Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 26.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
+2.000% bisher - kommt jetzt der nächste Antimon-Trade? A2 Gold zündet die nächste Stufe!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
550 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Trump-Zölle gegen Autos belasten Börsen

DJ MÄRKTE EUROPA/Trump-Zölle gegen Autos belasten Börsen

DOW JONES--Mit Abgaben zeigen sich Europas Börsen am Donnerstagmittag. Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump belastet. Er hat am Vorabend wie befürchtet zusätzliche Zölle von 25 Prozent auf Importe von Autos und Autoteilen verhängt und dazu gesagt, diese seien "nicht mehr verhandelbar". Eingeführt werden sollen sie am 2. April. Der autolastige DAX fällt um 0,9 Prozent auf 22.643 Punkte, erholt sich damit aber vom Tagestief bei 22.472 Punkten im frühen Handel. Der Euro-Stoxx-50 reduziert sich um 0,6 Prozent auf 5.378 Punkte.

Autosektor mit US-Zöllen unter Druck

Für den Autosektor geht es um 2,0 Prozent nach unten. Porsche AG brechen um 4,2 Prozent ein, Mercedes-Benz und Continental um zu 5,3 Prozent, VW und BMW um jeweils 2,1 Prozent. Für Stellantis geht es an der Pariser Börse um 3,9 Prozent nach unten. Bei Verhandlungen hat Deutschland allerdings nicht die besten Karten, heißt es im Handel. Die USA nehmen rund 13 Prozent der deutschen Autos ab. Bei Porsche sind es rund 30 Prozent, bei BMW über 15 und bei VW mehr als 10 Prozent.

Erwartet wird nun, dass die EU Gegenzölle verhängt, wenn sich Trump tatsächlich nicht mehr verhandlungsbereit zeigen sollte. "Was als Handelsstreit begann, wird jetzt immer mehr zum Zollkrieg", so Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

Nigel Green vom Vermögensverwalter deVere rechnet mit negativen Impulsen der angekündigten US-Zölle auf Autoimporte auf die US-Wirtschaft: "Donald Trumps bombastische Ankündigung eines Zolls von 25 Prozent auf importierte Automobile ist ein Akt wirtschaftlicher Selbstsabotage, der als Industriestrategie getarnt ist", so der CEO des Vermögensverwalters.

Ernüchterung bei Prosieben

Prosieben brechen nach enttäuschten Übernahmespekulationen um 9,7 Prozent auf 5,90 Euro ein. MFE hat am Vorabend zwar ein Gebot für die Senderkette vorgelegt. Der von der Berlusconi-Familie kontrollierte Medienkonzern bietet aber nur den gesetzlichen Mindestpreis für die ausstehenden Aktien von je 5,75 Euro. Entsprechend verschnupft reagieren die Anleger.

Henkel legen im DAX um 2,1 Prozent zu nach besser als erwarteten Zahlen von US-Konkurrent HB Fuller am Vorabend.

Daneben gilt es auf Unternehmensebene eine Flut von endgültigen Geschäftsberichten und Dividendenmitteilungen zu verarbeiten: Für Rational geht es nach einem wenig überzeugenden Ausblick um 7,9 Prozent nach unten. Jungheinrich kommen dagegen auf ein Plus von 3,7 Prozent.

Einzelhändler vereinzelt oben

Marks & Spencer ziehen um 1,9 Prozent an nach einem erhöhten Ausblick von Next (+7%). Bei H&M in Schweden geht es um 1,1 Prozent aufwärts. Hier wurden erstmals seit 2019/2020 zwei Folgequartale mit positivem organischen Umsatzwachstum ausgewiesen. Wie Bryan Garnier ausführt, wurde dies allerdings mit schmerzhaften Preisanpassungen und Marketingausgaben erkauft.

Ionos liegen nach den Ergebnissen für das abgelaufene Jahr 3,7 Prozent im Minus. Diese sind laut JP Morgan etwas besser als erwartet ausgefallen. Belastend wirke allerdings der Ausblick auf das laufende Jahr. CTS Eventim notieren 0,8 Prozent leichter. Der Ausblick liegt im Rahmen der Erwartungen.

Um 7,0 Prozent nach oben geht es nach Zahlen für Vossloh. Diese bewegen sich laut Jefferies im Rahmen der Erwartungen, den Ausblick schätzten Anleger aber offenbar als konservativ ein.

=== 
Aktienindex   zuletzt    +/- %  absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  5.378,33    -0,6%   -33,36   +10,5% 
Stoxx-50    4.634,05    -0,6%   -28,51   +8,2% 
DAX      22.642,97    -0,9%  -196,06   +14,7% 
MDAX      28.512,79    -1,2%  -351,69   +12,8% 
TecDAX     3.681,88    -1,2%   -46,03   +9,1% 
SDAX      15.868,39    -1,4%  -221,11   +17,3% 
CAC       7.990,24    -0,5%   -40,44   +8,8% 
 
DEVISEN     zuletzt    +/- %    0:00 Mi, 17:04  % YTD 
EUR/USD      1,0780    +0,4%   1,0738   1,0777  +3,7% 
EUR/JPY     162,7110    +0,8%  161,4205  162,2090  -0,9% 
EUR/CHF      0,9531    +0,4%   0,9492   0,9524  +1,6% 
EUR/GBP      0,8335    -0,1%   0,8340   0,8366  +0,9% 
USD/JPY     150,9315    +0,4%  150,3255  150,5110  -4,5% 
GBP/USD      1,2934    +0,5%   1,2876   1,2883  +2,8% 
USD/CNY      7,1847    -0,0%   7,1865   7,1882  -0,3% 
USD/CNH      7,2743    -0,0%   7,2769   7,2788  -0,7% 
AUS/USD      0,6315    +0,5%   0,6283   0,6301  +1,5% 
Bitcoin/USD  86.911,05    +0,1% 86.840,35 86.651,10  -6,9% 
 
ROHÖL      zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     69,45    69,65   -0,3%   -0,20  -4,5% 
Brent/ICE     73,51      74   -0,7%   -0,49  -2,3% 
 
METALLE     zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold       3053,00   3019,33   +1,1%   33,67 +15,1% 
Silber       31,57    31,32   +0,8%    0,25 +12,2% 
Platin      906,12    909,53   -0,4%   -3,41  +3,9% 
Kupfer       5,22     5,24   -0,4%   -0,02 +28,7% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/ros

(END) Dow Jones Newswires

March 27, 2025 08:03 ET (12:03 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.