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MÄRKTE ASIEN/Börsen von gestiegenen Renditen gedrückt

DJ MÄRKTE ASIEN/Börsen von gestiegenen Renditen gedrückt

DOW JONES--Die Börsen in Ostasien und Australien haben sich am Donnerstag den Sorgen der Wall Street über die Finanzierung der US-Schulden angeschlossen und nachgegeben. Eine schwach verlaufene Auktion 20-jähriger US-Staatsanleihen verdeutlichte den Unwillen des Finanzmarktes, Washington zu den aktuellen Zinsen zu finanzieren. Hintergrund war die angespannte Haushaltslage in den USA, die durch die von US-Präsident Donald Trump vorangetrieben Initiativen zu Steuersenkungen noch verschärft wird. Die Sorge, dass ein ausuferndes Defizit die Finanzstabilität der USA unterminiert, ging auch in Asien um.

Auch in Japan sendete der Rentenmarkt immer mehr Warnsignale aus. Die Renditen der Langläufer erreichten jüngst Rekordmarken und zeigten, dass die Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen sinkt - ähnlich wir in den USA. Die Reduzierung der Anleihekäufe durch die japanische Notenbank werde damit zu einer heiklen Angelegenheit, so mahnende Stimmen am Markt.

Technologiewerte zählten in Asien zu den Verlierern. Technologielastige Indizes wie der Kospi in Südkorea, der 1,2 Prozent nachgab, sanken daher besonders. Technologietitel folgten der Schwäche ihrer US-Pendants und wurden zudem von steigenden Marktzinsen an den Rentenmärkten belastet. Auch die jüngsten Streitereien im Halbleitersektor zwischen China und den USA drückten auf das Sentiment für den Sektor.

Dollar wertet weiter ab

In Japan fiel der Nikkei-225 um 0,8 Prozent auf 36.986 Punkte belastet von der weiteren Aufwertung des Yen zum Dollar auf ein Zweiwochenhoch. Die Wechselkursentwicklung mit dem schwachen Dollar belastet die Wettbewerbsfähigkeit der japanischen Exportwirtschaft - abzulesen war dies an schwachen Einkaufsmanagerdaten für Mai. Die japanischen Maschinenbauaufträge sind derweil im März deutlich besser als erwartet ausgefallen. Händler sprachen aber von Vorzieheffekten im Vorfeld der US-Zölle. Der spätere Absturz dürfte daher umso schmerzhafter ausfallen, hieß es im Handel. Auch in Japan führten Technologie- und Halbleiterwerte das Feld der Verlierer an. Nach einem schwachen Ausblick brachen Keisei Electric Railway um 10,9 Prozent ein.

Der australische S&P/ASX-200 gab 0,5 Prozent ab. Auch hier belasten schwache Einkaufsmanagerindizes. Der Einzelhandels- und Industriekonzern Wesfarmers kündigte höhere Jahresverluste als erwartet aus seinem Lithiumgeschäft an. Der Kurs gibt 1,2 Prozent nach.

In China schloss der Schanghai-Composite 0,2 Prozent leichter, der HSI in Hongkong fiel im späten Handel um 1,4 Prozent - auch hier belasteten Technologiepapiere. Baidu verloren 4,8 Prozent nach Vorlage von Quartalszahlen, die auf den ersten Blick überzeugend wirkten. Aber das Werbegeschäft dürfte nach Einschätzung der Citi-Analysten in den nächsten Quartalen die Gesamtleistung des Unternehmens belasten. Die Analysten erwarten für das zweite und dritte Quartal einen Rückgang der Kerneinnahmen aus dem Werbegeschäft um 10 Prozent. Lenovo gaben 5,3 Prozent ab. Der Rechnerkonzern hatte im ersten Quartal bei einem höheren Umsatz einen Gewinneinbruch erlitten. Nach einem Weibo-Gewinnausweis über Markterwartung kletterte der Kurs um 4,9 Prozent.

=== 
Index (Börse)       zuletzt    +/- %    % YTD    Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)   8.348,70    -0,5%    +2,3%    08:00 
Nikkei-225 (Tokio)    36.985,87    -0,8%    -5,9%    08:30 
Kospi (Seoul)       2.593,67    -1,2%    +8,1%    08:30 
Schanghai-Comp.      3.380,19    -0,2%    +0,9%    09:00 
Hang-Seng (Hongk.)    23.500,78    -1,4%   +18,0%    10:00 
Straits-Times (Sing.)   3.866,69    -0,3%    +2,5%    11:00 
Taiex (Taipeh)      21.670,96    -0,6%    -6,6%    06:30 
BSE (Mumbai)       80.881,33    -0,9%    +3,5%    11:00 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    00:00  Mi, 09:35  % YTD 
EUR/USD           1,1306    -0,2   1,1331   1,1326  +8,6% 
EUR/JPY           161,94    -0,5   162,78   162,90  +0,0% 
EUR/GBP           0,8428    -0,2   0,8444   0,8437  +1,8% 
GBP/USD           1,3416    -0,0   1,3418   1,3425  +6,7% 
USD/JPY           143,23    -0,3   143,68   143,83  -7,9% 
USD/KRW          1.381,01     0,8  1.370,58  1.387,60  -5,8% 
USD/CNY           7,1926     0,0   7,1896   7,1912  -0,1% 
USD/CNH           7,2068     0,1   7,2012   7,2049  -1,6% 
USD/HKD           7,8277    -0,0   7,8306   7,8290  +0,7% 
AUD/USD           0,6441     0,1   0,6436   0,6448  +4,4% 
NZD/USD           0,5924    -0,2   0,5936   0,5939  +6,0% 
BTC/USD         110.983,00     2,3 108.506,65 106.782,55 +13,1% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Schluss    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          60,62    61,33    -1,2%    -0,71 -13,2% 
Brent/ICE          63,90    64,58    -1,1%    -0,68 -12,8% 
 
METALLE          zuletzt   Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           3.328,47  3.316,83    +0,4%   +11,64 +25,4% 
Silber            29,66    29,5    +0,5%    +0,16  +5,1% 
Platin           957,77   954,55    +0,3%    +3,22  +7,1% 
Kupfer            4,64    4,64     0%      0 +14,2% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/thl

(END) Dow Jones Newswires

May 22, 2025 03:44 ET (07:44 GMT)

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