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MÄRKTE EUROPA/Börsen schütteln US-Abstufung ab

DJ MÄRKTE EUROPA/Börsen schütteln US-Abstufung ab

DOW JONES--Der europäische Aktienmarkt ist am Montag mit Aufschlägen in die Woche gestartet. Der DAX gewann 0,7 Prozent auf 23.935, was zugleich ein neues Allzeithoch darstellte. Der Euro-Stoxx-50 schloss praktisch unverändert bei 5.427. Im frühen Handel zeigten sich die Kurse noch belastet von der Herunterstufung des Ratings für die USA durch Moody's auf "Aa1" und damit vom Verlust der letzten "Triple-A"-Einstufung. Die Ratingagentur warnt davor, dass die hohen Haushaltsdefizite die Schulden- und Zinslast weiter in die Höhe treiben werden.

An den US-Anleihemärkten ging es mit den Renditen daraufhin nach oben, nicht aber an den deutschen. Das Problem wird an den Börsen aber vor allem als US-Problem eingestuft, auch hofften die Anleger auf einen positiven Verlauf des Telefonats von US-Präsident Trump mit Russlands Präsident Putin zum Ukraine-Konflikt.

US-Finanzminister Bessent wiegelt ab

US-Finanzminister Scott Bessent wiegelte im Zuge der Abstufung ab und nannte sie einen "nachlaufenden Indikator". Es würden Billionen von Dollars in die USA kommen, was die Kompetenz der Investoren zeige; er würde daher nichts auf Moody's geben. Da die anderen Agenturen die USA schon lange abgestuft hatten, hielt sich der Überraschungseffekt tatsächlich in Grenzen. Am US-Anleihemarkt zogen Renditen dennoch kräftiger an. Der Zins für die 10-jährigen US-Staatsanleihen steigt um 6 Basispunkte auf 4,50 Prozent. 30-jährige Titel rentierten zeitweise über 5 Prozent.

"Dieses Downgrade kommt als rechtzeitige Erinnerung, dass die steigende US-Verschuldung und -Defizite nicht unbemerkt geblieben sind", sagte Christopher Wong von OCBC. Der Mangel an fiskalischer Disziplin und die unsichere Politik "stellen den Status des US-Dollars als 'Safe Haven' und primäre Reservewährung weiter in Frage", so Wong. Der Euro wertete auf rund 1,1250 Dollar auf, stand im Tageshoch aber höher.

Einen schwachen Wochenstart legten Luxusgüteraktien hin. LVMH gaben 1,1 Prozent nach oder Kering 1,6 Prozent. Hintergrund dürften die jüngsten chinesischen Wirtschaftsdaten gewesen sein. Die dortigen Einzelhandelsumsätze stiegen im April um 5,1 Prozent nach einem Anstieg von 5,9 Prozent im März. Die Prognose der Ökonomen hatte auf 5,8 Prozent gelautet. Auch Rohstofftitel standen unter Druck.

Mit der auslaufenden Berichtssaison war die Nachrichtenlage bei Unternehmen dünn. Im DAX wurden die VW Vorzüge ex Dividende in Höhe von 6,36 Euro gehandelt, aber auch viele Nebenwerte schütteten am Berichtstag aus. VW fielen daher mit optischem Minus von 5,2 Prozent im DAX auf.

Die Aktien von BNP Paribas ragten mit 3,4 Prozent Plus gegen den schwächeren Banken-Sektor (-0,2%) hervor dank ihres neuen Aktienrückkaufprogramms. Die französische Bank will für 1,08 Milliarden Euro eigene Aktien zurückkaufen, und zwar schon binnen eines Monats.

Die Aktien des Getränkeherstellers Diageo gaben trotz eines stärkeren organischen Umsatzwachstums im Quartal um 0,9 Prozent nach. Die Jahresprognose wurde bestätigt, die Trump-Zölle könnten aber zu Belastungen von bis zu 150 Millionen Dollar führen.

