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MÄRKTE EUROPA/Krieg im Nahen Osten sorgt weiter für Zurückhaltung

DJ MÄRKTE EUROPA/Krieg im Nahen Osten sorgt weiter für Zurückhaltung

DOW JONES--Bei hoher Nervosität der Anleger haben die europäischen Aktienmärkte am Mittwoch mit Verlusten geschlossen. Auf die Stimmung drückte weiter die Lage im Nahen Osten, wo auch ein Kriegseintritt der USA nicht auszuschließen ist. US-Präsident Donald Trump verschärfte den Ton mit der Forderung nach einer bedingungslosen Kapitulation Irans. Der Oberste Führer des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, erklärte, sein Land werde nicht kapitulieren und jede US-Militärintervention werde irreparable Folgen haben. "Wir sind weit von einer Panik entfernt. Aber wir sehen eine deutlich erhöhte Unsicherheit. Vor allem traut sich im Moment kaum jemand, neue Positionen einzugehen", kommentierten die Marktexperten von QC Partners.

Der DAX verlor 0,5 Prozent auf 23.318 Punkte, der Euro-Stoxx-50 schloss 0,4 Prozent im Minus bei 5.267 Punkten. Bei den Ölpreisen ist der starke Anstieg vom Vortag erst einmal ausgelaufen, sie gerieten unter Druck, auch weil der Iran angeblich für Verhandlungszwecke eine Delegation nach Washington entsenden möchte.

US-Notenbank dürften Leitzinsen bestätigen

Daneben ist die Frage, wie die US-Notenbank am Abend die Entwicklung beurteilt. Einerseits treibt der jüngste Ölpreisanstieg die Inflation wieder an, andererseits dämpft er aber auch die Konjunktur. Erwartet wird, dass sie die Leitzinsen unverändert lässt und die Inflation weiter beobachtet - auch wegen der Unsicherheit über die weitere Entwicklung im Zollstreit. Spannend werden die neuen Inflations- und Zinsprognosen. Aktuell werden 2025 noch zwei Zinssenkungen erwartet.

Mit Abgaben von 1 Prozent führte der Pharmasektor die Verliererliste in Europa an. Hintergrund waren Aussagen von US-Präsident Donald Trump. Er hatte auf dem Rückflug vom G7-Gipfel laut verschiedenen Medienberichten erklärt, die geplanten Zölle auf Pharmaimporte würden "sehr bald" in Kraft treten. Nach dem enttäuschend aufgenommenen Kapitalmarkttag vom Vortag gaben FMC um weitere 1,4 Prozent nach. "Trotz zahlreicher Details hat ein umfassender Blick auf die Ziele 2030 gefehlt, insbesondere mit Blick auf die Umsatzentwicklung", erklärte sich Baader die deutlichen Kursverluste. Für Fresenius ging es 2,3 Prozent nach unten, Merck verloren 2,1 Prozent.

Airbus legten gegen den Trend um 1,4 Prozent zu und MTU um 3,3 Prozent. Airbus will künftig 30 bis 50 statt 30 bis 40 Prozent des Gewinns ausschütten. Dazu bestätigte der Flugzeugbauer seine Jahresziele. Laut den Analysten von Jefferies entspricht zudem die Mittelfristprognose den Schätzungen. Bei MTU stützte auch, dass Kepler Cheuvreux nach der Prognoseerhöhung vom Dienstag nun das Kursziel laut Händlern erhöht hat.

Deutsche Pfandbriefbank büßten 5,7 Prozent ein. Die Bank hat davor gewarnt, dass die Aufgabe des US-Geschäfts zu Abschreibungen und einem Verlust führen werde.

