Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 26.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Drohnenabwehr im Fokus: DroneShield +15%
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
490 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/DAX vom Tagestief erholt - Gold auf Allzeithoch

DJ MÄRKTE EUROPA/DAX vom Tagestief erholt - Gold auf Allzeithoch

DOW JONES--Die Erholung an den europäischen Aktienmärkten ist zunächst beendet. Nach einem schwachen Start in den Tag geht es für die Indizes allerdings nach oben. Positiv wurde an der Börse eingestuft, dass sich China offen für die Aufnahme von Gesprächen mit den USA über deren Einfuhrzölle gezeigt haben soll. Allerdings werde dies an Zugeständnisse von US-Präsident Donald Trump geknüpft, wie es in eine Kreise-Meldung von Bloomberg heißt. Damit erholte sich der DAX von seinen Tagestiefs. Die Tür für Gespräche steht damit einen Spalt weit offen, wie es weitergeht ist aber weiter unsicher. Aktuell handelt der DAX 0,5 Prozent tiefer bei 21.148 Punkten, im Tief notierte er bei 20.956 Zählern. Nach der starken Erholung der Aktienmärkten der vergangenen lautet das Motto zunächst Abwarten.

Der Euro-Stoxx-50 verliert 0,7 Prozent auf 4.938 Punkte. Mit Blick auf die Branchen geht es für die Lebensmittelhersteller um 1,2 Prozent nach oben, hier legt Heineken nach Zahlenauswis um 3,5 Prozent zu. Schwach tendiert der Sektor der Technologiewerte mit Minus 2,4 Prozent, hier belasten Nachrichten von ASML und Nvidia. Dagegen geht es für Gold weiter nach oben, sowohl in Dollar wie auch in Euro notiert das Edelmetall am Vormittag auf Allzeithoch. Laut Analysten von ANZ fliehen Anleger weiterhin angesichts der sich ausweitenden Handelskriege in sichere Anlagen. Die Nachfrage nach Gold werde aktuell auch durch chinesische Käufe verstärkt, erläutern die Analysten. In China würden Gold-ETFs immer stärker nachgefragt.

Fondsmanager erwarten anhaltende Schwäche im Dollar

Der US-Dollar wertet schon wieder ab, die Flucht aus dem Greenback nimmt damit wieder Fahrt auf. Der Dollarindex büßt weitere 0,7 Prozent ein. Laut Bank of America sind die Wetten auf einen schwächeren Dollar gemäß der jüngsten globalen Fondsmanagerumfrage im April auf den höchsten Stand seit fast 19 Jahren gestiegen. 61 Prozent der Investoren rechnen in den nächsten zwölf Monaten mit einem schwächeren Greenback - so viele wie seit Mai 2006 nicht mehr. Die Umfrage folgt auf die Zollentscheidungen von US-Präsident Donald Trump. Bedenken über die Auswirkungen auf das US-Wirtschaftswachstum belasten die US-Devise, aber auch das beschädigte Vertrauen in die US-Finanzmärkte wegen der sprunghaften Entscheidungen von Trump.

Bei den Technologiewerten brechen ASML um 5,3 Prozent ein. Beim Anlagerbauer der Halbleiterbranche spiegelt sich die Unsicherheit bereits auf Kundenseite in deutlich schwächer als erwartet ausgefallenen Auftragseingängen wider: Der Chip-Maschinenbauer konnte nur 3,94 (erwartet 4,8) Milliarden Euro an Aufträgen im ersten Quartal einfahren. Umsatz und Marge im Quartal seien zwar sehr gut gewesen, heißt es weiter im Handel, jedoch interessiere die Vergangenheit nicht mehr so sehr.

