Linz (www.anleihencheck.de) - Das reale BIP in Ungarn wurde vor kurzem veröffentlicht und ist gegenüber dem Vorquartal überraschenderweise um 0,20% gesunken, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Dabei belaste die Zollproblematik zwischen Trump und beinahe dem Rest der Welt auch die ungarische Wirtschaft. Bekannte deutsche Automobilhersteller würden Produktionswerke in Ungarn betreiben. Bis hier eine Einigung erzielt werde, dürfte auch die ungarische Automobilindustrie unter den Handelsbeschränkungen leiden. Der Zinsentscheid der Ungarischen Nationalbank (MNB) habe hingegen gar nicht überrascht und der Leitzins sei unverändert bei 6,50% belassen worden. Trotz rückläufiger Energiepreise zeige sich die ungarische Inflation weiterhin hartnäckig und Senkungen des Zinsniveaus könnten den ohnehin bereits schwachen Forint weiter belasten. Folglich erwarte Oberbank erste Zinssenkungen in diesem Jahr erst im Q4 2025. Kurzfristig rechne sie mit einem stabilen Forint in eine Bandbreite zwischen 396 und 406. (06.05.2025/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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