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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Die US-Inflation hat sich im Februar etwas abgekühlt, was der US-Notenbank zusätzliches Vertrauen geben könnte, dass der Preisdruck nachlässt - obwohl Präsident Donald Trump gerade neue Zölle gegen China verhängt und mit höheren Zöllen gegen wichtige Handelspartner gedroht hat. Ökonomen und Börsianer erwarten, dass die Fed ihren Leitzins in der Spanne von 4,25 bis 4,50 Prozent belassen wird. Die Zinstermingeschäfte preisen einen stabilen Zins zu 99 Prozent ein. Im Rahmen der Sitzung legen die Notenbanker neue Projektionen zu Wachstum, Inflation und Zinsen vor. Mit der wilden Zollpolitik Trumps sind Sorgen über eine Rezession an den US-Märkten hochgekocht. Hinzu kommt Verwirrung über Trumps Pläne, die Zahl der Bundesbeschäftigten stark zu reduzieren, was den Arbeitsmarkt belasten könnte. Die Aussichten für die US-Wirtschaft haben sich also in kürzester Zeit stark eingetrübt, was die Fed sicherlich beachten wird. Nach Einschätzung von Bastian Freitag, Leiter für Fixed Income bei Rothschild & Co Wealth Management, ist Juni der früheste Zeitpunkt für die nächste Zinssenkung. Die Inflation stagniere weiterhin über dem Ziel der Fed von 2 Prozent, und dieser Seitwärtstrend könne sich fortsetzen. Die bereits verhängten und die noch zu verhängenden Strafzölle der US-Regierung könnten die Inflation nachhaltig erhöhen.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  15:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen 
     Energy Information Administration (EIA) Vorwoche 
 
  19:00 Fed, Ergebnis der FOMC-Sitzung 
     Fed-Funds-Zielsatz 
     PROGNOSE: 4,25% bis 4,50% 
     zuvor:  4,25% bis 4,50% 
 

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500   5.622,50 +0,1% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 19.525,50 +0,1% 
S&P/ASX 200 (Sydney)    7.828,30 -0,4% 
Nikkei-225 (Tokio)    37.816,11 -0,1% 
Hang-Seng (Hongk.)    24.734,27 -0,0% 
Schanghai-Comp.      3.423,28 -0,2% 
Kospi (Seoul)       2.628,62 +0,6% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Behauptet - Insgesamt wenig tut sich am Mittwoch im Handelsverlauf an den Börsen in Ostasien. Sie trotzen damit der negativen Vorgabe der Wall Street, wo insbesondere Aktien aus dem Technologiesegment verkauft wurden. Weil am Abend die US-Notenbank über die Zinsen entscheidet und neue Projektionen zu Wachstum, Inflation und Zinsen vorlegt, dürfte auch der weitere Handelsverlauf von Vorsicht und Zurückhaltung geprägt sein. Eine Zinssenkung wird nicht erwartet. Bereits getagt und entschieden hat die japanische Notenbank. Sie ließ wie weitgehend erwartet die Zinsen unverändert, auch wenn sie sich aktuell in einem Zinserhöhungszyklus befindet, anders als die US-Notenbank. Unter den Einzelwerten zeigen sich in Hongkong Xiaomi 1,4 Prozent fester. Der chinesische Smartphone- und Elektronikhersteller wies für das Schlussquartal einen Überschuss von 9,0 Milliarden Yuan aus, umgerechnet 1,14 Milliarden Euro - ein Plus von 90 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. China Telecom geben um 0,6 Prozent nach, im Sog von China Unicom, die 3,1 Prozent einbüßen nach Vorlage der Geschäftszahlen für 2024. In Tokio tendieren Autoaktien uneinheitlich. Neue japanische Handelsdaten zeigen laut Teilnehmern, dass die Nachfrage nach japanischen Autos in den USA stark gestiegen ist im Hinblick auf die von Präsident Trump angekündigten höheren Zölle auf Auto-Importe. Mazda verteuern sich um 1,4 und Toyota um 2,2 Prozent. Für Nissan und Honda geht es dagegen um bis zu 2,0 Prozent nach unten.

WALL STREET

INDEX     zuletzt +/- % absolut +/- % YTD 
DJIA     41.581,31 -0,6% -260,3%   -1,7% -1,4% 
S&P-500    5.614,66 -1,1%  -60,5%   -3,5% -3,2% 
NASDAQ Comp 17.504,12 -1,7% -304,5%   -7,8% -7,3% 
NASDAQ 100  19.483,36 -1,7% -328,9%   -5,7% -5,2% 
 
           Dienstag  Montag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,05 Mrd  1,09 Mrd 
Gewinner        996   2.240 
Verlierer      1.752    516 
Unverändert       86     71 

Schwach - Deutliche Verluste insbesondere bei Technologiewerten drückten die US-Börsen ins Minus. Anleger hielten sich zum einen vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwoch zurück, daneben lasteten weiter Zollstreitigkeiten und die weltpolitische Großwetterlage auf der Stimmung, wie Händler sagten. Sie verwiesen auf die jüngste Entwicklung im Nahostkonflikt sowie die Versuche eines Waffenstillstands in der Ukraine. Unter den Einzelwerten fielen Nvidia um 3,3 Prozent. Der Auftritt von CEO Jensen Huang auf der KI-Entwicklerkonferenz des Unternehmens brachte keine Überraschungen. Die Google-Muttergesellschaft Alphabet besiegelte den Erwerb des US-Cybersecurity-Startups Wiz für 32 Milliarden Dollar, worauf der Kurs um 2,2 Prozent nachgab. Ralph Lauren (-0,2%) wurden gestützt von einer Kaufempfehlung durch Goldman Sachs. Steel Dynamics stiegen um 1,7 Prozent. Der Gewinn soll auf auf Quartalssicht klettern, teilte das Unternehmen mit.

