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MÄRKTE USA/Wall Street vor Freitagsdaten im Wartemodus

DJ MÄRKTE USA/Wall Street vor Freitagsdaten im Wartemodus

DOW JONES--Vor dem Arbeitsmarktbericht zum Wochenschluss sind Anleger am Donnerstag offenbar kaum bereit, größere Positionsveränderungen vorzunehmen. Zuletzt hatten überwiegend schlechte Konjunkturdaten die Kauflaune deutlich abgekühlt. So hatte neben schwachen ADP-Arbeitsmarktdaten auch das Beige Book der US-Notenbank einen gestiegenen Konjunkturpessimismus zu Tage gefördert - ein Ergebnis der Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump. Aber der echte Lackmustest für die Verfassung der US-Konjunktur wird in den Arbeitsmarktdaten der Regierung zum Wochenschluss gesehen. Der Dow-Jones-Index stagniert kurz nach der Startglocke bei 42.415 Punkten, auch der S&P-500 bewegt sich seitwärts. Der Nasdaq-Composite legt um 0,2 Prozent zu.

Dass laut chinesischen Berichten die Präsidenten Donald Trump und Xi Jinping miteinander telefoniert und Lösungen im Handelskonflikt erörtert haben, bewegt die US-Börsen kaum. "Es sieht nicht so aus, als habe es dabei große Ergebnisse gegeben", so ein Händler.

"Die Bullen sind definitiv wieder am Steuer. Dies ist ganz klar ein Aktienmarkt, der bereit ist zu steigen; ein Markt, der gern durch das Hin und Her bei den Zöllen schaut, solange die Richtung auf Abschlüsse hindeutet", warnt Marktstratege Michael Brown von Pepperstone vor zu hohen Erwartungen an die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und mit Blick auf das Zolltheater von Trump. Wie schon am Vortag die ADP-Daten zeigen sich nun auch die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten schwach. Denn die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat zugelegt, Volkswirte hatten einen Rückgang vorhergesagt. Damit steigt die Skepsis gegenüber den anstehenden Freitagsdaten.

Das deutlicher als erwartet gesunkene Handelsbilanzdefizit im April dürfte US-Präsident Trump zwar freuen, zugleich litt aber aufgrund deutlicher als gedacht gestiegener Lohnstückkosten im ersten Quartal die Produktivität stärker als ohnehin befürchtet. "Das sind die ersten Spuren der Trump-Zölle", sagt ein Händler mit Blick auf den Einbruch der Importe.

Zinssenkungen in den USA wahrscheinlicher

Am Rentenmarkt erholen sich die Renditen mit den Hoffnungen auf ein Handelsabkommen zwischen China und den USA von den Tagestiefs, zehnjährige US-Staatsanleihen rentieren nur noch knapp im Minus mit 4,36 Prozent. Der Dollar gibt mit den schwachen Daten dagegen deutlicher nach, hier spielen Anleger offenbar verstärkt die Karte Zinssenkungen in den USA - der Dollar-Index verliert 0,3 Prozent und fällt auf Tagestief.

Der Euro steigt dagegen trotz wie erwartet um 25 Basispunkte gesenkter EZB-Leitzinsen und reduzierter Inflationserwartungen. Letztere eröffnen der Europäischen Zentralbank (EZB) nach Einschätzung von Marktstrategin Lindsay James von Quilter Spielräume für weitere Zinssenkungen. Insofern sei die Euro-Stärke eher eine Dollar-Schwäche, heißt es im Devisenhandel.

Bei Gold tut sich wenig, die Erdölpreise erholen sich nach den Vortagesabschlägen - getrieben von Dollar-Schwäche und Hoffnungen im Zollstreit.

Unter den Einzelaktien bewegt sich der Kurs von Procter & Gamble um 1,6 Prozent nach unten. Der Konsumgüterkonzern plant den Abbau von 7.000 Stellen innerhalb der nächsten zwei Jahre. Auch die Citigroup will Mitarbeiter abbauen, die Bank will in China die Belegschaft im IT-Bereich um 3.500 Stellen reduzieren. Der Kurs sinkt um 0,4 Prozent.

MongoDB springen um 14,5 Prozent nach oben, der Software-Anbieter glänzt mit Quartalszahlen und Ausblick über Marktprognosen. Auch der Einzelhändler Five Below überzeugt mit positiven Erstquartalszahlen, der Kurs legt um 11,5 Prozent zu.

Descartes Systems Group enttäuscht dagegen mit den Erstquartalszahlen, der Kurs des IT-Spezialisten im Logistikbereich fällt um 8,7 Prozent. Auch ein deutlicher Personalabbau besänftigt Anleger nicht. PVH, die Mutter von Modemarken wie Calvin Klein oder Tommy Hilfiger, hat die Markterwartungen mit den Geschäftszahlen geschlagen, nicht aber die Hoffnungen an den Ausblick - der Kurs stürzt um knapp 17 Prozent ab.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
DJIA           42.414,53    -0,0%   -13,21    -0,1% 
S&P-500          5.972,45    +0,0%    1,64    +1,5% 
NASDAQ Comp       19.493,19    +0,2%    32,70    +0,8% 
NASDAQ 100        21.751,98    +0,1%    30,06    +3,4% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Mi, 17:03  % YTD 
EUR/USD           1,1490    +0,6%   1,1418   1,1429 +10,3% 
EUR/JPY           164,27    +0,8%   163,00   163,64  +0,1% 
EUR/CHF           0,9397    +0,6%   0,9342   0,9358  -0,0% 
EUR/GBP           0,8445    +0,2%   0,8425   0,8419  +1,9% 
USD/JPY           142,97    +0,1%   142,79   143,18  -9,3% 
GBP/USD           1,3606    +0,4%   1,3551   1,3575  +8,2% 
USD/CNY           7,1637    +0,0%   7,1610   7,1717  -0,7% 
USD/CNH           7,1665    -0,1%   7,1718   7,1798  -2,2% 
AUS/USD           0,6536    +0,7%   0,6489   0,6498  +4,9% 
Bitcoin/USD       105.563,85    +0,5% 104.993,80 105.063,30 +12,5% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Schluss    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          63,74    62,75    +1,6%    0,99 -12,4% 
Brent/ICE          65,66    64,91    +1,2%    0,75 -13,1% 
 
METALLE          zuletzt   Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold            3387,12   3376,30    +0,3%    10,82 +28,7% 
Silber            31,32    30,63    +2,3%    0,69  +9,7% 
Platin           995,59   953,92    +4,4%    41,67  +9,0% 
Kupfer            5,05    4,89    +3,3%    0,16 +24,3% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/ros

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June 05, 2025 09:55 ET (13:55 GMT)

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