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MÄRKTE USA/Wall Street wenig verändert mit Konjunktursorgen

DJ MÄRKTE USA/Wall Street wenig verändert mit Konjunktursorgen

DOW JONES--Konjunktursorgen bremsen die Wall Street zur Wochenmitte aus. Dow & Co bewegen sich am Mittag (Ortszeit) kaum von der Stelle. Der Start der neuen US-Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte belastet die US-Börsen dagegen nicht mehr. Hatten zuletzt mehr offene Stellen als vorausgesagt in den USA noch für Zuversicht am Arbeitsmarkt gesorgt, enttäuscht nun der ADP-Bericht. Denn er zeigt einen wesentlich schwächeren Beschäftigungsaufbau als erhofft. Dies richtet die Blicke nun auf den offiziellen Arbeitsmarktbericht für Mai am Freitag.

Der Dow-Jones-Index steigt um 9 Punkte auf 42.528 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite klettern um 0,1 bzw. 0,2 Prozent.

Händler beschreiben die Stimmung als Hoffen und Bangen - ohne große Kauf-, aber auch ohne Verkaufsargumente. Der Markt spekuliert weiter darauf, dass US-Präsident Donald Trump im Handelsstreit letztlich nachgeben wird. Möglicherweise wird er dies auch tun müssen, denn eine entsprechende gerichtliche Verfügung ist weiterhin denkbar. Nachdem ein Berufungsgericht einen anfänglichen Entscheid gegen die von Trump verhängten reziproken Zölle ausgesetzt hatte, müssen sich die Kläger nun bis Donnerstag äußern und bis zum 9. Juni die US-Regierung. Zwischen dem 12. und 15. Juni sei dann ein Urteil zu erwarten, heißt es.

Zudem hat sich Trump wohlwollend über seinen chinesischen Amtskollegen Xi Jinping geäußert. Auch hier setzt der Markt auf eine Einigung. Im Handel will man weiterhin nicht an einen dauerhaften Handelskrieg zwischen den USA und China glauben. Der nächste Impuls für den Markt könnte ein konstruktives Telefonat zwischen Trump und Xi sein, so ING-Analyst Francesco Pesole. Allerdings führe "ein versöhnlicher Ton" zwischen den beiden Staatschefs möglicherweise "nicht zu einem echten Durchbruch in den Verhandlungen".

Nach einem enttäuschenden ISM Index für das verarbeitende Gewerbe zu Wochenbeginn und einem schwachen ADP-Arbeitsmarktbericht blieb auch der ISM Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe unter den Erwartungen. Mit 49,9 ist er unter der Prognose eines Anstiegs auf 52,1 geblieben und liegt zudem unter der Expansionsschwelle von 50. Die Daten sprechen für eine sich abschwächende US-Wirtschaft und eine daher lockere geldpolitische Gangart der Fed.

Dollar und Renditen im Minus

Der Dollar gerät mit den schwachen Arbeitsmarktdaten unter Druck, der Dollar-Index verliert 0,5 Prozent und sinkt auf ein Tagestief.

Am Rentenmarkt steigen die Notierungen mit den Daten, die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen büßt 11 Basispunkte auf 4,35 Prozent ein. Bei Dollar und Renten spekulieren Händler nun verstärkt auf Zinssenkungen. Die forderte auch der US-Präsident erneut.

Der Goldpreis legt nach dem Rücksetzer am Vortag zu. Für die Feinunze geht es um 0,6 Prozent auf 3.373 Dollar nach oben. Stützend wirkt hier vor allem die Dollar-Schwäche.

Die Ölpreise geben nach. Die Notierungen für Brent und WTI fallen um bis zu 1,4 Prozent. Teilnehmer verweisen auf die schwachen US-Konjunkturdaten, die Nachfragesorgen schüren.

Hewlett Packard Enterprise ziehen an

Unter den Einzelaktien steigen Hewlett Packard Enterprise um 0,9 Prozent. Der Server- und Cloud-Anbieter hat im zweiten Geschäftsquartal nach einem schwachen Jahresauftakt auch wegen eines Sparprogramms besser abgeschnitten als erwartet. Der Konzern wird für den Gewinn im Gesamtjahr etwas zuversichtlicher, hat aber den oberen Rand seines Umsatzausblicks gekappt.

Die Bankentitel von Wells Fargo klettern um 1,0 Prozent, nachdem die US-Notenbank die ihr auferlegte Wachstumsbeschränkung aufgehoben hat. Hintergrund für die bisherigen Einschränkungen war ein Skandal von 2016 um gefälschte Konten. Crowdstrike büßen dagegen 5,9 Prozent ein. Guten Gewinnkennziffern stehen bei dem Cybersicherheitsunternehmen Umsätze im ersten Quartal und auch im Ausblick unter Erwartungen gegenüber.

Guidewire Software legen nach angehobenem Ausblick um 16,5 Prozent zu. Auch Lumentum Holdings ziehen nach verbesserter Prognose an - um 6,7 Prozent.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
DJIA           42.528,26    +0,0%    8,62    -0,6% 
S&P-500          5.974,35    +0,1%    3,98    +0,9% 
NASDAQ Comp       19.431,10    +0,2%    32,14    +0,5% 
NASDAQ 100        21.699,10    +0,2%    36,52    +3,1% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Di, 17:11  % YTD 
EUR/USD           1,1424    +0,4%   1,1377   1,1386  +9,9% 
EUR/JPY           163,13    -0,4%   163,78   163,77  +0,5% 
EUR/CHF           0,9342    -0,3%   0,9371   0,9374  +0,3% 
EUR/GBP           0,8423    +0,1%   0,8415   0,8417  +1,7% 
USD/JPY           142,79    -0,8%   143,95   143,84  -8,5% 
GBP/USD           1,3564    +0,3%   1,3518   1,3527  +7,9% 
USD/CNY           7,1684    -0,1%   7,1749   7,1757  -0,5% 
USD/CNH           7,1753    -0,2%   7,1919   7,1895  -1,9% 
AUS/USD           0,6497    +0,5%   0,6466   0,6464  +4,5% 
Bitcoin/USD       105.405,30    -0,1% 105.521,35 106.641,80 +13,0% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Schluss    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          62,63    63,37    -1,2%    -0,74 -11,7% 
Brent/ICE          64,66    65,61    -1,4%    -0,95 -12,2% 
 
METALLE          zuletzt   Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold            3373,18   3353,58    +0,6%    19,61 +27,8% 
Silber            30,12    30,39    -0,9%    -0,27  +8,7% 
Platin           956,47   947,95    +0,9%    8,52  +8,3% 
Kupfer            4,88    4,83    +0,9%    0,04 +20,1% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewaehr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/kla

(END) Dow Jones Newswires

June 04, 2025 12:38 ET (16:38 GMT)

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