konferenz des Unternehmens im Blick. CEO Jensen Huang wird sich im Tagesverlauf zur Strategie äußern. Die Google-Muttergesellschaft Alphabet (-1,2%) hat den Erwerb des US-Cybersecurity-Startups Wiz für 32 Milliarden US-Dollar besiegelt. Damit soll das Cloud-Geschäft gestärkt werden, das sich derzeit schwächer entwickelt als bei den Wettbewerbern.

Ralph Lauren ziehen um 0,3 Prozent an, nachdem Goldman Sachs die Titel des Premiumherstellers von Mode-Accessoires auf "Kaufen" hochgestuft hat. Steel Dynamics steigen um 1,1 Prozent trotz eines schwachen Ausblicks des Stahlkonzerns. Immerhin sollen die Gewinne auf Quartalssicht klettern.

=== 
INDEX     zuletzt +/- % absolut +/- % YTD 
DJIA     41.624,85 -0,5% -216,8%   -1,7% 
S&P-500    5.622,13 -0,9%  -53,0%   -3,5% 
NASDAQ Comp 17.521,86 -1,6% -286,8%   -7,8% 
NASDAQ 100  19.502,21 -1,6% -310,0%   -5,7% 
 
DEVISEN     zuletzt    +/- % Schluss Vortag Fr, 18:49  % YTD 
EUR/USD      1,0910    -0,1%     1,0922   1,0882  +5,5% 
EUR/JPY     163,3105    +0,1%    163,1035  161,5535  +0,1% 
EUR/CHF      0,9597    -0,3%     0,9623   0,9630  +2,9% 
EUR/GBP      0,8418    +0,1%     0,8409   0,8418  +1,7% 
USD/JPY     149,6755    +0,2%    149,3325  148,4595  -5,1% 
GBP/USD      1,2961    -0,2%     1,2988   1,2927  +3,7% 
USD/CNY      7,1683    +0,0%     7,1672   7,1727  -0,6% 
USD/CNH      7,2303    +0,0%     7,2290   7,2393  -1,4% 
AUS/USD      0,6359    -0,4%     0,6386   0,6321  +3,2% 
Bitcoin USD  81.351,60    -3,2%    84.082,10 84.262,60  -9,9% 
 
ROHÖL      zuletzt VT-Settlem.      +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     68,06    67,58      +0,7%    0,48  +0,7% 
Brent/ICE     71,59    70,93      +0,9%    0,66  -5,1% 
 
METALLE     zuletzt    Vortag      +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)   3.031,83   3.000,27      +1,1%   31,56 +14,3% 
Silber (Spot)    31,3    30,98      +1,0%    0,32 +10,9% 
Platin (Spot)   921,77    917,17      +0,5%    4,60  +4,8% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/cln

(END) Dow Jones Newswires

March 18, 2025 09:58 ET (13:58 GMT)

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© 2025 Dow Jones News
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