Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 26.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
664 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Wall Street vor Neubewertung der Fed-Aussagen

DJ MÄRKTE USA/Wall Street vor Neubewertung der Fed-Aussagen

DOW JONES--Wie so oft bei Zinsentscheidungen und entsprechenden Kommentaren zum künftigen Zinspfad bewerten Anleger an den US-Börsen nach einer Nacht des Nachdenkens die Lage neu. Hatte die Wall Street am Vorabend noch positiv auf die Kommentare von US-Notenbankpräsident Jerome Powell reagiert, drehen die US-Futures am Donnerstagmorgen US-Ostküstenzeit gen Süden ab. Der Aktienterminmarkt deutet nun einen leichteren Handelsbeginn am Kassamarkt an. Die Fed hatte das Zinsniveau wie vorausgesagt bestätigt. Powell hatte aber die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump als Unsicherheitsfaktor für den geldpolitischen Ausblick benannt. Ein Teil der Inflationentwicklung gehe "eindeutig auf die Zölle zurück", hatte Powell verlautbaren lassen.

Dass die Federal Reserve die quantitative Straffung verlangsame, weil sie ihren Bilanzabbau reduziere, sei ein Indiz für eine Eintrübung der Konjunktur, heißt es im Handel. Die Fed hatte ihre Prognosen für die Arbeitslosigkeit angehoben und ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum gesenkt. "Insofern waren das gestern nicht nur gute Nachrichten", sagt ein Marktakteur. Untermauert werden die schwächeren Konjunkturprojektionen der Fed durch eine Eintrübung der Lage der Industrie in der Region Philadelphia. Zudem stieg die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung. Volkswirte hatten aber bei beiden Datenreihen Schlimmeres befürchtet.

Dazu gesellt sich eine wachsende Kluft zwischen Trump und Powell. Denn der US-Präsident fordert Zinssenkungen, um seine neuen Zölle zu begleiten. Doch hatte Powell die Zölle als klares Risiko für eine steigende Inflation benannt. Diese Sicht spricht gegen Zinssenkungen. Anleger sehen diesen Disput mit Unwohlsein, denn er stellt letztlich die Unabhängigkeit der Fed in Frage.

Rentenmarkt setzt auf sinkende Zinsen

Am Rentenmarkt sinken die Renditen mit den trüberen Konjunkturaussichten. Der Dollar legt trotz sinkender Marktzinsen kräftig zu, der Dollarindex steigt um 0,5 Prozent. Nicht die Geldpolitik, sondern die Konjunkturaussichten bewegen. Laut Swissquote stützt die Aussicht auf fallende Leitzinsen den Dollar sogar, weil der Markt auf die konjunkturstützende Wirkung vertraue. Denn die Wahrscheinlichkeit einer Rezession sinke somit. Auch der schwache Euro hilft indes dem Greenback: EZB-Präsidentin Christine Lagarde meint, Zölle könnten die Inflation in der Eurzone um einen halben Punkt nach oben treiben - das Wirtschaftswachstum werde somit leiden. Am Erdölmarkt tut sich wenig, Gold wird indes vom festen Dollar gedrückt.

Chevron und Nvidia mit Abschlägen

Unter den Einzelaktien reagieren Chevron mit einem vorbörslichen Abschlag von 0,3 Prozent kaum auf die Schlagzeilen, dass der Ölkonzern seine Aktivitäten in Venezuela möglicherweise doch nicht einstellen muss, wie mit den Vorgängen vertraute Personen mitteilen. Nvidia büßen 0,3 Prozent ein: CEO Jensen Huang sagte der Financial Times, dass der KI-Konzern Hunderte Milliarden Dollar in den nächsten vier Jahren in den USA investieren will, um Kapazitäten von Asien in die USA zu verlagern.

Die Muttergesellschaft des chinesischen Online-Händlers Temu ist im vierten Quartal nicht mehr ganz so rasant gewachsen wie in den Quartalen zuvor. PDD Holdings hat mit einem harten Wettbewerb und den geopolitischen Spannungen zu kämpfen. Die in den USA gelistete PDD-Aktie fällt um 5,7 Prozent.

Accenture geben nach positivem Geschäftsausweis 5,1 Prozent nach. Händler machen sich aber Sorgen über künftige Regierungsaufträge. Five Below springen um 8,5 Prozent nach oben, der Einzelhändler überraschte im vierten Quartal positiv. ProAssurance haussieren um knapp 50 Prozent, The Doctors Co übernimmt den Versicherungskonzern.

=== 
DEVISEN     zuletzt    +/- % Schluss Vortag Mi, 17:27  % YTD 
EUR/USD      1,0835    -0,7%     1,0909   1,0885  +5,4% 
EUR/JPY     160,9820    -0,7%    162,0985  163,1680  -0,5% 
EUR/CHF      0,9567    +0,0%     0,9563   0,9573  +2,3% 
EUR/GBP      0,8366    -0,3%     0,8387   0,8389  +1,4% 
USD/JPY     148,5840    -0,0%    148,5955  149,8750  -5,6% 
GBP/USD      1,2952    -0,4%     1,3006   1,2975  +3,9% 
USD/CNY      7,1800    +0,2%     7,1670   7,1720  -0,6% 
USD/CNH      7,2495    +0,3%     7,2292   7,2352  -1,4% 
AUS/USD      0,6286    -1,1%     0,6358   0,6334  +2,8% 
Bitcoin USD  85.321,20    -1,0%    86.169,75 84.712,45  -7,6% 
 
ROHÖL      zuletzt VT-Settlem.      +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     67,12    66,91      +0,3%    0,21  +0,5% 
Brent/ICE     70,87    70,86      +0,0%    0,01  -5,3% 
 
METALLE     zuletzt    Vortag      +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)   3.039,82   3.050,19      -0,3%   -10,37 +16,2% 
Silber (Spot)   30,86    31,04      -0,6%   -0,18 +11,1% 
Platin (Spot)   915,77    918,29      -0,3%   -2,52  +4,9% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/kla

(END) Dow Jones Newswires

March 20, 2025 09:08 ET (13:08 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.