Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die letzte Handelswoche war am Rentenmarkt von einem Stimmungswechsel geprägt, berichten die Analysten der Helaba.Zunächst habe eine Kursschwäche dominiert, auch weil von der US-Notenbank Signale fehlen, wonach es zu einer baldigen Zinssenkung kommen könnte. Zudem seien die Inflations- und Konjunkturerwartungen gestiegen. Vor allem ersteres habe sich im Verlauf der Woche geändert und so hätten die Zinssenkungserwartungen wieder zugelegt und die Rentenmärkte hätten profitieren können. Ebenso der Euro zum US-Dollar, obwohl auch hierzulande die Zinssenkungserwartungen leicht gestiegen seien. Beim US-Dollar scheine negativ zu Buche zu schlagen, dass die Unabhängigkeit der Fed in den Augen der Trump-Administration wohl nicht sakrosankt sei. In diesem Umfeld habe der deutsche Leitindex ein neues Allzeithoch markiert, danach aber konsolidiert, wohl auch weil es keine weiteren Entspannungssignale an der Zoll-Front gegeben habe. Aufseiten der Datenveröffentlichungen würden wohl vor allem europäische Stimmungsindikatoren zu beachten sein, die die Zinssenkungserwartungen per saldo wohl nicht verstärken würden. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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