
Die interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa) hat seit 2019 die Funktion der Nationalen Plattform zur Bekämpfung der Manipulation von Sportwettkämpfen und ist Meldestelle im Bereich der Wettkampfmanipulation. In Form eines jährlichen Berichts wird ein Überblick über die eingegangenen Meldungen und das Funktionieren der Meldestelle publiziert. Die Gespa hat heute den Bericht zum Jahr 2024 veröffentlicht.
Insgesamt erhielt die Gespa im vergangenen Jahr 184 Verdachtsmeldungen betreffend 166 Wettkämpfe. Die Anzahl Meldungen liegt damit nochmals höher als im Vorjahr, wozu ein weiter verbesserter Informationsaustausch insbesondere im internationalen Verhältnis beitragen hat. Der internationale Austausch findet gestützt auf das entsprechende Abkommen des Europarats (die "Magglinger Konvention gegen die Wettkampmanipulation im Sport") statt. Auch 2024 spielte die Gespa dabei eine zentrale Rolle und teilte insgesamt 43 Verdachtsfälle mit ihren ausländischen Partnern - mehr als jede andere nationale Plattform. Fälle, die einen Bezug zur Schweiz aufweisen, blieben dabei weiterhin die Ausnahme. Zusätzlich zu aktuellen Statistiken enthält der Bericht in diesem Jahr auch eine kurze Rubrik mit Hintergrundinformationen zum in der Schweiz zulässigen Wettangebot.
Der Jahresrückblick der nationalen Plattform kann auf www.gespa.ch heruntergeladen werden.
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