Auf der Stimmung unter Technologietiteln lastet auch Nvidia, die Aktien werden rund 6 Prozent im Minus gesehen. Nvidia erwartet im Zusammenhang mit den Export ihrer H20-KI-Chips nach China eine Belastung von bis zu 5,5 Milliarden US-Dollar. Die Belastung im Zusammenhang mit Lagerbeständen, Kaufverpflichtungen und damit verbundenen Rückstellungen werde in den Ergebnissen des ersten Geschäftsquartals enthalten sein, das am 27. April endet. Am Montag teilte die Trump-Administration dem Konzern mit, dass für den Export seines H20-KI-Chips nach China und in die Gründungsmitglieder (D5) der "Digital Nations", darunter Israel, eine Lizenzpflicht eingeführt werde, die auf unbestimmte Zeit in Kraft bleibe. Die Lizenzpflicht solle dem Risiko entgegenwirken, dass die betroffenen Produkte in einem Supercomputer in China verwendet werden könnten.

Bei Heineken wird an der Börse positiv gewertet, dass der Bierabsatz auf organischer Basis im ersten Quartal um 0,9 Prozent gewachsen ist. Erwartet worden war dagegen ein Minus von 0,6 Prozent, wie es im Handel heißt. Der Ausblick wurde bekräftigt. Datagroup steigen um knapp 32 Prozent auf 53,60 Euro, der Finanzinvestor KKR will das Unternehmen für 54 Euro je Aktie übernehmen und dann von der Börse nehmen.

Sartorius (+3,5%) konnte mit besser als erwartet ausgefallenen Ergebnissen für das erste Quartal und einem konkretisierten Ausblick für 2025 Anleger beruhigen, was nach Einschätzung von Analysten von Jefferies eine solide Markterholung widerspiegelt. Der deutsche Life-Science-Konzern hat für 2025 einen Umsatzzuwachs von 6 Prozent und eine bereinigte EBITDA-Marge von etwa 29 bis 30 Prozent in Aussicht gestellt, was von Investoren positiv aufgenommen wird.

=== 
Aktienindex   zuletzt    +/- %  absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  4.937,52    -0,7%   -32,91     +1,5% 
Stoxx-50    4.222,35    -0,5%   -22,34     -1,5% 
DAX      21.147,54    -0,5%  -106,16     +6,8% 
MDAX      27.028,39    -0,9%  -237,92     +6,6% 
TecDAX     3.422,10    -0,7%   -22,55     +0,8% 
SDAX      15.060,58    -0,9%  -141,36     +10,9% 
FTSE      8.249,12      0%    0,00      NV 
CAC       7.298,70    -0,5%   -36,70     -0,6% 
 
DEVISEN     zuletzt    +/- %    0:00 Di, 17:15 Uhr  % YTD 
EUR/USD      1,1366    +0,7%   1,1283     1,1318  +9,0% 
EUR/JPY     162,1575    +0,4%  161,5095    161,6985  -0,8% 
EUR/CHF      0,9288    +0,0%   0,9287     0,9264  -0,6% 
EUR/GBP      0,8566    +0,4%   0,8531     0,8551  +3,2% 
USD/JPY     142,7310    -0,3%  143,1965    142,8665  -9,0% 
GBP/USD      1,3269    +0,3%   1,3226     1,3236  +5,6% 
USD/CNY      7,2052    -0,2%   7,2194     7,2138  +0,1% 
USD/CNH      7,3077    -0,3%   7,3291     7,3233  -0,0% 
AUS/USD      0,6371    +0,5%   0,6337     0,6366  +2,4% 
Bitcoin/USD  83.938,50    -0,3% 84.179,35   85.256,70  -9,7% 
 
ROHÖL      zuletzt  VT-Schluss   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     61,90    61,44   +0,7%      0,46  +1,6% 
Brent/ICE     65,17    64,85   +0,5%      0,32 -13,5% 
 
METALLE     zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold       3305,56   3229,88   +2,3%     75,68 +23,0% 
Silber       29,00    28,67   +1,2%      0,33  +2,6% 
Platin      848,71    853,52   -0,6%     -4,81  -2,5% 
Kupfer       4,60     4,63   -0,6%     -0,03 +13,2% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/flf

(END) Dow Jones Newswires

April 16, 2025 06:56 ET (10:56 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.