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MÄRKTE USA/Schwächer - Indizes von Tiefs erholt - Hoffnung auf Zollaufschub

DJ MÄRKTE USA/Schwächer - Indizes von Tiefs erholt - Hoffnung auf Zollaufschub

DOW JONES--Nach erneut heftigen Kursverlusten zu Handelsbeginn machen die US-Börsen im Verlauf Boden gut. Zeitweise drangen sie sogar in positives Terrain vor, nachdem Kevin Hassett, Direktor des National Economic Council gesagt hatte, US-Präsident Donald Trump erwäge einen 90-tägigen Aufschub der in der vergangenen Woche verkündeten Strafzölle. Dies wurde rasch vom Weißen Haus als "Fake News" zurückgewiesen, gleichwohl haben die Indizes ihr Minus drastisch verringert. Gegen Mittag (Ortszeit New York) verliert der Dow-Jones-Index 1,5 Prozent auf 37.723 Punkte. Der S&P-500 gibt 1,0 Prozent ab. Der Nasdaq-Composite fällt um 0,7 Prozent.

Ängste, dass die von US-Präsident Donald Trump ausgelösten Verwerfungen in den Handelsbeziehungen mit Zöllen und Gegenzöllen bzw. anderen handelshemmenden Maßnahmen in einen weltweiten Handelskrieg ausarten, haben die Märkte weiter im fest im Griff. Weil zugleich als Folge der Zölle auch steigende Inflationsraten befürchtet werden, dürften es auch die Notenbanken schwer haben, mit geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen dagegenzuhalten.

US-Notenbankchef Powell sagte am Freitag, die US-Wirtschaft dürfte in eine Phase höherer Preise und schwächeren Wachstums eintreten, wie sie noch vor wenigen Wochen nicht für möglich gehalten worden sei. Zugleich deutete er an, dass die Notenbank bei ihrer abwartenden Haltung im Hinblick auf weitere Zinssenkungen bleiben könnte. Trump forderte Powell unterdessen auf, die Zinsen zu senken.

Unterdessen wetten die Anleger verstärkt darauf, dass die Fed die Zinssätze im weiteren Jahresverlauf aggressiver senken wird. Am Zinsterminmarkt wird nun mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 40 Prozent damit gerechnet, dass die Fed die Zinsen auf ihrer nächsten Sitzung im Mai senken wird. Vor einer Woche lag dieser Wert noch bei 14 Prozent. Dazu deuten die Preise nun darauf hin, dass die Zinsen bis zum Jahresende viermal gesenkt werden könnten. Vor einer Woche wurden noch drei Senkungen um je einen Viertelpunkt eingepreist.

US-Präsident Donald Trump zeigt sich trotz steigenden Drucks unnachgiebig und sieht sich offenbar am längeren Hebel. Zollverhandlungen mit Europa lehnt er vorerst ab und verlangt nun sogar regelmäßige Zahlungen der Europäer an die USA. "Sie wollen reden, aber es wird keine Gespräche geben, ehe sie uns eine Menge Geld auf jährlicher Basis zahlen - für jetzt und für die Vergangenheit", sagte er zu CNN.

US-Anleihen, die zuletzt stark von ihrem Ruf als sicherer Hafen profitierten und deren Kurse entsprechend gestiegen waren, geben nun nach. Die US-Zehnjahresrendite steigt um 12 Basispunkte auf 4,12 Prozent. Mit den Ölpreisen geht es wie am Aktienmarkt abwärts. Der Rohstoff verbilligt sich mit der Aussicht auf eine schwächere Nachfrage um rund 3,0 Prozent. Der Goldpreis, in Krisenzeiten ebenfalls oft als sicherer Hafen gesucht, rutscht zurück unter die Marke von 3.000 Dollar. Aktuell verbilligt er sich um 1,7 Prozent auf 2.986 Dollar je Feinunze. Volatil geht es am Devisenmarkt zu. Der Euro gab am frühen Morgen zunächst auf 1,0880 Dollar nach, stieg dann bis auf 1,1040 und kostet aktuell 1,0920 Dollar.

Unter den prominenten Einzelwerten fallen Apple um weitere 5,2 Prozent.Ein Großteil der Apple-Produkte wird in China hergestellt, das am Freitag auf Trumps Strafzölle mit Gegenzöllen reagierte. Eli Lilly kommen um 2,9 Prozent zurück. Sie leiden zusätzlich darunter, dass die US-Regierung mitgeteilt hatte, dass Medicare und Medicaid die Kostenübernahme für Medikamente gegen Fettleibigkeit nicht erweitern werden.

Gegen die negative Tendenz des Markts gewinnen US Steel 10,8 Prozent. Präsident Trump lässt die geplante Fusion mit der japanischen Nippon Steel überprüfen. Sein Vorgänger Joe Biden hatte den Zusammenschluss im Januar verboten.

=== 
INDEX     zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
DJIA     37.723,27    -1,5%  -591,59     -9,9% 
S&P-500    5.023,42    -1,0%   -50,66     -13,7% 
NASDAQ Comp 15.477,33    -0,7%  -110,46     -19,3% 
NASDAQ 100  17.299,31    -0,6%   -98,38     -17,2% 
 
DEVISEN    zuletzt    +/- %    0:00 Fr, 17:25 Uhr  % YTD 
EUR/USD     1,0920    -0,0%   1,0920     1,0982  +5,9% 
EUR/JPY    161,5000    +1,6%  158,9650    160,2475  -1,1% 
EUR/CHF     0,9389    +0,6%   0,9337     0,9406  +0,9% 
EUR/GBP     0,8579    +0,9%   0,8504     0,8493  +2,8% 
USD/JPY    147,8890    +1,6%  145,5880    145,9275  -6,6% 
GBP/USD     1,2728    -0,9%   1,2842     1,2931  +3,0% 
USD/CNY     7,2324    +0,4%   7,2019     7,1829  -0,1% 
USD/CNH     7,3475    +0,5%   7,3075     7,2823  -0,5% 
AUS/USD     0,5986    -0,3%   0,6004     0,6053  -2,4% 
Bitcoin/USD 78.538,70    -0,5% 78.897,70   83.345,40  -9,7% 
 
ROHOEL     zuletzt  VT-Schluss   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex    60,95    62,36   -2,3%     -1,41  +1,6% 
Brent/ICE    64,54    66,06   -2,3%     -1,52 -11,7% 
 
METALLE    zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold      2985,62   3038,43   -1,7%     -52,81 +15,8% 
Silber      27,45    27,09   +1,3%      0,36  -3,4% 
Platin     836,36    846,37   -1,2%     -10,01  -3,7% 
Kupfer      4,25     4,40   -3,5%     -0,16  +4,6% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/gos

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April 07, 2025 12:28 ET (16:28 GMT)

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