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MÄRKTE ASIEN/Zoll-Unsicherheit bremst - Seoul fest - Tokio stagniert

DJ MÄRKTE ASIEN/Zoll-Unsicherheit bremst - Seoul fest - Tokio stagniert

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Nach dem von teils schweren Verlusten geprägten Wochenstart ist es am Dienstag an den Aktienmärkten in Ostasien überwiegend nach oben gegangen. Eine kräftige Erholung auf breiter Front blieb aber aus. Zu schwer wogen die Verunsicherung und Nervosität vor dem morgigen Mittwoch. Dann wird mit der Verkündung neuer US-Strafzölle gerechnet. Unter anderem avisierte Trump sogenannte reziproke Zölle, mit denen seiner Meinung nach ungerechtfertigte Zölle auf US-Produkte ausgeglichen werden sollen. Allerdings war die Nachrichtenlage dazu zuletzt teils widersprüchlich. Die Frage neben der Höhe der Zölle ist, ob sie zielgerichtet auf einzelne Länder erhoben werden sollen oder unterschiedslos in ganzer Breite.

In Tokio fiel die Erholungsbewegung ganz aus. Dem 4-prozentigen Minus vom Vortag folgte ein Miniplus auf 35.653 Punkte. Konjunkturseitig kam von der vierteljährlichen Konjunkturumfrage "Tankan" der japanischen Notenbank Ernüchterung. Dessen Wert sank gegenüber dem Vorquartal auf 12 von 14, den niedrigsten Stand seit einem Jahr. Und auch für Juni ergab die Umfrage unter Großunternehmen lediglich einen Indexstand von 12. Dazu beinhaltet die Umfrage eine höhere Inflationserwartung, was für weitere Zinserhöhungen der Notenbank spricht.

Am deutlichsten fiel die Gegenbewegung mit 1,6 Prozent in Seoul aus, Marktteilnehmer sprachen von Schnäppchenkäufen, verwiesen aber auch auf ein unerwartet stark ausgefallenes Exportwachstum für März. Von letzterem profitierten unter anderen die Aktienkurse von Werften wie HD Hyundai Mipo (+8,0%).

In Sydney ging es um 1,0 Prozent aufwärts. Dass die australische Notenbank den Leitzins mit 4,1 Prozent bestätigte, war so überwiegend erwartet worden. Derweil fiel der Anstieg der Einzelhandelsumsätze in Down Under im Februar einen Tick unter der Erwartung aus. Das störte aber kaum, weil es zugleich Hoffnungen auf sinkende Zinsen zugute kam.

In Schanghai und vor allem in Hongkong gingen zwischenzeitlich größere Gewinne wieder verloren. Der Composite-Index legte um 0,4 Prozent zu, der HSI in Hongkong machte 0,7 Prozent gut. Für einen Lichtblick sorgte der von Caixin ermittelte Einkaufsmanagerindex für die Industrie. Er stieg im März gegenüber dem Vormonat innerhalb des Expansion anzeigenden Bereichs leicht.

Zu den Gewinnern in Hongkong gehörten Internetaktien wie Tencent, Alibaba oder Meituan mit Gewinnen um 1,7 Prozent. Die Stimmung der Anleger gegenüber chinesischen Internetunternehmen sei wieder positiver, so die Analysten von Citi. Trotz Zöllen und Beschränkungen für Chipunternehmen seien angemessene Bewertungen, die Durchbrüche bei künstlicher Intelligenz, unterstützende Regulierungspolitik und erste Anzeichen für ein steigendes Verbrauchervertrauen ermutigend. Dazu hätten chinesische Internetunternehmen das vierte Quartal 2024 mit Gewinn- und Umsatzsteigerungen abgeschlossen.

In Tokio zeigten sich Softbank Group (+0,2%) und Tokyo Gas (+0,2%) wenig bewegt von neuen Nachrichten. Der Technologie-Investor Softbank will bis zu 30 Milliarden Dollar in OpenAI Global investieren. Dazu muss das KI-Unternehmen anders als bislang zukünftig aber gewinnorientiert arbeiten. Tokyo Gas hat derweil über eine Tochter und mit einem Partner für 525 Millionen Dollar ein Chevron-Gasvorkommen in Texas gekauft.

Index (Börse)      zuletzt    +/- %   % YTD    Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  7.925,20    +1,0%   -2,2%   07:00 
Nikkei-225 (Tokio)   35.624,48    +0,0%   -7,0%   08:00 
Kospi (Seoul)      2.521,39    +1,6%   +5,1%   09:00 
Schanghai-Comp.     3.348,44    +0,4%   -0,0%   09:00 
Hang-Seng (Hongk.)   23.273,44    +0,7%   +16,6%   10:00 
Straits-Times (Sing.)  3.974,33    +0,0%   +5,0%   11:00 
Taiex (Taipeh)     21.280,17    +2,8%   -6,2%   06:30 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %   00:00 Mo, 09:23  % YTD 
EUR/USD          1,0804     -0,1   1,0820   1,0834  +4,5% 
EUR/JPY          161,97     -0,1   162,20   161,16  -0,4% 
EUR/GBP          0,8364     -0,1   0,8374   0,8354  +1,3% 
GBP/USD          1,2917     -0,0   1,2920   1,2969  +3,1% 
USD/JPY          149,92     -0,0   149,93   148,76  -4,7% 
USD/KRW         1.470,70     -0,2  1.473,05  1.471,63  -0,2% 
USD/CNY          7,1837     0,1   7,1795   7,1722  -0,4% 
USD/CNH          7,2794     0,2   7,2654   7,2574  -0,9% 
USD/HKD          7,7814     0,0   7,7798   7,7789  +0,2% 
AUD/USD          0,6252     0,1   0,6246   0,6283  +0,9% 
NZD/USD          0,5669     -0,2   0,5679   0,5715  +1,5% 
BTC/USD        83.458,30     1,1 82.562,60 82.009,50 -11,5% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         71,73    71,44   +0,4%   +0,29  +1,6% 
Brent/ICE         75,00    74,71   +0,4%   +0,29  -0,0% 
 
 
METALLE         zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold          3133,337   3122,95   +0,3%   +10,39 +17,6% 
Silber           31,48    31,49   -0,0%   -0,01 +13,1% 
Platin          920,82    921,98   -0,1%   -1,16  +4,1% 
Kupfer          5,0945    5,034   +1,2%   +0,06 +25,5% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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April 01, 2025 03:22 ET (07:22 GMT)

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