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MÄRKTE EUROPA/Sehr fest - Zollschranken fallen wieder - DAX auf Allzeithoch

DJ MÄRKTE EUROPA/Sehr fest - Zollschranken fallen wieder - DAX auf Allzeithoch

DOW JONES--Die Hoffnung auf einen Befreiungsschlag im Handelskonflikt zwischen den USA und China treibt die Aktienmärkte am Montag nach oben. Der DAX zieht um 1,5 Prozent auf 23.857 Punkte an und springt deutlich über das jüngste Allzeithoch vom Freitag. Der Euro-Stoxx-steigt um 2,0 Prozent auf 5.414 Zähler. "Es herrscht Risk-on-Stimmung", also zunehmende Risikobereitschaft, sagt Vermögensverwalter Thomas Altmann von QC Partners, auch weil die bevorstehenden Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über einen möglicherweise dauerhaften Waffenstillstand gern gesehen würden. Und auch die Waffenruhe zwischen Indien und Pakistan stütze die Stimmung.

Die USA und China haben sich darauf geeinigt zunächst für 90 Tage, die meisten Zölle auf Waren der jeweils anderen Seite auszusetzen, während die Verhandlungen weitergehen. Die USA wollen ihre reziproken Zölle auf chinesische Waren von 125 auf 10 Prozent senken, China seine Zölle auf US-Waren ebenfalls von 125 auf 10 Prozent senken.

Sichere Häfen wie Staatsanleihen oder Gold sind in diesem Umeld als sichere Häfen nicht gesucht, entsprechend fallen ihre Preise.

Pharmasektor unter Druck erwartet

Die Hoffnungen auf eine nachhaltige und dauerhafte Beruhigung im US-chinesischen Zollstreit sorgen für einen Kurssprung vor allem bei Aktien aus konjunkturzyklischen und exportorientierten Branchen: So springt der Stoxx-Index der Rohstoffwerte um 4,9 Prozent nach oben, die Indizes der Auto- und der Technologiewerten legen um 2,5 Prozent zu. Bei defensiven Titeln aus den Bereichen Versorgung, Telekommunikation und Nahrungsmittel zeigen sich leichte Minuszeichen.

Der Stoxx-Pharmasektor ist das Schlusslicht mit einem satten Minus von 2,7 Prozent, nachdem US-Präsident Trump angekündigt hat, er werde die Arzneimittelpreise in den USA per Dekret deutlich senken, und zwar um bis zu 80 Prozent. "Sollte das umgesetzt werden, geraten die Margen der Konzerne in den USA unter Druck", so ein Marktteilnehmer. Für Novo Nordisk geht es um 7 Prozent südwärts, Astrazeneca verlieren 4,2 Prozent.

Prosiebensat1 schießen um 17,9 Prozent auf 7,03 Euro nach oben. Die PPF Group hat ein Angebot von 7,00 Euro je Aktie gemacht, um ihren Anteil auf bis zu 29,99 Prozent zu erhöhen. Das tschechische Unternehmen will unter anderem, dass sich Prosiebensat1 auf das Kerngeschäft TV konzentriert und sich dazu von den E-Commerce-Aktivitäten trennt.

Rheinmetall verlieren mit den Waffenstillstandshoffnungen in der Ukraine 3 Prozent - auch andere Wehrtechniktitel verlieren.

Die Geschäftszahlen von Salzgitter sind unterdessen noch etwas niedriger ausgefallen als erwartet. Die konjunkturelle Unsicherheit spiegelte sich hier deutlich in den Gewinnkennziffern wider. Der Jahresausblick wurde zwar bestätigt, allerdings schwankt er beim Vorsteuerergebnis zwischen 100 Millionen Euro Gewinn oder auch Verlust. Der Kurs fällt um 0,5 Prozent.

Positiv kommen die Geschäftszahlen von United Internet an. Im Handel wird auf den Umsatzanstieg im ersten Quartal von 4,2 Prozent zum Vorjahr verwiesen. Die Jahresprognose für den Umsatz hat das Unternehmen marginal erhöht. Der Kurs legt um 8,5 Prozent zu. Dazu hat auch die Tochter Ionos überzeugende Zahlen präsentiert. Ihr Kurs steigt ähnlich stark.

Leicht positiv werten Händler die Geschäftszahlen von Evonik. Die Analysten von Morgan Stanley unterstreichen, Evonik habe trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen geliefert und ihre Prognose erfüllt. Die Aktie bewegt sich um den Schlusskurs vom Freitag.

Positiv kommen die Geschäftszahlen von Unicredit an - der Kurs zieht um 4,2 Prozent an. Die italienische Großbank hat ihren Ausblick für das laufende Jahr leicht erhöht bzw. präzisiert. Grund ist ein deutlich besser verlaufenes erstes Quartal der Bank.

=== 
Aktienindex        zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50       5.413,66    +2,0%   103,92   +8,5% 
Stoxx-50         4.498,68    +0,8%    35,45   +3,6% 
DAX           23.857,79    +1,5%   358,47   +18,0% 
MDAX           30.038,18    +1,0%   308,05   +16,2% 
TecDAX          3.809,30    +1,7%    63,82   +9,6% 
SDAX           16.661,07    +1,8%   297,75   +19,3% 
FTSE           8.554,80     0%    0,00    NV 
CAC            7.850,30    +1,4%   106,55   +4,9% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Mo, 08:01  % YTD 
EUR/USD           1,1150    -0,6%   1,1216   1,1283  +8,7% 
EUR/JPY           163,99    +0,0%   163,96   162,72  +0,4% 
EUR/CHF           0,9377    +0,2%   0,9361   0,9328  +0,1% 
EUR/GBP           0,8429    -0,3%   0,8453   0,8491  +2,3% 
USD/JPY           147,08    +0,6%   146,17   144,21  -7,6% 
GBP/USD           1,3228    -0,3%   1,3271   1,3288  +6,2% 
USD/CNY           7,1959    -0,3%   7,2177   7,2147  +0,1% 
USD/CNH           7,2097    -0,2%   7,2250   7,2359  -1,2% 
AUS/USD           0,6428    +0,1%   0,6422   0,6426  +3,6% 
Bitcoin/USD       105.448,10    +1,1% 104.332,20 98.865,30 +10,4% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Schluss    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          62,84    61,05    +2,9%    1,79 -15,1% 
Brent/ICE          65,77    63,88    +3,0%    1,89 -14,6% 
 
METALLE          zuletzt   Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold            3242,62   3324,25    -2,5%   -81,63 +26,7% 
Silber            29,26    29,08    +0,6%    0,18  +3,8% 
Platin           897,00   891,87    +0,6%    5,13  +1,6% 
Kupfer            4,65    4,61    +0,9%    0,04 +14,6% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/gos

(END) Dow Jones Newswires

May 12, 2025 03:48 ET (07:48 GMT)

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