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MÄRKTE USA/Fester - Angst vor Eskalation im Nahen Osten schwindet

DJ MÄRKTE USA/Fester - Angst vor Eskalation im Nahen Osten schwindet

DOW JONES--Die Wall Street hat am Montag etwas von den Verlusten zum Ausklang der vergangenen Woche wettgemacht. Am Freitag hatte die militärische Eskalation im israelisch-iranischen Konflikt belastet. Nun wurde die Lage nicht mehr mit ganz so großen Sorgen gesehen, weil eine befürchtete Ausweitung des Krieges in der Region bislang ausgeblieben ist und die Ölpreise schon wieder deutlich unter den Höchstständen vom Freitag lagen. Zudem hatte Teheran einem Bericht des Wall Street Journal zufolge Verhandlungsbereitschaft signalisiert. Der Dow-Jones-Index stieg um 0,8 Prozent auf 42.515 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite zogen um 0,9 und 1,5 Prozent an. Den 1.781 (Freitag: 552) Kursgewinnern an der Nyse standen 1.001 (2.247) -verlierer gegenüber, während 55 (42) Titel unverändert schlossen.

Sollte sich der Konflikt jedoch ausweiten und gar eine direkte Beteiligung der USA beinhalten, dürfte die Stimmung aber schnell kippen, warnte ein Marktteilnehmer. Händler sehen in der Entwicklung der Ölpreise einen Seismographen für die Marktentwicklung. Die Erdölpreise hatten am Freitag mit Beginn der kriegerischen Auseinandersetzung sehr stark angezogen. Im Handel wurde auch auf das G7-Teffen in Kanada verwiesen, das am Montag begann. Eine Hoffnung ist, dass der Gipfel eine Plattform für den Abschluss weiterer Handelsabkommen bietet.

Anleger lassen "sichere Häfen" links liegen

Die Hoffnung auf ein Ende der wechselseitigen Luftangriffe Israels und Irans dämpfte das Interesse an "sichere Häfen" wie Staatsanleihen, Gold oder auch dem Dollar. Sinkende Kurse ließen die Rendite zehnjähriger US-Anleihen um 3 Basispunkte auf 4,45 Prozent steigen. Eine Emission 20-jähriger US-Schuldtitel traf auf eine "solide" Nachfrage, wie es hieß. Das dürfte viele Anleger beruhigt haben, nachdem eine Auktion gleichlaufender Papiere kürzlich auf nur geringes Interesse gestoßen war.

Der Dollar trat mehr oder weniger auf der Stelle; der Dollar-Index zeigte sich behauptet. Nach Einschätzung von Commerzbank-Devisenexpertin Thu Lan Nguyen hat der Greenback zuletzt überwiegend vom Anstieg des Ölpreises profitiert. Sie verwies darauf, dass der Dollar nicht auf breiter Basis habe zulegen können. Insofern dürften die Bewegungen am Devisenmarkt am Freitag keine klassische Flucht in sichere Häfen gewesen sein, sondern in erster Linie eine Reaktion auf den Ölpreisanstieg.

Die Erdölpreise traten nach massiven Aufschlägen zum Wochenschluss den Rückwärtsgang an, die Notierungen sanken mit der Nachricht über die iranische Verhandlungsbereitschaft zeitweise um bis zu über 5 Prozent, verringerten ihre Verluste im weiteren Verlauf jedoch. Die Preisbewegung signalisiere, dass der Markt nicht von einem Worst-Case-Szenario ausgehe, hieß es im Handel. Laut den ANZ-Analysten wäre eine mögliche Blockade der Straße von Hormus im Persischen Golf eine Sache, auf die der Markt achten müsse. Denn dieser Seeweg sei für die Ölversorgung von großer Bedeutung.

Nach dem Höhenflug mit Allzeithochs kam auch der Goldpreis zurück, die Feinunze verbilligte sich um 1,4 Prozent. Laut David Morrison von Trade Nation nahmen Anleger Gewinne mit.

Sarepta von Todesfällen belastet

Sarepta Therapeutics brachen um 42 Prozent ein. Nach zwei Todesfällen hatten der Pharmakonzern und der Kooperationspartner Roche die Auslieferung des Mittels Elevidys im Rahmen einer Studie bei einer bestimmten Patientengruppe ausgesetzt.

Nach der genehmigten Übernahme von U.S. Steel durch Nippon Steel zog der Kurs des US-Unternehmens um 5,1 Prozent an. Beide Unternehmen hatten ein Dekret der US-Regierung unterzeichnet, das Sorgen der Nationalen Sicherheit ausräumte. Victoria's Secret legten um 2,3 Prozent zu, nachdem der aktivistische Aktionär Barington Capital eine Beteiligung an der Unterwäschemarke aufgebaut hatte. Informierten Kreisen zufolge sieht der Investor bei der Gesellschaft nicht gehobene Potenziale.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
DJIA           42.515,09    +0,8%   317,30    -0,8% 
S&P-500          6.033,11    +0,9%    56,14    +1,6% 
NASDAQ Comp       19.701,21    +1,5%   294,39    +0,5% 
NASDAQ 100        21.937,57    +1,4%   306,53    +2,9% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Fr, 17:20  % YTD 
EUR/USD           1,1561    +0,2%   1,1534   1,1555 +11,3% 
EUR/JPY           167,38    +0,5%   166,52   166,44  +2,2% 
EUR/CHF           0,9415    +0,6%   0,9356   0,9382  -0,2% 
EUR/GBP           0,8512    +0,0%   0,8509   0,8502  +2,8% 
USD/JPY           144,77    +0,3%   144,34   144,05  -8,3% 
GBP/USD           1,3582    +0,2%   1,3559   1,3590  +8,3% 
USD/CNY           7,1760    -0,0%   7,1776   7,1759  -0,4% 
USD/CNH           7,1837    -0,1%   7,1875   7,1843  -2,0% 
AUS/USD           0,6526    +0,6%   0,6487   0,6508  +4,8% 
Bitcoin/USD       108.536,50    +3,5% 104.839,85 105.518,55 +10,7% 
 
ROHOEL           zuletzt VT-Schluss    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          71,31    73,75    -3,3%    -2,44  +2,5% 
Brent/ICE          72,86    75,18    -3,1%    -2,32  +0,5% 
 
METALLE          zuletzt   Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           3.384,43  3.432,55    -1,4%   -48,12 +30,8% 
Silber            31,42    31,48    -0,2%    -0,06 +12,9% 
Platin          1.078,07  1.065,42    +1,2%    12,65 +21,7% 
Kupfer            4,82    4,81    +0,1%    0,01 +17,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewaehr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln

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June 16, 2025 16:11 ET (20:11 GMT)

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