Gegenwind aus USA für Windkraft

Die Aktien von Anbietern erneuerbarer Energien gaben weiter nach. Nordex verloren 2,9 Prozent und PNE 1,3. In Kopenhagen büßten Vestas 1,9 Prozent ein. Händler verwiesen auf eine ausgeprägte Schwäche der US-Wettbewerber. "Nachdem sie unter Biden subventioniert wurden, lässt sie Trump nun fallen", so ein Marktteilnehmer. Die Kurse der US-Pendants waren am Dienstag mit einem Budget-Entwurf, der eine frühere Beendigung von Subventionen vorsieht, auf breiter Front teils zweistellig eingebrochen.

Mit einem Erholungsschub zeigten sich im Gerresheimer, die um 6,4 Prozent anzogen. Der Kurs war am Dienstag stark unter Druck geraten mit Spekulationen, die Übernahme von Gerresheimer durch Warburg Pincus und KPS Capital Partners sei vom Tisch. Wie Gerresheimer selbst später dann aber mitteilte, sagte KPS auf Nachfrage, dass weiterhin Gespräche mit Warburg Pincus geführt würden.

=== 
Index          Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50     5.266,91       -0,4%        +8,0% 
Stoxx-50        4.471,74       -0,4%        +4,2% 
Stoxx-600        540,33       -0,4%        +6,8% 
XETRA-DAX       23.317,81       -0,5%       +17,7% 
CAC-40 Paris      7.656,12       -0,4%        +4,1% 
AEX Amsterdam      917,10       -0,4%        +4,8% 
ATHEX-20 Athen     4.498,08       -0,7%       +26,9% 
BEL-20 Bruessel    4.425,99       -0,3%        +4,1% 
BUX Budapest     98.545,60       +1,3%       +22,7% 
OMXH-25 Helsinki    4.727,59       -0,1%       +10,8% 
OMXC-20 Kopenhagen   1.844,18       -1,0%       -11,4% 
PSI 20 Lissabon    7.388,68       -0,8%       +16,8% 
IBEX-35 Madrid    13.923,20       +0,1%       +20,0% 
OBX Oslo        1.560,28       +0,1%       +17,3% 
PX Prag        2.133,23       -0,6%       +21,9% 
OMXS-30 Stockholm   2.458,59       -0,1%        -0,9% 
WIG-20 Warschau    2.723,15       -0,2%       +24,5% 
ATX Wien        4.356,26       -0,4%       +19,4% 
SMI Zuerich      11.959,47       -0,4%        +3,5% 
*bezogen auf Vortagesschluss 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Di, 17:15  % YTD 
EUR/USD           1,1521    +0,3%   1,1482   1,1533 +10,9% 
EUR/JPY           166,57    -0,1%   166,76   167,33  +2,4% 
EUR/CHF           0,9417    +0,4%   0,9375   0,9395  -0,1% 
EUR/GBP           0,8553    +0,0%   0,8553   0,8533  +3,3% 
USD/JPY           144,58    -0,4%   145,23   145,09  -7,6% 
GBP/USD           1,3470    +0,3%   1,3425   1,3515  +7,3% 
USD/CNY           7,1788    -0,0%   7,1794   7,1783  -0,4% 
USD/CNH           7,1923    +0,0%   7,1916   7,1859  -2,0% 
AUS/USD           0,6519    +0,6%   0,6477   0,6512  +4,7% 
Bitcoin/USD       104.780,20    +0,2% 104.594,05 104.649,00 +10,5% 
 
ROHOEL           zuletzt VT-Schluss    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          74,02    75,12    -1,5%    -1,10  -1,1% 
Brent/ICE          75,45    77,19    -2,3%    -1,74  +2,6% 
 
METALLE          zuletzt   Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           3.394,38  3.390,23    +0,1%    4,15 +29,0% 
Silber            32,03    32,28    -0,8%    -0,25 +16,4% 
Platin          1.141,36  1.103,88    +3,4%    37,48 +26,1% 
Kupfer            4,85    4,81    +0,8%    0,04 +17,4% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewaehr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/cln

(END) Dow Jones Newswires

June 18, 2025 12:04 ET (16:04 GMT)

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