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MÄRKTE USA/Sorge über Eskalation in Nahost drückt Aktien ins Minus

DJ MÄRKTE USA/Sorge über Eskalation in Nahost drückt Aktien ins Minus

DOW JONES--Der Sorge vor einer weiteren Eskalation im Nahostkrieg hat am Dienstag die US-Börsen belastet. US-Präsident Trump hatte die Hoffnungen des Marktes auf eine Deeskalation zunichte gemacht. Er rief den Iran zur bedingungslosen Kapitulation auf und erklärte, der iranische Luftraum sei vollständig unter Kontrolle. Der Präsident berief seine Sicherheitsberater ein, wie Regierungsvertreter berichteten. Er erwäge eine Reihe von Möglichkeiten, darunter einen US-Militärschlag gegen den Iran. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

Von Panik an der Börse konnte aber nicht die Rede sein; die Verluste hielten sich in Grenzen. Der Dow-Jones-Index fiel um 0,7 Prozent auf 42.216 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite verloren 0,8 und 0,9 Prozent. Dabei wurden an der Nyse 898 (Montag: 1.794) Kursgewinner gesehen, denen 1.858 (984) -verlierer gegenüberstanden. Unverändert schlossen 64 (72) Titel.

Konjunkturdaten spielten vor dem Hintergrund des Nahostkrieges kaum eine Rolle. Dies galt auch, weil die Daten für die beginnende zweitägige Sitzung der US-Notenbank zu spät kamen. Die US-Einzelhandelsumsätze und die Industrieproduktion sind im Mai deutlicher als erwartet gesunken, beide Daten dürften Zinssenkungen kaum im Wege stehen. Kein Störfeuer lieferten die US-Importpreise bei der Zinsspekulation. Am Dienstag begann die Sitzung der Fed, von der Anleger aber keine Änderung der Geldpolitik erwarten.

Erdölpreise signalisieren Besorgnis

Die wachsende Besorgnis über den Fortgang des Nahostkrieges spiegelte auch der Ölpreis wider. Der Rohölmarkt wird als Seismograph für die Lageeinschätzung des Marktes gesehen. Die Erdölpreise zogen um über 5 Prozent an. "Der Markt bleibt angespannt, wobei die größte Angst eine mögliche Blockade der Straße von Hormus darstellt, die die Preise weiter in die Höhe triebe. Fast ein Drittel des weltweiten Seehandels mit Öl verläuft durch die Straße von Hormus", sagte ING-Rohstoffstrategin Ewa Manthey.

Neben dem Ölpreis signalisierte auch der als "Angstbarometer" bekannt Volatilitätsindex VIX eine gestiegene Besorgnis - untermauert von steigenden Rentennotierungen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sank um 7 Basispunkte auf 4,38 Prozent. Gold verbuchte eine eher mäßige Nachfrage; die Feinunze tendierte behauptet.

Am Devisenmarkt war der Dollar gesucht - gestützt von anziehenden Ölpreisen. Denn die USA zählen zu den größten Erdölförderern der Welt. Seine Rolle als vermeintlich sicherer Hafen hatte zuletzt beim Greenback etwas gelitten. Der Dollar-Index gewann 0,8 Prozent.

Geplante Kürzungen belasten Sektor für Erneuerbare Energien

Sunrun stürzten um 40 Prozent ab, Enphase Energy und First Solar folgten mit Abschlägen von 24 und 18 Prozent. Republikaner im US-Senat hatten Änderungswünsche an Trumps Steuer- und Ausgabengesetz veröffentlicht, die bis 2028 Steuergutschriften für Solar-, Wind- und Energie abschaffen würden. Händler sprachen von einem drohenden Ende des Geschäftsmodells für die Branche.

Lennar verloren nach durchwachsenen Geschäftszahlen 4,4 Prozent. Die durchschnittlichen Verkaufspreise des Hausbauers bleiben rückläufig. "Es ist eine positive Überraschung, dass das Unternehmen eine im Vergleich zum Vorquartal ungefähr gleichbleibende Bruttomarge prognostiziert, obwohl der durchschnittliche Verkaufspreis voraussichtlich im Vergleich zum Vorquartal sinken wird", urteilte Oppenheimer.

Verve Therapeutics schossen um 81 Prozent in die Höhe, der Pharmakonzern Eli Lilly will die Aktien für 10,50 Dollar pro Stück erwerben. BG Staffing (+34%) veräußert eine Geschäftseinheit, zudem tritt CEO Beth Garvey zurück. Geospace Technologies stiegen nach Erhalt eines Auftrags durch Petrobras um 37 Prozent.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
DJIA           42.215,80    -0,7%   -299,29    -0,1% 
S&P-500          5.982,72    -0,8%   -50,39    +2,6% 
NASDAQ Comp       19.521,09    -0,9%   -180,12    +2,0% 
NASDAQ 100        21.719,08    -1,0%   -218,49    +4,4% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Mo, 17:20  % YTD 
EUR/USD           1,1481    -0,7%   1,1564   1,1583 +11,6% 
EUR/JPY           166,76    -0,4%   167,37   166,88  +2,8% 
EUR/CHF           0,9375    -0,4%   0,9411   0,9397  +0,3% 
EUR/GBP           0,8554    +0,4%   0,8515   0,8521  +2,9% 
USD/JPY           145,25    +0,4%   144,73   144,07  -8,0% 
GBP/USD           1,3422    -1,2%   1,3579   1,3594  +8,5% 
USD/CNY           7,1823    +0,1%   7,1729   7,1741  -0,5% 
USD/CNH           7,1927    +0,2%   7,1813   7,1826  -2,1% 
AUS/USD           0,6474    -0,8%   0,6526   0,6535  +5,4% 
Bitcoin/USD       104.682,90    -3,6% 108.558,95 107.631,20 +14,8% 
 
ROHOEL           zuletzt VT-Schluss    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          74,77    70,91    +5,4%    3,86  -1,1% 
Brent/ICE          76,24    72,5    +5,2%    3,74  -2,9% 
 
METALLE          zuletzt   Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           3.384,62  3.384,20    +0,0%    0,42 +28,9% 
Silber            32,34    31,45    +2,8%    0,89 +12,8% 
Platin          1.107,39  1.081,23    +2,4%    26,16 +23,3% 
Kupfer            4,79    4,84    -0,9%    -0,04 +18,1% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewaehr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln

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June 17, 2025 16:11 ET (20:11 GMT)

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