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MÄRKTE ASIEN/Konjunkturhoffnungen treiben weiter - Japan im Minus

DJ MÄRKTE ASIEN/Konjunkturhoffnungen treiben weiter - Japan im Minus

DOW JONES--Die ostasiatischen und australischen Börsen haben am Mittwoch den Vortagesschwung mitgenommen und mehrheitlich fester geschlossen. Den Ausreißer bildete die japanische Börse, wo schwache Handelsdaten und ungünstige Wechselkurse belasteten. Grundsätzlich stützten aber weiterhin die geldpolitischen Lockerungen in China und Australien, die bereits am Vortag für gute Laune gesorgt hatten. Zudem berichteten Händler von möglichen Umschichtungen aus den USA in die asiatischen Aktienmärkte. Dies erklärte auch die Verluste an der Wall Street am Vorabend, während die Kurse in Asien anzogen. Die erratische und protektionistische Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump in Verbindung mit der jüngsten Bonitätsabstufung durch Moody's trügen nicht zum Vertrauen in US-Vermögenswerte bei, hieß es im Handel.

Passend dazu gab der US-Dollar zum Yen, aber auch zu anderen Währungen stärker nach und belastete somit auch den japanischen Aktienmarkt. Denn ein festerer Yen reduziert die Wettbewerbsfähigkeit der exportorientierten Wirtschaft Japans. CBA-Devisenanalystin Carol Kong verwies auf das G7-Treffen der Finanz- und Zentralbankvertreter in Kanada. "Trotz wiederholter Versicherungen sowohl von US-amerikanischen als auch von japanischen Vertretern spekulieren Marktteilnehmer weiterhin über die Möglichkeit eines bilateralen Abkommens zwischen den USA und Japan zur Stützung des Yen", so die Ökonomin. US-Präsident hatte sich jüngst mehrfach für einen schwächeren Greenback ausgesprochen.

Der Nikkei-225 verlor 0,6 Prozent auf 37.299 Punkte. Neben dem festen Yen drückten auch schwache Handelsdaten. Denn Japan hatte im April die Auswirkungen der höheren Zölle zu spüren bekommen und das erste Mal seit vier Monaten weniger in die USA exportiert. Aber auch die Exporte nach China waren rückläufig. Die gesamten Exporte Japans stiegen im April zwar, Volkswirte hatten aber mit einem stärkeren Exportwachstum gerechnet. Japanische Staatsanleihen blieben unter Druck, die Rendite 30-jähriger Staatsanleihen erreichte ein Rekordhoch. Im Handel wurde auf eine schwache Nachfrage bei der Auktion 20-jähriger Titel am Vortag verwiesen.

In China stieg der Schanghai-Composite um 0,2 Prozent, der HSI in Hongkong notierte im späten Geschäft 0,3 Prozent höher. Nach den Zinssenkungen des Vortages hofften Anleger auf mehr Konjunkturstimuli. Denn kritische Stimmen sind mit dem Maßnahmen in der Volksrepublik zur Ankurbelung der Wirtschaft weiterhin unzufrieden und sehen in den jüngsten geldpolitischen Lockerungen nur den Startschuss für weitere Maßnahmen. Als Beleg wurde das deutlich gesunkene Wachstum der chinesischen Stahlproduktion ins Feld geführt. Die UBS favorisiert weiterhin H-Aktien in Hongkong gegenüber A-Titeln auf dem Festland.

Kospi nach Vortagesverlust vorn

Der südkoreanische Kospi zog um 0,9 Prozent an und reagierte damit mit einem Tag Verspätung auf die Zinssenkungen in China. Denn auch in Südkorea sorgten schwache Handelsdaten für Ernüchterung - die Exporte in den ersten 20 Mai-Tagen sanken, die in die USA brachen ein. Allerdings setzte der Markt auf eine zügige Einigung auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und der viertgrößten Volkswirtschaft Asiens. In Australien ging es nach der Zinssenkung der australischen Notenbank und dem taubenhaften Ausblick weiter nach oben, der S&P/ASX-200 kletterte um weitere 0,5 Prozent.

Nach dem fulminanten Börsendebüt des chinesische Batterieherstellers Contemporary Amperex Technology (CATL) am Vortag in Hongkong kletterte die Aktie dort um weitere 6,7 Prozent. In Shenzhen, wo die Aktie bereits länger gelistet ist, ging es um 1,2 Prozent nach oben. Nach Einschätzung von Morningstar-Analyst Vincent Sun profitiere die Gesellschaft weiterhin von dem weltweiten Trend zur Elektrifizierung von Fahrzeugen. Die Batterieproduktionskapazität des Unternehmens werde bis 2029 auf 1.224 Gigawattstunden (GWh) von 676 GWh im Jahr 2024 steigen.

=== 
Index (Börse)       zuletzt    +/- %    % YTD    Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)   8.386,80    +0,5%    +1,7%    08:00 
Nikkei-225 (Tokio)    37.298,98    -0,6%    -6,0%    08:30 
Kospi (Seoul)       2.625,58    +0,9%    +9,4%    08:30 
Schanghai-Comp.      3.387,57    +0,2%    +0,5%    09:00 
Hang-Seng (Hongk.)    23.762,34    +0,3%   +16,3%    10:00 
Straits-Times (Sing.)   3.871,77    -0,3%    +2,3%    11:00 
Taiex (Taipeh)      21.803,91    +1,3%    -6,6%    06:30 
BSE (Mumbai)       81.880,31    +0,9%    +4,6%    11:00 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    00:00  Di, 09:35  % YTD 
EUR/USD           1,1326     0,4   1,1285   1,1272  +8,6% 
EUR/JPY           162,87    -0,1   163,03   162,55  +0,0% 
EUR/GBP           0,8431     0,0   0,8430   0,8421  +1,8% 
GBP/USD           1,3434     0,4   1,3386   1,3386  +6,7% 
USD/JPY           143,81    -0,5   144,49   144,21  -7,9% 
USD/KRW          1.388,62    -0,4  1.393,72  1.391,57  -5,8% 
USD/CNY           7,1912    -0,1   7,1982   7,1990  -0,1% 
USD/CNH           7,2047    -0,2   7,2165   7,2190  -1,6% 
USD/HKD           7,8290     0,0   7,8272   7,8266  +0,7% 
AUD/USD           0,6446     0,4   0,6422   0,6422  +4,4% 
NZD/USD           0,5938     0,3   0,5923   0,5928  +6,0% 
BTC/USD         106.975,05     0,3 106.692,80 105.478,05 +13,1% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Schluss    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          62,69    62,26    +0,7%    +0,43 -13,2% 
Brent/ICE          66,02    65,60    +0,6%    +0,42 -12,8% 
 
METALLE          zuletzt   Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           3.313,40  3.290,03    +0,7%   +23,37 +22,9% 
Silber            29,27    29,31    -0,1%    -0,04  +3,3% 
Platin           922,55   938,01    -1,6%   -15,46  +1,9% 
Kupfer            4,65    4,62    +0,7%    +0,03 +14,5% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/ros

(END) Dow Jones Newswires

May 21, 2025 03:39 ET (07:39 GMT)

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