Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 26.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
+2.000% bisher - kommt jetzt der nächste Antimon-Trade? A2 Gold zündet die nächste Stufe!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche

WKN: 4008 | ISIN: EU000000EZB0 | Ticker-Symbol: -
1-Jahres-Chart  (nicht börsennotiert)
EUROPAEISCHE ZENTRALBANK Chart 1 Jahr
Dow Jones News
618 Leser
Artikel bewerten:
(2)

XETRA-SCHLUSS/EZB und US-China-Telefonat kommen gut an

DJ XETRA-SCHLUSS/EZB und US-China-Telefonat kommen gut an

DOW JONES--Mit einem leichten Plus hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag den Handel beendet. Die schwergewichtigen Nachrichten des Tages mussten Marktteilnehmer zunächst verdauen. So senkte die Europäische Zentralbank (EZB) wie erwartet die Zinsen um 25 Basispunkte, überraschte jedoch mit einem positiven Inflationsausblick. Und im Handelskonflikt US-China zeigte sich seit langem wieder Bewegung. Zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas-Regierungschef Xi Jinping gab es ein längeres Telefonat. Inhaltliches wurde kaum bekannt, allerdings soll es nun Folgegespräche zwischen Handelsdelegationen geben.

Marktteilnehmer freuten sich über diesen Schritt zur Auflösung des festgefahrenen Konflikts. Allerdings zogen US-Anleger daraufhin auch schon wieder Kapital aus Europa ab und holten die Aktien- und Rentenmärkte von ihren Tageshochs zurück. Der DAX legt um 0,2 Prozent zu auf 24.324 Punkte.

Gewinne gab es an Europas Anleihemarkt zunächst nach den EZB-Aussagen. Denn die Senkung ihres Inflationszieles auf 2,0 nach zuvor 2,3 Prozent überraschte. Europa-Volkswirtin Ulrike Kastens vom Vermögensverwalter DWS merkte dazu an, dies spiegele sich auch in verbesserten Projektionen für die Inflationsrate bis 2027. Chef-Volkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank geht nun aber davon aus, dass die EZB mit Senkungen pausieren wird. Denn sollte die Kerninflation bei 2 Prozent verharren, würden weitere Zinssenkungen für einen negativen Realzins sorgen. "Damit wären die europäischen Währungshüter aber bereits wieder in einer sehr expansiven Zone".

Konjunkturhoffnung kommt auf

Bei den Branchen in Europa wurde auf eine Belebung der Konjunktur gesetzt. Kursgewinner waren Rohstoffwerte mit bis 1,6 Prozent Plus, sowie Bau- und Industriewerte. Im DAX profitierten Heidelberg Materials davon mit 3,1 Prozent Aufschlag.

Kurseinbruch bei Wizz Air belastet Fluglinien

Kräftig abwärts ging es bei den Fluglinien. Ein Kurseinbruch bei Wizz Air in London zog auch alle anderen europäischen Airlines mit nach unten. Lufthansa fielen um 2,7 Prozent. Der britische Billigflieger verfehlte nicht nur die Erwartungen, er setzte auch für das neue fiskalische Jahr keine Prognose mehr ab.

Im DAX gewannen Bayer 4,4 Prozent. Goldman Sachs hat den Titel auf "Buy" hochgestuft von "Hold". Eon verloren dagegen mit einer Abstufung durch Barclays 1,2 Prozent.

Kräftige Gewinne gab es erneut bei den Rüstungswerten. Auf der Sitzung der Verteidigungsminister in Brüssel wurde einen Erhöhung der Ausgaben besprochen. Wie erwartet dürfte sie in Richtung 3,5 Prozent des BIP für Rüstungsgüter und weitere 1,5 Prozent für Infrastruktur gehen. Im DAX stiegen Rheinmetall um 2,7 Prozent und Hensoldt legten um 4,9 Prozent zu.

Im MDAX gaben Hugo Boss um 2,6 Prozent nach wegen eines gesenkten Gewinnausblicks des US-Wettbewerbers PVH, der Holding von Marken wie Tommy Hilfiger oder Calvin Klein. Auch Puma und Adidas fielen um bis zu 2,6 Prozent.

Im TecDAX sprangen Formycon um 4,6 Prozent. Sie haben nun auch für den größten lateinamerikanischen Markt Brasilien eine Zulassung für ihr Biosimilar zu dem von Genentech entwickelten Augenmedikament Lucentis erhalten.

=== 
INDEX     zuletzt +/- % +/- % YTD 
DAX     24.323,58 +0,2%   +21,9% 
DAX-Future 24.334,00 +0,2%   +20,3% 
XDAX    24.313,97 +0,2%   +22,5% 
MDAX    31.135,59 +0,3%   +21,3% 
TecDAX    3.955,52 +0,8%   +14,9% 
SDAX    17.030,30 +0,8%   +23,2% 
zuletzt        +/- Ticks 
Bund-Future      130,32  -92 
YTD - bezogen auf Schlusskurs Vortag 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/ros

(END) Dow Jones Newswires

June 05, 2025 12:03 ET (16:03 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.