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MÄRKTE USA/Gut behauptet - Inflationssorgen dämpfen Kauflaune

DJ MÄRKTE USA/Gut behauptet - Inflationssorgen dämpfen Kauflaune

DOW JONES--Am letzten Handelstag der Woche treten die US-Börsen mehr oder weniger auf der Stelle. Die Entspannungssignale im Zoll-Streit zwischen den USA und China unterstützen die Kurse weiterhin. Enttäuschende Konjunkturdaten, die Inflationssorgen schürten, und eine vorsichtige Haltung vor dem Wochenende verhindern jedoch ein deutlicheres Vorrücken. Der Dow-Jones-Index zeigt sich gegen Mittag (Ortszeit New York) 0,1 Prozent höher bei 42.345 Punkten. Der S&P-500 und der Nasdaq-Composite rücken um 0,2 und 0,1 Prozent vor. Leichte Unterstützung liefern die weiter fallenden Marktzinsen. Die Rendite zehnjähriger Papiere reduziert sich um 3 Basispunkte auf 4,43 Prozent.

"Der Hauptantrieb der globalen Märkte in dieser Woche waren die sich verbessernden Handelsbeziehungen der USA, insbesondere mit China", sagt Kathleen Brooks vom Online-Broker XTB. "Allerdings lässt dies zum Ende der Woche nach... Die heutige Entwicklung könnte uns zeigen, ob ein Appetit auf eine Rückkehr zu den Rekordhochs vom Februar besteht", ergänzt die Teilnehmerin.

Die Zoll-Konflikte der USA sind unverändert ein dominantes Thema am Markt. Die US-Regierung will Kreisen zufolge mit der Europäischen Union die Agrarzölle und weitere Handelshemmnisse der EU in den Handelsgesprächen erörtern. Wie mit der Angelegenheit vertraute Personen weiter sagten, wollen die USA auch die Themen Wirtschaftssicherheit und Digitalisierung zur Sprache bringen.

Die vorbörslich veröffentlichten US-Import-Preise sind im April stärker gestiegen als vom Markt befürchtet. Damit zeigen sich klare Spuren der Trump-Zölle vor allem gegen China. Die Importe stiegen um 0,1 Prozent zum Vormonat, "und das, obwohl zuvor befragte Volkswirte die Trump-Zölle schon kannten und eingepreist hatten", sagt ein Händler. Die Befragten hätten auf die dämpfende Wirkung niedrigerer Ölpreises gesetzt und ein Minus von 0,4 Prozent erwartet, was jedoch den Preisanstieg nicht voll auffangen konnte. Ohne die niedrigeren Ölpreise wäre der Import sogar um 0,4 Prozent zum Vormonat gestiegen. "Das zeigt einen heftigen Inflationsdruck durch die Zölle", so der Händler.

Die Baubeginne stiegen im April weniger stark als erwartet. Der Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan fiel schwächer aus als erwartet. Besonders negativ fallen aber die hohen Inflationserwartungen der Umfrage auf. Nach den höheren US-Import-Preisen sei dies die zweite schlechte Nachricht des Tages zum Inflationsschub durch Trumps Strafzölle, kommentiert ein Händler. Dies führe üblicherweise zu Kaufzurückhaltung oder Vorzieheffekten, nicht aber zur langfristigen Anschaffungsneigung.

Bei den Einzelwerten verlieren Boeing 1,1 Prozent, obwohl Etihad Airways bei dem US-Flugzeugbauer 28 Großraumflugzeuge bestellt hat. Die Bestellung umfasst eine Mischung aus Boeing 787 und 777X mit GE-Triebwerken sowie ein Dienstleistungspaket.

Zwei der größten Kabel- und Breitbandanbieter in den USA schließen sich zusammen: Charter Communications übernimmt den Rivalen Cox Communications für 21,9 Milliarden US-Dollar. In dem Deal wird Cox mit 34,5 Milliarden Dollar inklusive Schulden bewertet. Die Aktien von Charter Communications gewinnen 0,5 Prozent.

Applied Materials (6,1%) hat im zweiten Quartal zwar besser abgeschnitten als erwartet, doch enttäuschte der Chipausrüster mit dem Ausblick auf die Umsatzentwicklung. Die Zahlen des Videospieleentwicklers Take-Two Interactive (-1,4%) zum vierten Geschäftsquartal enthielten Licht und Schatten. Die Erwartungen des Unternehmens an das laufende Geschäftsjahr verfehlten die Erwartungen des Markts.

Dollar erneut schwächer - Ölpreise stabilisiert

Der Dollar setzt seine Abgaben fort. Der Dollar-Index büßt 0,1 Prozent ein. Die jüngsten Anzeichen für einen nachlassenden Preisdruck hätten die Erwartungen an weitere Zinssenkungen durch die US-Notenbank verstärkt, heißt es von der Deutschen Bank. Auch der Rückgang der Ölpreise trage dazu bei, dass der Eindruck entstehe, der Inflationsdruck lasse nach. "Da die Anleger weniger über die Inflation besorgt sind, haben sie ihre Erwartungen an Zinssenkungen der Fed entsprechend erhöht", so die Analysten.

Die Ölpreise erholen sich leicht nach dem Einbruch am Vortag. Die Notierungen für Brent und WTI steigen um bis zu 0,9 Prozent. Bedenken hinsichtlich der Fördermengen der Opec+ und eines möglichen Iran-Abkommens belasteten aber weiterhin die Stimmung, heißt es. Ein Abkommen könnte zusätzliche iranische Lieferungen ermöglichen - zu einem Zeitpunkt, an dem der Markt sich bereits auf ein Überangebot einstellt. Der Goldpreis gibt seine Vortagesgewinne wieder vollständig ab.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
DJIA           42.345,46    +0,1%    22,71    -0,5% 
S&P-500          5.927,52    +0,2%    10,59    +0,2% 
NASDAQ Comp       19.138,09    +0,1%    25,77    -1,0% 
NASDAQ 100        21.348,10    +0,1%    12,28    +1,5% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Fr., 8:14  % YTD 
EUR/USD           1,1143    -0,4%   1,1190   1,1216  +8,1% 
EUR/JPY           162,72    -0,1%   162,92   162,96  +0,0% 
EUR/CHF           0,9357    +0,0%   0,9354   0,9351  +0,1% 
EUR/GBP           0,8405    -0,1%   0,8410   0,8417  +1,7% 
USD/JPY           146,02    +0,3%   145,62   145,29  -7,5% 
GBP/USD           1,3258    -0,4%   1,3305   1,3326  +6,2% 
USD/CNY           7,2031    +0,1%   7,1976   7,1905  -0,2% 
USD/CNH           7,2130    +0,1%   7,2063   7,1977  -1,7% 
AUS/USD           0,6391    -0,2%   0,6404   0,6428  +3,5% 
Bitcoin/USD       104.026,70    +0,7% 103.295,80 103.936,25 +10,7% 
 
ROHOEL           zuletzt VT-Schluss    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          62,29    61,69    +1,0%    0,60 -14,2% 
Brent/ICE          65,18    64,62    +0,9%    0,56 -13,7% 
 
METALLE          zuletzt   Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold            3183,50   3238,73    -1,7%   -55,23 +23,4% 
Silber            28,84    29,22    -1,3%    -0,38  +4,7% 
Platin           886,53   888,77    -0,3%    -2,24  +1,5% 
Kupfer            4,53    4,64    -2,4%    -0,11 +11,7% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewaehr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

May 16, 2025 11:56 ET (15:56 GMT)

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