Linz (www.anleihencheck.de) - Freitag ist wieder der monatliche Michigan-Index veröffentlicht worden, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Dieser beschäftige sich mit den Konsumentenstimmungen und den Inflationserwartungen für ein Jahr und für fünf bis zehn Jahre in die Zukunft. Der Stimmungsindikator selbst gehe deutlich nach unten und vor allem die chaotische US-Politik drücke die Stimmung schrittweise in eine Depression. Weiters seien auch die unmittelbaren Inflationserwartungen sowohl für ein Jahr als auch für fünf bis zehn Jahre in der Zukunft auf 6,7% und 4,4% respektive gestiegen. Vor allem die Erwartung hinsichtlich kurzfristiger inflationärer Tendenzen sei besorgniserregend und werde von der FED nicht unbemerkt bleiben. Zudem seien gestern die Inflationserwartungen der FED für die nächsten zwölf Monate veröffentlicht worden: Diese seien von erwarteten 3,26% auf 3,58% gestiegen. All dies habe die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Mai und Juni deutlich reduziert. Im Laufe des Jahres würden noch drei Zinsschritte der FED erwartet, wobei diese Prognosen mit Vorsicht zu genießen seien. Anfang des Jahres sei man noch von knapp 3% BIP-Wachstum in den USA ausgegangen - heute werde man froh sein, wenn man nicht in der Rezession lande. Die Indikatoren der letzten Wochen würden alle dafür sprechen, dass die USA in eine Stagflation marschiere. Von der wirtschaftlichen Stärke zum Anfang des Jahres sei wenig geblieben. (15.04.2025/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2025 anleihencheck.de
