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MÄRKTE USA/Zurückhaltung dominiert weiter - Inflationsdaten ohne Impuls

DJ MÄRKTE USA/Zurückhaltung dominiert weiter - Inflationsdaten ohne Impuls

DOW JONES--An der Wall Street deutet sich auch zur Wochenmitte Zurückhaltung an. Der Future auf den S&P-500 gibt um 0,2 Prozent nach. Nachdem es am Vortag noch Hoffnungen auf eine Deeskalation im Iran-Krieg gegeben hatte, scheint sich die Lage wieder zu verschärfen. Der Iran hat in den vergangenen Tagen nach Angaben von US-Offiziellen Minen in der Straße von Hormus verlegt. Dies sei eine Eskalation mit dem Ziel, einen wichtigen wirtschaftlichen Durchgangsweg zu sperren, was US-Präsident Donald Trump dazu veranlasste, mit rascher Vergeltung zu drohen. Ein US-Vertreter ergänzte, es könnte ein politisches Signal an die USA sein, dass Teheran die Weltwirtschaft gewaltsam abwürgen kann.

Dazu kommen die wieder steigenden Ölpreise. Ein Barrel der Sorte Brent gewinnt 3,9 Prozent auf 91,25 Dollar. Am Vortag hatte es noch einen teils zweistelligen Rückgang gegeben. Die Internationale Energieagentur (IEA) hat die Freigabe von 400 Millionen Barrel vorgeschlagen, so mit der Angelegenheit vertraute Beamte. Es wird erwartet, dass die beteiligten Länder am Mittwoch über den Vorschlag entscheiden. Er würde angenommen werden, wenn niemand Einspruch erhebt, aber der Protest auch nur eines einzigen Landes könnte den Plan verzögern, sagten Offizielle. Ein solcher Schritt sollte die Ölpreise senken, aber vielleicht hatte der Markt auf mehr gehofft, heißt es.

Die Auswirkungen einer möglichen Freigabe von Ölreserven durch die IEA-Mitgliedstaaten auf die Rohölpreise dürften begrenzt sein, sagt Fawad Razaqzada von Forex.com. "Ob das viel mehr bewirken wird, als dem Markt etwas Zeit zu verschaffen, bleibt abzuwarten", ergänzt der Analyst.

Die Verbraucherpreise für Februar setzen vor dem aktuellen Hintergrund keinen größeren Impuls. Der Inflationsdruck in den USA ist im Februar wie erwartet stabil geblieben. Die Verbraucherpreise erhöhten sich gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent und lagen um 2,4 (Vormonat: 2,4) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Dies entsprach den Erwartungen der Ökonomen. Auch die Kernverbraucherpreise (ohne Energie und Lebensmittel) stiegen im prognostizierten Rahmen.

Bei den Einzelwerten machen die Aktien von Oracle vorbörslich einen Satz um 9,5 Prozent nach oben. Die Ergebnisse und der Ausblick seien stärker als erwartet ausgefallen, ein Zeichen dafür, dass sich die enormen Investitionen des Cloud-Computing-Konzerns in Künstliche Intelligenz (KI) auszahlen, meint Ipek Ozkardeskaya von Swissquote. Die Ergebnisse könnten Technologie-Titel auf breiterer Front beflügeln, da Oracle als "Barometer für KI-bezogene Investitionsrisiken" angesehen werde.

Der Dollar erholt sich leicht von den jüngsten Abgaben. Der Dollar-Index legt um 0,2 Prozent zu. Die Inflationsdaten für Februar sorgen für keinen Impuls. Der jüngste Anstieg der Ölpreise spiegele sich in den Daten noch nicht wider, heißt es. "Mit jedem weiteren Tag des Iran-Konflikts steigen die Preisrisiken und die Folgewirkungen auf die US-Inflationsrate", so Devisen-Analystin Antje Praefcke von der Commerzbank bereits im Vorfeld der Daten.

Der Goldpreis zeigt sich wenig verändert. Das Edelmetall hatte am Vortag zugelegt, gestützt von einem schwächeren Dollar und fallenden Ölpreisen, die die Inflationssorgen linderten. Allerdings "trüben die Entwicklungen weiterhin die Aussichten auf Zinssenkungen in den USA ein", so die ANZ-Analysten. "Dies hat dazu geführt, dass Anleger in zunehmendem Maße Gold aus ETFs abziehen."

Die Notierungen am Anleihemarkt geben weiter nach. Die Rendite zehnjähriger Papiere erhöht sich um 4,0 Basispunkte auf 4,18 Prozent. Die Inflationsdaten haben auch hier keinen Impuls geliefert.

=== 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,60 +0,04    3,62      3,57 
5 Jahre       3,75 +0,04    3,77      3,72 
10 Jahre      4,18 +0,04    4,19      4,14 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Di, 18:52 
EUR/USD      1,1593  -0,2  -0,0017     1,1610   1,1645 
EUR/JPY      183,76  +0,2   0,2700     183,49  183,5400 
EUR/CHF      0,9022  -0,2  -0,0014     0,9036   0,9046 
EUR/GBP      0,864  -0,1  -0,0012     0,8652   0,8651 
USD/JPY      158,45  +0,3   0,4100     158,04  157,5900 
GBP/USD      1,3418  +0,0   0,0002     1,3416   1,3460 
USD/CNY      6,8655  -0,2  -0,0111     6,8766   6,8766 
USD/CNH      6,869  -0,2  -0,0108     6,8798   6,8680 
AUS/USD      0,7158  +0,6   0,0039     0,7119   0,7156 
Bitcoin/USD  69.376,58  -1,2  -874,33    70.250,91 70.909,87 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     86,67  +3,9    3,22      83,45 
Brent/ICE     91,25  +3,9    3,45      87,80 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      5.181,25  -0,2   -10,06    5.191,31 
Silber       86,20  -2,5   -2,19      88,40 
Platin     2.181,85  -0,8   -18,60    2.200,45 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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March 11, 2026 08:52 ET (12:52 GMT)

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