Ryanair schaut optimistisch in den Sommer

Ryanair legten um 4,7 Prozent zu. Hier lag zwar der Jahresgewinn leicht unter Erwartung. Die Analysten von Jefferies hoben jedoch den Sommer-Ausblick 2025 als positiv hervor. Hier werden Preissteigerungen im mittleren bis hohen zweistelligen Prozentbereich erwartet. Für das Lufthansa-Papier ging es 2,6 Prozent nach oben.

Die Aktie von Stratec gewann zum Start in die Woche 2,8 Prozent. Positiv wurde zum einen gesehen, dass nun der 2024er-Jahresfinanzbericht vorgelegt wurde. Zudem konnte laut Aussage eines Händlers die bereinigte EBIT-Marge mit 13 Prozent leicht positiv überraschen.

Index          Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn* 
ESTX 50 PR.EUR     5.427,23       -0,0%       +10,9% 
Stoxx-50        4.554,08       +0,2%        +5,5% 
Stoxx-600        549,98       +0,1%        +8,2% 
XETRA-DAX       23.934,98       +0,7%       +19,4% 
CAC-40 Paris      7.883,63       -0,0%        +6,9% 
AEX Amsterdam      929,52       -0,1%        +5,9% 
ATHEX-20 Athen     4.490,63       +0,2%       +25,5% 
BEL-20 Bruessel    4.462,46       +0,3%        +4,3% 
BUX Budapest     96.394,92       -0,7%       +22,4% 
OMXH-25 Helsinki    4.746,84       +0,1%        +9,9% 
OMXC-20 Kopenhagen   1.764,33       +1,5%       -17,3% 
PSI 20 Lissabon    7.249,88       +0,2%       +13,5% 
IBEX-35 Madrid    14.099,00       +0,2%       +21,3% 
OBX Oslo        1.476,80       -0,3%       +11,4% 
PX Prag        2.179,96       -0,5%       +24,5% 
OMXS-30 Stockholm   2.548,89       +0,2%        +2,5% 
WIG-20 Warschau    2.786,70       -0,8%       +28,2% 
ATX Wien        4.419,16       -0,4%       +21,2% 
SMI Zuerich      12.356,77       +0,2%        +6,3% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Mo., 9:39  % YTD 
EUR/USD           1,1236    +0,5%   1,1175   1,1240  +7,9% 
EUR/JPY           162,97    +0,2%   162,56   162,60  -0,2% 
EUR/CHF           0,9376    +0,2%   0,9356   0,9364  +0,0% 
EUR/GBP           0,8413    -0,0%   0,8414   0,8408  +1,6% 
USD/JPY           145,04    -0,3%   145,44   144,67  -7,4% 
GBP/USD           1,3355    +0,6%   1,3278   1,3368  +6,1% 
USD/CNY           7,1967    -0,1%   7,2067   7,1949  -0,0% 
USD/CNH           7,2142    +0,1%   7,2098   7,2121  -1,7% 
AUS/USD           0,6457    +0,8%   0,6404   0,6427  +3,5% 
Bitcoin/USD       104.657,00    +0,4% 104.279,00 102.979,00 +11,1% 
 
ROHOEL           zuletzt VT-Schluss    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          63,02    62,41    +1,0%    0,61 -13,2% 
Brent/ICE          65,75    65,33    +0,6%    0,42 -12,7% 
 
METALLE          zuletzt   Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold            3229,87   3203,12    +0,8%    26,75 +22,1% 
Silber            28,82    28,93    -0,4%    -0,11  +3,7% 
Platin           890,55   888,31    +0,3%    2,24  +1,6% 
Kupfer            4,63    4,56    +1,7%    0,08 +14,1% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewaehr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/cln

(END) Dow Jones Newswires

May 19, 2025 12:14 ET (16:14 GMT)

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© 2025 Dow Jones News
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