Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 14.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Bahnbrechende KI-Lösung "Ohne Nadelstiche" als Ersatz für herkömmliche Bluttests "unlocked"?!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
2.080 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Sehr fest - Stabilisierung am Anleihemarkt stützt Aktien

DJ MÄRKTE USA/Sehr fest - Stabilisierung am Anleihemarkt stützt Aktien

DOW JONES--Deutlich im Plus haben die US-Börsen den Handel am Freitag beendet. Dazu dürfte beigetragen haben, dass sich der Anleihemarkt stabilisierte und der Dollar einen Teil seiner Verluste wettmachte. In den vergangenen Tagen hatten der Einbruch der Anleihekurse und die fortgesetzte Dollar-Abwertung in wachsendem Maße Sorgen über die Stabilität des US-Finanzsystems, geschürt, wie es hieß. Der Dow-Jones-Index stieg um 1,6 Prozent auf 40.213 Punkte. S&P-500 und Nasdaq-Composite rückten um 1,8 und 2,1 Prozent vor. Die Zahl der Kursgewinner an der Nyse wurde vorläufig mit 1.938 (Donnerstag: 298) angegeben, die der Verlierer mit 855 (2.516). Unverändert schlossen 34 (16) Titel. Im Hintergrund schwelte jedoch weiter der eskalierende Handelskrieg zwischen China und den USA.

Denn China hat die Zölle auf US-Waren auf 125 Prozent erhöht. Die Zolltarifkommission des Staatsrats erklärte zudem, dass nach China exportierte US-Waren mit dem neuen Zollniveau nicht mehr marktfähig seien. China werde deshalb alle weiteren Zollerhöhungen der USA auf chinesische Waren ignorieren. Diese Schlagzeilen überdeckten den Umstand, dass die US-Regierung von Präsident Donald Trump unter Hochdruck schnelle Zollverträge mit mehr als 70 Ländern aushandeln will, die auf diese Weise höheren Abgaben auf Exporte in die USA entgehen würden. Die offenkundige Verhandlungsbereitschaft wurde am Markt positiv aufgenommen.

US-Bankengewinne überzeugen - Ausblicke schwierig

Zudem galt der Blick der Investoren nun auch der anrollenden Berichtsperiode. JP Morgan wie auch Wells Fargo hatten starke Erstquartalszahlen vorgelegt. In beiden Fällen fielen die Ergebnisse weit über den Schätzungen aus. Beide Kreditinstitute gaben allerdings einen zurückhaltenden Ausblick angesichts der hohen wirtschaftlichen Unsicherheiten und extremen Volatilitäten an den Finanzmärkten. JP Morgan zogen ungeachtet dessen um rund 4 Prozent an, Wells Fargo gaben dagegen in dem schwierigen Marktumfeld 1 Prozent ab. Auch Morgan Stanley (+1,4%) verdiente mehr als gedacht. Der Einbruch der Aktienmärkte und die Unsicherheit über die Weltwirtschaft hätten dazu beigetragen, dass eine Reihe von Unternehmen Fusionen und Börsengänge auf Eis gelegt hätte, warnte die Bank.

Blackrock stiegen um 2,3 Prozent. Der weltgrößte Vermögensverwalter hat im abgelaufenen Quartal netto weniger verdient. Das verwaltete Vermögen stieg aber auf einen Rekordwert. Tesla hat im Zollstreit zwischen den USA und China die Optionen zum Kauf der beiden Fahrzeuge Model S und Model X auf seiner chinesischen Website entfernt. Der Kurs fiel um 0,1 Prozent.

Nach den überraschend niedrigen US-Verbraucherpreisdaten des Vortages folgten zum Wochenschluss die Erzeugerpreise dieser Vorgabe. Derweil trübte sich die Verbraucherstimmung im April überraschend stark ein, wie der entsprechende Index der Universität Michigan zeigte.

Der Rentenmarkt blieb unter Druck. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen überstieg zeitweise die kritische Schwelle von 4,50 Prozent. Auf diesem Niveau hatte Trump die Reißleine gezogen und eine Pause bei den reziproken Zöllen für 90 Tage verkündet. Im späten Handel stand die Zehnjahresrendite nur noch 8 Basispunkte höher bei 4,47 Prozent.

Dollar wertet weiter ab

Auch der Dollar setzte seine Talfahrt fort, erholte sich aber von seinen Tagestiefs. Der Dollarindex lag zuletzt noch 0,5 Prozent im Minus. Der Euro stieg im Hoch bis fast auf 1,1450 Dollar - das höchste Niveau seit drei Jahren. Im späten US-dominierten Handel notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1345 Dollar. Die Devisenexperten der Commerzbank rechnen längerfristig weiterhin mit einer Abwertung des Dollar. Denn das Ziel der US-Regierung sei es, das US-Handelsdefizit zu eliminieren. Zölle seien ein Instrument, um dieses Ziel zu erreichen, ein schwacher Dollar dürfte ein anderes sein. Die jüngsten Inflationsdaten lieferten der US-Notenbank Spielraum für Zinssenkungen.

Die Erdölpreise drehten mit der besseren Stimmung an den Aktienmärkten ins Plus; hier dürften die jüngsten Preisrückgänge zum Kauf genutzt worden sein. Gold schoss dagegen auf das nächste Allzeithoch. Angesichts der durch die US-Zollpolitik verursachten Marktturbulenzen scheine der Preis gut unterstützt zu sein, urteilte die Commerzbank. Die Analysten erhöhten ihre Preisprognose für das Edelmetall. Aktuell gestützt wurde Gold auch von der Dollar-Schwäche.

=== 
INDEX     zuletzt    +/- %  absolut +/- % YTD 
DJIA     40.212,71    +1,6%   619,05   -4,6% 
S&P-500    5.363,36    +1,8%   95,31   -7,2% 
NASDAQ Comp 16.724,46    +2,1%   337,15   -15,1% 
NASDAQ 100  18.690,05    +1,9%   346,48   -12,7% 
 
DEVISEN    zuletzt    +/- %    0:00 Do, 17:25  % YTD 
EUR/USD     1,1345    +1,3%   1,1195   1,1187  +8,2% 
EUR/JPY    162,8505    +0,6%  161,8060  161,5430  -0,7% 
EUR/CHF     0,9249    +0,1%   0,9242   0,9271  -1,1% 
EUR/GBP     0,8676    +0,5%   0,8635   0,8630  +4,4% 
USD/JPY    143,5380    -0,7%  144,5275  144,3980  -8,2% 
GBP/USD     1,3076    +0,8%   1,2969   1,2963  +3,6% 
USD/CNY     7,1961    -0,2%   7,2105   7,2098  +0,0% 
USD/CNH     7,2808    -0,4%   7,3121   7,3132  -0,3% 
AUS/USD     0,6295    +1,1%   0,6225   0,6225  +0,6% 
Bitcoin/USD 83.763,65    +5,1% 79.677,10 80.308,60 -14,6% 
 
ROHOEL     zuletzt  VT-Schluss   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex    61,53    60,29   +2,1%    1,24  +1,6% 
Brent/ICE    64,72     63,4   +2,1%    1,32 -14,9% 
 
METALLE    zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold      3236,13   3175,13   +1,9%   61,00 +21,0% 
Silber      28,43    27,90   +1,9%    0,53  -0,1% 
Platin     834,64    841,65   -0,8%   -7,01  -3,9% 
Kupfer      4,54     4,34   +4,8%    0,21 +11,9% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln

(END) Dow Jones Newswires

April 11, 2025 16:11 ET (20:11 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.