Anzeige
Mehr »
Samstag, 28.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Das Netz reicht nicht mehr: Dieser Titel setzt auf Energie aus Wasser - bevor der Markt es versteht
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
586 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Leichter - DAX in Konsolidierung gefangen

DJ MÄRKTE EUROPA/Leichter - DAX in Konsolidierung gefangen

DOW JONES--Überwiegend noch leichter zeigen sich Europas Börsen am Dienstagmittag. Der DAX fällt um 0,5 Prozent auf 24.054 Punkte, der Euro-Stoxx-50 gibt um 0,2 Prozent auf 5.411 Punkte nach. Auch ein günstiger Sentix-Konjunkturindex kann die Stimmung bisher nicht drehen: "Der DAX ist in der Konsolidierung gefangen", sagt Jürgen Molnar von Robomarkets. Übergeordnet wartet der Markt auf Ergebnisse von den Handelsgesprächen zwischen China und den USA in London. "Ein Scheitern der Gespräche in London dürfte zunächst zwar auch den DAX in Mitleidenschaft ziehen, mittel- bis langfristig allerdings könnten die Kapitalströme aus den USA nach Europa anhalten", so Anlagestratege Molnar.

Beim Sentix-Konjunkturindex hat sich im Juni die Stimmung deutlich verbessert auf -5,9 nach -16,0 Punkten. Dies seien Spuren des Regierungswechsels und des damit verbesserten Investionsklimas, heißt es im Handel. Entsprechend stark seien daher die Zukunftserwartungen gestiegen.

Die Branchen in Europa zeigen sich orientierungslos: Gefragt sind Energiewerte und Autotitel, aber auch Gesundheitsaktien und Titel der Immobilienbranche. Verlierer sind Banken und Finanzdienstleister sowie die Titel der Rüstungsindustrie.

US-Börsen im Fokus mit Inflation und Bond-Auktionen

Besonders die neuen US-Inflationsdaten zu Verbraucher- und Produzentenpreisen im Wochenverlauf werden mit Spannung erwartet und sorgen für Zurückhaltung bei Banken. Dazu werde der Dollar immer stärker zum Risiko: Viele Nicht-US-Investoren seien zu hoch gewichtet, aber ungenügend abgesichert gegen eine Dollarschwäche, sagt Devisen-Managerin Francesca Fornasari von Insight Investment. Ihrer Ansicht nach sei es sogar möglich, dass die Trump-Administration "offen nach einer schwächeren Währung ruft".

Ab Dienstag steht daher im Wochenverlauf eine Welle von US-Bond-Auktionen im Fokus. Bei der Emission mehrerer 10- bis 30-jähriger Tranchen an Treasury-Bonds sind Anleger gespannt zu sehen, wie hoch noch die Nachfrage nach langlaufenden US-Anleihen ist und welche Risikoaufschläge verlangt werden.

Kräftige Gewinnmitnahmen bei Rüstung

Weiter kräftigen Druck gibt es auf die Rüstungsaktien. Renk fallen über 9 Prozent, Rheinmetall 2,4 Prozent und Hensoldt um 2,5 Prozent. Bei Thales und Leonardo geht es bis zu 1,4 Prozent tiefer. "Es ist auffallend, dass der globale Verkauf der Rüstungs-Baskets und -ETFs nicht auf konkrete nachrichtliche Auslöser zurückzuführen ist", sagt ein Händler.

Auf der anderen Seite markieren Rolls Royce neue Allzeithochs. Der Kurs steigt um 2 Prozent auf 906,20 Pence. Der Triebwerkhersteller hat einen Auftrag der Regierung für so genannte Mikro-Nuklearreaktoren erhalten. Das Unternehmen spricht von einer signifikanten Wertsteigerung des Bereichs und erwartet weitere Aufträge.

Im Pharmabereich liegen Novo Nordisk weiter auf Erholungskurs. Die Aktie gewinnt 2,5 Prozent und notiert mit 502,6 Kronen erstmals seit Ende März wieder deutlicher über der Marke von 500 Kronen. Händler verweisen auf den Einstieg von Parvus Asset Management, einem so genannten aktivistischen Investor. Dieser habe ein Paket von 3 Prozent an Novo Nordisk erworben.

Deutsche Telekom geben 1,1 Prozent ab. Der Chef von T-Mobile US will das Unternehmen früher als geplant verlassen. Wie das Handelsblatt berichtet, will der seit 2020 amtierende Mike Sievert früher als vertraglich bis 2028 geplant gehen. Sievert sei aber für den Erfolg der Telekom-Tochter verantwortlich, dank derer die deutsche Mutter mehrmals ihre Gewinnprognosen erhöhen konnte, heißt es im Handel.

=== 
zuletzt           +/- %   absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50       5.411,25    -0,2%   -10,27   +10,7% 
Stoxx-50         4.576,75    -0,2%    -7,96    +6,4% 
DAX           24.054,26    -0,5%   -120,06   +21,4% 
MDAX           30.506,93    -1,2%   -364,86   +20,6% 
TecDAX          3.916,37    -0,5%   -19,82   +15,2% 
SDAX           17.030,59    -0,0%    -0,35   +24,2% 
CAC            7.791,01    -0,0%    -0,46    +5,6% 
SMI           12.305,14    -0,5%   -61,03    +6,6% 
ATX            4.412,89    -0,5%   -23,04   +21,1% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Fr, 17:04  % YTD 
EUR/USD           1,1416    -0,0%   1,1422   1,1390 +10,4% 
EUR/JPY           165,22    +0,1%   165,11   165,04  +1,4% 
EUR/CHF           0,9378    -0,1%   0,9384   0,9380  +0,4% 
EUR/GBP           0,8460    +0,4%   0,8429   0,8420  +1,9% 
USD/JPY           144,72    +0,1%   144,56   144,90  -8,1% 
GBP/USD           1,3494    -0,4%   1,3550   1,3529  +8,2% 
USD/CNY           7,1775    +0,0%   7,1764   7,1854  -0,5% 
USD/CNH           7,1865    +0,1%   7,1828   7,1926  -2,0% 
AUS/USD           0,6518    +0,0%   0,6516   0,6486  +5,3% 
Bitcoin/USD       109.525,15    -0,4% 109.990,20 104.948,90 +17,9% 
 
ROHOEL           zuletzt VT-Schluss    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          65,48    65,37    +0,2%    0,11  -9,1% 
Brent/ICE          67,26    67,13    +0,2%    0,13 -10,3% 
 
METALLE          zuletzt   Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold            3330,41   3328,10    +0,1%    2,31 +26,8% 
Silber            32,08    32,17    -0,3%    -0,09 +15,2% 
Platin           1061,91   1071,41    -0,9%    -9,50 +22,4% 
Kupfer            4,88    4,93    -1,0%    -0,05 +20,1% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewaehr) 
=== 

DJG/hru/cln

(END) Dow Jones Newswires

June 10, 2025 06:20 ET (10:20 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.