Linz (www.anleihencheck.de) - In Großbritannien ist die Inflation mit 2,6% statt erwarteten 2,7% leicht niedriger ausgefallen, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Die Industrieproduktion und das verarbeitende Gewerbe würden immer noch auf einem niedrigen Niveau stagnieren. Vor allem in den Produktionsbetrieben sei die Stimmung auf einem Tiefpunkt. Auch der GBP sei von den Rückschlägen der letzten Wochen nicht verschont geblieben. Der EUR/GBP-Kurs sei in den letzten zwei Wochen von 0,8300 auf zeitweise bis zu 0,8700 gestiegen. Mittlerweile habe sich dieser wieder auf einem Niveau von ca. 0,8550 eingependelt. Für GBP-Käufer sei das Niveau nun deutlich attraktiver geworden. Die Situation sei so günstig, wie sie schon seit längerer Zeit nicht mehr gewesen sei. Dies habe insbesondere mit der Stärke des Euros zu tun, der gegen nahezu allen anderen Währungen in den letzten zwei Wochen deutlich an Wert gewonnen habe. Im momentanen Fall würde sich für GBP-Käufer z.B. das Setzen eines Stop-Loss-Limit bei 0,8500 anbieten. Für den 08.05. werde eine Zinssenkung von 0,25% eingepreist. Der Zinssatz würde dann bei 4,25% liegen. Bisher sei man davon ausgegangen, dass die Bank of England im ganzen Jahr zwischen drei und vier Zinssenkungen durchführen werde. Wenn die Inflation nun schneller als prognostiziert fallen sollte, dann könnte sich auch der Zinssenkungsprozess der Britischen Zentralbank beschleunigen. (17.04.2025/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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