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MÄRKTE EUROPA/Etwas leichter - Politische Börse birgt Volatilität

DJ MÄRKTE EUROPA/Etwas leichter - Politische Börse birgt Volatilität

Von Herbert Rude

DOW JONES--Der Zollstreit belastet die europäischen Börsen auch am Freitag. Der DAX notiert im frühen Handel 0,3 Prozent leichter mit 22.606 Punkten. Im Euro-Stoxx-50 geht es um 0,2 Prozent nach unten. "Das ist aktuell ein politisch dominierter Markt, in dem sich die Stimmung schnell und häufig dreht", sagt Thomas Altmann von QC Partners.

Die Märkte warten auf Details zu weiteren US-Zöllen. Und weil vielfach damit gerechnet wird, dass die Zölle zu einer höheren Inflationsrate führen werden, haben die Börsen umso mehr auch die Entwicklung der Preise im Blick. Aus Japan wurde am Morgen für den Großraum Tokio ein deutlich stärkerer Anstieg der Verbraucherpreise berichtet. In Asien gaben die Aktienkurse überwiegend deutlich nach.

Am Nachmittag wird der PCE-Preisindex in den USA veröffentlicht. Er gilt als bevorzugter Maßstab der US-Notenbank zur Inflationsmessung und wird in der Gesamtrate wie im Vormonat mit einem Wert von 2,5 Prozent erwartet. Unterdessen sind in Frankreich die Verbraucherpreise auch im März mit 0,9 Prozent gestiegen und damit etwas langsamer als erwartet. Und in Spanien hat sich der Preisauftrieb im März deutlich beruhigt.

Thema an den Märkten ist auch die Forderung an die Ukraine, den Schutz der USA durch Schürfrechte bei Mineralien unter Ausschluss Europas erkaufen zu müssen. Dazu kommt der provozierende Besuch von US-Vizepräsident Vance in Grönland. Beides dürfte die Stimmung bei den laufenden Zollverhandlungen zwischen den USA und Europa belasten, heißt es im Handel.

Der Goldpreis legt immer weiter zu. Am Morgen hat die Feinunze mit 3.085 Dollar ein neues Allzeithoch markiert und war da auch in Euro gerechnet so teuer wie nie zuvor. Nach Einschätzung von Marktanalyst Fawad Razaqzada von Forex.com treibt die Angst vor einer Eskalation der Handelsspannungen die Anleger in den vermeintlich sicheren Gold-Hafen. Daneben hilft die Dollar-Schwäche dem Edelmetall. Aktuell kommt der Preis etwas zurück auf 3.071 Dollar je Feinunze.

Abgespeckter Coreweave-Börsengang Dämpfer für KI-Euphorie

Als schlechte Nachricht für die KI-Euphorie sehen Händler den deutlich gesenkten Preis zum Börsengang des auf KI spezialisierten Cloud-Computing-Anbieters Coreweave. Dies könnte Technologieaktien in Europa und Papiere von Ausstattern von Datencentern belasten. Wie am Vortag schon mit Verweis auf Insider vermutet, bringt Coreweave seine Aktien zu je 40 Dollar an den Markt, deutlich unter der ursprünglichen Preisspanne von 47 bis 55 Dollar. Außerdem platziert das Unternehmen weniger Aktien als zunächst geplant. "Das ist das erste Mal, dass es zu einem Einbruch der Bewertungen im KI-Bereich kommt", meint ein Händler.

Der Stoxx-Subindex Technologie gibt um 0,6 Prozent nach. Der Banken-Index gibt derweil um 1,0 Prozent nach, während der Index der Immobilienaktien um 1,3 Prozent zulegt und Spitzenreiter ist. Hier dürfte der Rückgang der Renditen am Anleihemarkt auch eine Rolle spielen. Die deutsche Zehnjahresrendite fällt um 5 Basispunkte auf 2,72 Prozent.

Im DAX kommen Siemens um 1,1 Prozent und Airbus um 1,0 Pozent zurück. Zu kräftigen Abschlägen kommt es bei den Rüstungsaktien: Rheinmetall fallen um 2,9 Prozent, in der zweiten Reihe geben Hensoldt fast 5 Prozent ab. Auf der anderen Seite ziehen Deutsche Telekom um 1,3 Prozent an.

SAF-Holland liegen mit 0,9 Prozent im Minus. Wie der Lkw-Zulieferer anlässlich seines Kapitalmarkttages mitteilte, will er sowohl organisch als auch durch Übernahmen wachsen. Zudem will er Maßnahmen zur Effizienzsteigerung umsetzen.

Ionos verlieren 2,9 Prozent auf 25,20 Euro. Der Großaktionär Warburg Pincus habe am Vorabend Aktien zu 24,55 Euro platziert, heißt es im Handel. Dies seien die letzten 8,6 Prozent gewesen, Warbung sei jetzt nicht mehr beteiligt.

Ubisoft schießen um gut 10 Prozent nach oben. Der französische Spielentwickler hat eine Neustrukturierung bekanntgegeben. Dabei sollen die wertvollsten Marken an eine neue Unternehmenseinheit ausgelagert werden, an der der Großaktionär Tencent 25 Prozent hält. Dafür erhält Ubisoft eine Milliarden-Geldspritze über 1,16 Milliarden Euro.

Aktienindex   zuletzt    +/- %  absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  5.369,47    -0,2%   -11,61   +9,9% 
Stoxx-50    4.641,67    +0,1%    3,34   +7,7% 
DAX      22.606,14    -0,3%   -72,60   +13,9% 
MDAX      28.459,99    -0,6%  -168,57   +11,9% 
TecDAX     3.688,39    -0,2%   -7,59   +8,2% 
SDAX      15.800,39    -0,7%  -108,96   +16,0% 
FTSE      8.666,12      0%    0,00    NV 
CAC       7.969,46    -0,3%   -20,65   +8,3% 
 
 
DEVISEN     zuletzt    +/- %    0:00 Do, 17:07  % YTD 
EUR/USD      1,0781    -0,1%   1,0797   1,0794  +4,3% 
EUR/JPY     162,2910    -0,5%  163,0815  163,0815  +0,1% 
EUR/CHF      0,9511    -0,1%   0,9518   0,9523  +1,8% 
EUR/GBP      0,8326    -0,2%   0,8340   0,8327  +0,8% 
USD/JPY     150,5415    -0,3%  151,0520  151,0885  -4,0% 
GBP/USD      1,2948    +0,0%   1,2946   1,2962  +3,4% 
USD/CNY      7,1771    -0,1%   7,1816   7,1829  -0,4% 
USD/CNH      7,2695    +0,0%   7,2681   7,2689  -0,9% 
AUS/USD      0,6298    -0,0%   0,6299   0,6307  +1,8% 
Bitcoin/USD  85.214,45    -2,4% 87.346,70 87.136,65  -6,3% 
 
ROHOEL      zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     69,69    69,92   -0,3%   -0,23  -1,5% 
Brent/ICE     73,92    74,05   -0,2%   -0,13  -2,1% 
 
 
METALLE     zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold       3072,98   3054,87   +0,6%   18,12 +16,4% 
Silber       32,00    31,89   +0,3%    0,11 +14,2% 
Platin      918,42    916,60   +0,2%    1,82  +4,7% 
Kupfer       5,08     5,12   -0,8%   -0,04 +25,1% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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March 28, 2025 04:59 ET (08:59 GMT)

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Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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