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MÄRKTE EUROPA/DAX bleibt auf Rekordhoch

DJ MÄRKTE EUROPA/DAX bleibt auf Rekordhoch

DOW JONES--An den europäischen Aktienmärkten herrscht auch am Freitagnachmittag Kauflaune. Der DAX ist gleich zu Handelsbeginn erstmals über 23.500 Punkte und damit auf neue Rekordstände gestiegen. Aktuell liegt er 0,8 Prozent höher bei 23.528 Punkten, ein neues Rekordhoch markierte er bei 23.543 Punkten. Seit Jahresbeginn hat er um rund 17 Prozent zugelegt. Für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,6 Prozent auf 5.321 Punkte nach oben. Ihm fehlen noch knapp 5 Prozent zu einem Allzeithoch. Seit Jahresbeginn ist dieser Index um knapp 8 Prozent gestiegen. Der Euro zieht leicht an nach den Verlusten vom Vortag auf 1,1259 Dollar.

Weiter sorgt die Hoffnung für Kauflaune, dass die von den USA vom Zaun gebrochenen globalen Zollkonflikte letztlich halbwegs einvernehmlich beigelegt werden können. Für Zuversicht sorgt aktuell, dass die USA mit Großbritannien nun das erste Handelsabkommen abgeschlossen haben seit Verkündung der Zölle gegen praktisch die ganze Welt. Zwischen den USA und China sind derweil für das Wochenende erste Anbahnungsgespräche geplant. Die New York Post schreibt, die USA erwägten, die Zölle auf China schon nächste Woche von 145 auf 50 Prozent zu senken. Trump teilte über Truth Social mit, dass er "80 Prozent Zoll auf China" für richtig halte.

Als weiteren Kurstreiber verweisen Händler insbesondere für den deutschen Aktienmarkt auf das von der neuen Bundesregierung avisierte riesige Infrastrukurprogramm vor dem Hintergrund des neu geschaffenen Sondervermögens von 1 Billion Euro.

Zugleich warnt die DZ Bank vor zu viel Euphorie: "Eine gute Portion Zuversicht ist zwar selten eine schlechte Herangehensweise. Diese sollte aber nicht in Naivität umschlagen und darüber hinwegtäuschen, dass Trumps Zeit im Weißen Haus erst begonnen hat".

Commerzbank verdient mehr und übertrifft Erwartungen

Branchenseitig liegen Energie und Rohstoffe vorn, weil Beilegungen der Zollstreitigkeiten günstig für die Weltkonjunktur wären. Dazu hat China trotz der hohen US-Zölle für April überraschend starke Außenhandelsdaten berichtet. Der Stoxx-Subindex der Ölwerte gewinnt 2,2 Prozent und der der Rohstoffe 1,3 Prozent.

Commerzbank steigen um 2,6 Prozent. Die Bank hat einen überzeugenden Jahresauftakt hingelegt und unter dem Strich mehr verdient und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Nettogewinn stieg um 12 Prozent auf 834 Millionen Euro. Analysten hatten in einem von der Bank selbst zusammengestellten Konsens nur mit 698 Millionen gerechnet. Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte die Bank. Die Analysten von JP Morgen erwarten in Reaktion auf die Geschäftszahlen allenfalls geringe Änderungen bei den Konsensschätzungen.

Krones legen um 2,8 Prozent zu. Die ebenfalls am Morgen vorgelegten Geschäftszahlen stuft ein Marktteilnehmer als "stark" ein. Krones habe im ersten Quartal - wie vom Management im Februar schon angedeutet - trotz der Ungewissheit um die US-Zölle eine fortgesetzt gute Nachfrage verzeichnet, kommentieren die Analysten von Baader Helvea. Die Projektpipeline sei nach wie vor gut gefüllt.

"Ein starkes erstes Quartal mit einem Ergebnis über den Erwartungen in allen Bereichen", heißt es von Jefferies zur Geschäftsentwicklung von IAG im ersten Quartal. Für die Aktie der Fluglinie geht es um 3,5 Prozent nach oben.

Mediobanca steigen nach Zahlenvorlage für das dritte Quartal um 3,8 Prozent. Positiv stellen die Analysten von Jefferies das Nettoergebnis heraus, das 8 Prozent über den Konsenserwartungen lag. Die positive Abweichung sei vor allem auf starke Provisionserträge, Kostenkontrolle und eine verbesserte Risikovorsorge zurückzuführen.

Abschläge wegen des Dividendenabzugs verzeichnen im DAX Allianz und MTU. Im MDAX werden Talanx, im SDAX Alzchem, Deutz und Jost Werke "ex Dividende" gehandelt.

=== 
Aktienindex        zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50       5.321,23    +0,6%    32,29   +8,0% 
Stoxx-50         4.468,03    +0,5%    23,37   +3,2% 
DAX           23.528,00    +0,8%   175,31   +17,3% 
MDAX           29.787,76    +0,8%   233,52   +15,5% 
TecDAX          3.755,34    +0,9%    32,86   +8,9% 
SDAX           16.389,78    +1,1%   173,51   +18,3% 
CAC            7.762,98    +0,9%    68,54   +4,3% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Mi, 08:27  % YTD 
EUR/USD           1,1259    +0,3%   1,1227   1,1283  +8,5% 
EUR/JPY           163,45    -0,2%   163,82   162,72  +0,6% 
EUR/CHF           0,9344    +0,1%   0,9331   0,9328  -0,2% 
EUR/GBP           0,8474    +0,0%   0,8471   0,8491  +2,4% 
USD/JPY           145,17    -0,5%   145,92   144,21  -7,3% 
GBP/USD           1,3287    +0,3%   1,3251   1,3288  +5,8% 
USD/CNY           7,2156    -0,0%   7,2176   7,2147  +0,1% 
USD/CNH           7,2389    -0,1%   7,2427   7,2359  -1,2% 
AUS/USD           0,6423    +0,3%   0,6401   0,6426  +3,4% 
Bitcoin/USD       103.654,95    +0,8% 102.830,65 98.865,30 +10,2% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Schluss    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          60,55    60,4    +0,2%    0,15 -16,6% 
Brent/ICE          63,41    63,12    +0,5%    0,29 -15,9% 
 
METALLE          zuletzt   Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold            3333,22   3305,23    +0,8%   27,99 +26,0% 
Silber            29,04    28,97    +0,2%    0,07  +3,7% 
Platin           881,68   873,31    +1,0%    8,37  -0,2% 
Kupfer            4,56    4,56    -0,0%    0,00 +12,3% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewaehr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/ros

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May 09, 2025 10:06 ET (14:06 GMT)

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