US-ANLEIHEN

Der Anleihemarkt verzeichnete vor dem Hintergrund der fallenden Aktienmärkte etwas Zulauf, was die Renditen leicht nach unten drückte.

DEVISEN

zuletzt    +/- % Schluss Vortag Di, 08:08  % YTD 
EUR/USD      1,0923     -0,2     1,0894   1,0921  +5,5% 
EUR/JPY      163,82     0,2     159,98   163,58  +0,1% 
EUR/GBP      0,8416     -0,0     0,8435   0,8412  +1,7% 
GBP/USD      1,2979     -0,2     1,2915   1,2982  +3,7% 
USD/JPY      149,95     0,4     146,85   149,78  -5,1% 
USD/KRW     1.452,50     0,2    1.453,80  1.450,39  -2,2% 
USD/CNY      7,1723     0,1     7,1581   7,1717  -0,6% 
USD/CNH      7,2368     0,1     7,2325   7,2328  -1,4% 
USD/HKD      7,7709     0,0     7,7692   7,7694  +0,0% 
AUD/USD      0,6356     -0,1     0,6287   0,6379  +3,2% 
NZD/USD      0,5811     -0,1     0,5703   0,5824  +4,2% 
BTC/USD    83.220,45     1,0    80.313,90 83.054,40  -9,9% 
 
 

Der Dollar zeigte sich am Tag vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank einen Tick leichter. Der Euro stieg auf 1,0940 Dollar, nachdem der Deutsche Bundestag den Weg freigemacht hatte für ein massives Schuldenpaket, das ein höheres Zinsniveau nach sich ziehen dürfte. Im frühen Handel am Mittwoch zeigt sich der Yen auf dem jüngst gedrückten Niveau wenig verändert, nachdem die japanische Notenbank wie weithin auch erwartet, eine Pause in ihrem Zinserhöhungszyklus einlegte.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

zuletzt VT-Settlem.      +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     66,63     66,9      -0,4%   -0,27  +0,7% 
Brent/ICE     70,18    70,42      -0,3%   -0,24  -5,1% 
 

Die Ölpreise profitierten während des US-Handels nur vorübergehend vom Wiederaufflammen des Nahostkrieges. Letztlich dominierten Konjunktur- und Nachfragesorgen. Das Barrel US-Rohöl der Sorte WTI verbilligte sich um 1 Prozent auf 66,90 Dollar.

METALLE

zuletzt    Vortag      +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)   3038,05   3034,51      +0,1%   +3,54 +14,4% 
Silber (Spot)   31,12    31,07      +0,2%   +0,05 +11,2% 
Platin (Spot)   911,14    917,09      -0,6%   -5,95  +4,8% 
 

Der Goldpreis als Nutznießer der politischen Unsicherheit ließ die erst jüngst erstmals geknackte 3.000er-Marke deutlich hinter sich. Die Feinunze verteuerte sich um 1,2 Prozent auf 3.038 Dollar. "Der Trump-Protektionismus legt sich wie ein Schatten über die US-Wirtschaft", sagte Ruben Ferrara von Flowcommunity. Weiter antreiben könnten den Goldpreis taubenhafte Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell nach der Sitzung am Mittwoch, limitieren könnten den Anstieg erfolgreiche Friedensgespräche zum Ukraine-Krieg.

MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 20.00 UHR

JAPAN - Außenhandel

Die Nachfrage nach Autos, Elektrobauteilen und Chip-Ausrüstung hat im Februar zu einem Anstieg der japanischen Exporte beigetragen. Sie kletterten um 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, nachdem sie im Januar um 7,3 Prozent zulegt hatten. Ökonomen hatten jedoch mit einem Anstieg um 16,5 Prozent gerechnet. Die Exporte sind damit den fünften Monat in Folge gestiegen. Ökonomen meinen, dass Käufer es eilig hatten, sich Produkte zu sichern, bevor US-Präsident Donald Trump höhere Zölle auf Importe in die USA erhebt.

JAPAN - Geldpolitik

Die Bank of Japan ihre geldpolitischen Instrumente unverändert belassen und sich besorgt über die möglichen Auswirkungen der weltweiten Handelskonflikte auf die japanische Wirtschaft gezeigt. In einem weithin erwarteten Schritt beließ sie ihr Ziel für den Tagesgeldsatz bei 0,5 Prozent. Die BoJ hatte Ende Januar ihre dritte Zinserhöhung vorgenommen, nachdem sie im März 2024 die weltweit letzte Negativzinspolitik beendet hatte. Der Schritt wurde von Marktteilnehmern und Ökonomen erwartet, die davon ausgehen, dass die japanische Notenbank alle sechs Monate eine Zinserhöhung in Erwägung ziehen wird, weil Daten zeigen, dass sich die japanische Wirtschaft im Einklang mit ihren Erwartungen entwickelt.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/gos

(END) Dow Jones Newswires

March 19, 2025 02:43 ET (06:43 GMT)

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© 2025 Dow Jones News
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