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MÄRKTE USA/Uneinheitlich - Zoll-Unsicherheit dominiert weiter

DJ MÄRKTE USA/Uneinheitlich - Zoll-Unsicherheit dominiert weiter

DOW JONES--Keine klare Tendenz zeigt sich an der Wall Street zur Wochenmitte im frühen Handel. Der Dow-Jones-Index steigt um 0,3 Prozent auf 42.699 Punkte. Der S&P-500 zeigt sich unverändert und für den Nasdaq-Composite geht es um 0,3 Prozent nach unten. Die Unsicherheit über die Zollpolitik der US-Regierung und die Auswirkungen auf den globalen Handel sorgen weiter für Zurückhaltung. Investoren hätten immer noch keine eindeutige Vorstellung davon, wie die geplanten Zölle aussähen, die in der kommenden Woche eingeführt werden sollen, heißt es.

US-Präsident Donald Trump hatte am Vortag außerdem für weitere Verwirrung gesorgt, als er sagte, er "könnte vielen Ländern Erleichterungen gewähren", was darauf hindeutet, dass einige Handelspartner der USA wahrscheinlich von den Maßnahmen ausgenommen werden. "Der sogenannte 'Befreiungstag' könnte nur der Anfang sein", sagt Pepperstone-Stratege Michael Brown. "Wie schon seit einiger Zeit ist es die mit der Politikgestaltung verbundene Unsicherheit und nicht die eigentliche Politik selbst, die solche Unsicherheit bei den Marktteilnehmern verursacht."

Der vor der Startglocke veröffentlichte Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für Februar ist überraschend um 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Ökonomen hatten dagegen mit einem Rückgang um 1,0 Prozent gerechnet.

Die Blicke sind aber schon auf die persönlichen Konsumausgaben am Freitag gerichtet. Der dabei anstehende PCE-Deflator ist der bevorzugte Inflationsindikator der US-Notenbank und könnte einen Eindruck davon vermitteln, inwieweit die Fed Spielraum zur Senkung der Zinssätze hat, angesichts der Befürchtungen, dass Trumps Zölle zu einem Anstieg des Preisdrucks führen könnten.

Bei den Einzelwerten steigen die Aktien von GameStop um 8,9 Prozent. Der Videospielehändler hat erklärt, dass der Vorstand einen Plan genehmigt habe, auch Bitcoin als Reservevermögen einzuführen. Die Geschäftszahlen für das vierte Quartal treten etwas in den Hintergrund. Hier wurde zwar ein niedrigerer Umsatz verzeichnet, jedoch stieg der Gewinn, da das Unternehmen die Ausgaben reduzierte.

Boeing fallen um 0,1 Prozent, nachdem ein Bundesrichter den US-Flugzeughersteller angewiesen hat, im Juni in einem Strafverfahren vor Gericht zu erscheinen, das mit den beiden 737 MAX-Abstürzen in den Jahren 2018 und 2019 zusammenhängt. Das Wall Street Journal hatte zuvor berichtet, der Konzern versuche, eine frühere Vereinbarung zurückzuziehen, sich in einem Strafverfahren schuldig zu bekennen, in dem das Unternehmen beschuldigt wurde, die Aufsichtsbehörden vor zwei tödlichen Abstürzen getäuscht zu haben.

Dollar mit kleinem Plus - Ölpreise legen zu

Der Dollar legt leicht zu. Der Dollar-Index steigt um 0,2 Prozent. Der Greenback bewegt sich aktuell in einer recht engen Spanne aufgrund der Unsicherheit über US-Zölle. "Vielleicht müssen wir auf etwas mehr Klarheit bei den Zöllen oder den Arbeitsmarktbericht in der nächsten Woche warten, um zu sehen, dass diese engen Bereiche endlich durchbrochen werden", sagt Pepperstone-Stratege Michael Brown.

Die Ölpreise steigen leicht, gestützt durch Sorgen hinsichtlich der globalen Versorgung, nachdem die USA ihre Bemühungen verstärkt haben, den Verkauf von iranischem und venezolanischem Rohöl zu begrenzen.

Der Goldpreis zeigt sich etwas fester. Er profitiert weiter von seinem Status als "sicherer Hafen". Samer Hasn von XS.com verweist auf die zunehmende Unsicherheit über die US-Konjunktur und die Inflation. Während sich die Konjunktur-Aussichten eintrübten, wie zuletzt das schwache Verbrauchervertrauen gezeigt habe, nähmen die Inflationssorgen mit der Zollpolitik zu. Allerdings könnte der Risikoaufschlag für Gold wieder zurückkommen, wenn sich der Handelskonflikt entspanne.

Die Renditen am Anleihemarkt ziehen wieder leicht. Die zehnjährige US-Staatsanleihe wirft aktuell 4,34 Prozent ab, 3 Basispunkte mehr als am Vortag. Die Spanne der Rendite dürfte sich bis zur Bekanntgabe der Zölle am 2. April in einer Spanne zwischen 4,25 und 4,35 Prozent bewegen, heißt es von der ING.

=== 
INDEX     zuletzt    +/- %  absolut +/- % YTD 
DJIA     42.699,35    +0,3%  +111,9%   +0,1% 
S&P-500    5.775,80    -0,0%   -0,9%   -1,8% 
NASDAQ Comp 18.220,23    -0,3%   -51,6%   -5,4% 
NASDAQ 100  20.251,48    -0,2%   -36,3%   -3,4% 
 
DEVISEN    zuletzt    +/- %    0:00 Mi, 09:55  % YTD 
EUR/USD     1,0768    -0,2%   1,0789   1,0796  +4,2% 
EUR/JPY    162,0420    +0,2%  161,7695  162,0475  -0,7% 
EUR/CHF     0,9526    +0,0%   0,9523   0,9537  +1,9% 
EUR/GBP     0,8361    +0,3%   0,8335   0,8374  +0,8% 
USD/JPY    150,4770    +0,4%  149,9450  150,0970  -4,7% 
GBP/USD     1,2880    -0,5%   1,2943   1,2893  +3,4% 
USD/CNY     7,1862    +0,0%   7,1836   7,1826  -0,4% 
USD/CNH     7,2761    +0,1%   7,2661   7,2722  -0,9% 
AUS/USD     0,6310    +0,1%   0,6303   0,6318  +1,9% 
Bitcoin/USD 87.666,70    +0,2% 87.530,35 87.947,00  -6,1% 
 
ROHÖL     zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex    69,52      69   +0,8%    0,52 +13,6% 
Brent/ICE    73,74    73,17   +0,8%    0,57  -3,1% 
 
METALLE    zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold      3025,34   3021,39   +0,1%    3,95 +15,1% 
Silber      31,35    31,27   +0,3%    0,08 +12,0% 
Platin     912,88    908,80   +0,4%    4,08  +3,8% 
Kupfer      5,29     5,21   +1,6%    0,08 +30,4% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/flf

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March 26, 2025 09:43 ET (13:43 GMT)

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