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MÄRKTE EUROPA/Erleichterungsrally - Ölaktien sehr schwach

DJ MÄRKTE EUROPA/Erleichterungsrally - Ölaktien sehr schwach

DOW JONES--An den europäischen Aktienmärkten sind die Kurse am Dienstag kräftig gestiegen. Der DAX gewann 1,6 Prozent auf 23.642 Punkte, der Euro-Stoxx-50 zog um 1,4 Prozent auf 5.297 Punkte an. Händler sprachen von einer Erleichterungsrally, ausgelöst von den Anzeichen für ein Kriegsende im Nahen Osten. Obwohl es erste Verstöße gegen den Waffenstillstand gab, standen die Ölpreise weiter stark unter Druck. Unter anderem wurde weiter ausgepreist, dass Iran die Straße von Hormus blockieren könnte.

Ölaktien waren deshalb neben den Rüstungstiteln die Verlierer des Tages. Das Barrel der Nordseesorte Brent verbilligte sich um knapp 5 Prozent auf gut 68 Dollar, nachdem es zu Beginn des Krieges noch auf fast 79 Dollar gesprungen war. Ölschwergewichte wie BP, Shell und Totalenergies sackten um bis zu 5 Prozent ab.

Am Gesamtmarkt wurde die Stimmung zusätzlich von einem günstigen deutschen Ifo-Index gestützt. Nach dem unerwartet günstig ausgefallenen Einkaufsmanagerindex vom Montag schlug nun auch der deutsche Ifo-Geschäftsklimaindex die Erwartungen. Die Lagebeurteilung verbesserte sich allerdings nur geringfügig. Damit bleibe die Zinssenkungsfantasie erhalten, meinte ein Händler.

Reise- und Freizeittitel stark erholt

Auf Branchenebene in Europa lag der Stoxx-Index der Reise- und Freizeitaktien mit einem Plus von 4,3 Prozent klar vorn, gefolgt vom Index der Bankaktien (+3,0%) und dem Index der Bauwerte (+3,0%). Unter den vom Nahost-Krieg besonders gedrückten Reiseaktien stiegen in Deutschland Tui um knapp 11 Prozent und Lufthansa um 6,5 Prozent. In London hoben IAG um über 6 Prozent ab, in Paris Air France-KLM um 8,7 Prozent. Abgeschlagenes Schlusslicht war der Index der Öl- und Gaswerte mit einem Minus von 2,5 Prozent.

Im DAX waren Heidelberg Materials im Fahrwasser von Holcim mit plus 6,1 Prozent größter Gewinner. Holcim stiegen in Zürich um 6,8 Prozent. Der Kurs des Zementkonzerns wird seit Montag bereinigt um das abgespaltene US-Geschäft "Amrize" gehandelt. Für das Amrize-Papier ging es um gut 7 Prozent nach oben. Auch Heidelberg Materials ist in den USA stark vertreten.

Siemens Energy zogen um 4,3, Deutsche Bank um 5,3 und VW um 3,6 Prozent an. Auf der Verliererseite gaben im DAX Rheinmetall um weitere 3,1 Prozent nach, wobei Rüstungsaktien auf breiter Front verkauft wurden. Hensoldt und Renk fielen jeweils um über 3 Prozent, in Mailand büßten Leonardo 1,1 Prozent ein, in Paris Thales 3,6 Prozent.

Continental fielen zum Kapitalmarkttag um 2,9 Prozent. Der Konzern hat den Margenausblick für dieses Jahr auf 10 bis 11 Prozent gesenkt von bisher 10,5 bis 11,5 Prozent. Der neue Mittelfristausblick entspricht laut Bernstein den Erwartungen.

In der zweiten deutschen Reihe stiegen Aixtron und Aurubis nach positiven Analystenkommentaren um gut 6,4 bzw. 8,1 Prozent. Daneben erholten sich Kion um gut 5 Prozent.

Im Bankensektor schlossen BBVA nach einer kurzen Delle 2,5 Prozent höher, Sabadell 0,4 Prozent. Die Titel waren über Mittag ausgesetzt gewesen, weil die Behörden die Auflagen für eine Übernahme von Sabadell durch BBVA veröffentlichten. "Der Staat gibt der BBVA eine harte Pille zu schlucken", kommentierte ein Marktteilnehmer. BBVA kann zwar das Sabadell-Management austauschen, die Bank soll aber mindestens 3, vielleicht sogar 5 Jahre autonom bleiben. "BBVA muss nun neu bewerten, ob eine Übernahme betriebswirtschaftlich noch sinnvoll ist", sagte er.

Hornbach stiegen um 7,5 Prozent. Die Analysten von Baader bescheinigten der Baumarktkette einen guten Start ins neue Geschäftsjahr. Hornbach habe mit einem Umsatzanstieg im ersten Geschäftsquartal um 5,7 Prozent die Erwartungen des Marktes als auch die von Baader übertroffen.

Index          Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50     5.297,07       +1,4%        +6,7% 
Stoxx-50        4.474,73       +1,0%        +2,8% 
Stoxx-600        540,98       +1,1%        +5,4% 
XETRA-DAX       23.641,58       +1,6%       +16,9% 
CAC-40 Paris      7.615,99       +1,0%        +2,1% 
AEX Amsterdam      924,62       +0,9%        +4,3% 
ATHEX-20 Athen     4.682,51       +2,8%       +27,6% 
BEL-20 Bruessel    4.491,42       +1,1%        +4,2% 
BUX Budapest     97.958,26       +0,8%       +22,5% 
OMXH-25 Helsinki    4.746,92       +0,3%        +9,6% 
OMXC-20 Kopenhagen   1.776,04       +0,8%       -16,2% 
PSI 20 Lissabon    7.452,08       +0,6%       +16,2% 
IBEX-35 Madrid    14.035,10       +1,4%       +19,4% 
FTSE-MIB Mailand   39.474,46       0,0%       +13,6% 
OBX Oslo        1.525,63       -2,0%       +17,1% 
PX Prag        2.142,73       +0,8%       +20,8% 
OMXS-30 Stockholm   2.452,44       +1,2%        -2,4% 
WIG-20 Warschau    2.762,70       +2,6%       +22,8% 
ATX Wien        4.365,51       +1,4%       +17,6% 
SMI Zuerich      11.988,92       +1,1%        +2,2% 
*bezogen auf Vortagesschluss 
 
 
DEVISEN       zuletzt    +/- %    0:00  Mo, 17:30  % YTD 
EUR/USD       1,1606    +0,2%   1,1578   1,1551 +11,8% 
EUR/JPY       168,23    -0,6%   169,21   169,04  +3,9% 
EUR/CHF       0,9348    -0,6%   0,9404   0,9383  +0,2% 
EUR/GBP       0,8527    -0,4%   0,8561   0,8553  +3,4% 
USD/JPY       144,95    -0,8%   146,15   146,35  -7,1% 
GBP/USD       1,3611    +0,6%   1,3524   1,3506  +8,1% 
USD/CNY       7,1575    -0,1%   7,1644   7,1646  -0,7% 
USD/CNH       7,1678    -0,1%   7,1778   7,1782  -2,1% 
AUS/USD       0,6495    +0,6%   0,6459   0,6439  +4,3% 
Bitcoin/USD   105.296,35    +1,5% 103.770,45 101.705,90  +9,6% 
 
ROHÖL        zuletzt VT-Schluss    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex       64,52    67,62    -4,6%    -3,10  -4,6% 
Brent/ICE       67,32    70,65    -4,7%    -3,33  -4,3% 
 
METALLE       zuletzt   Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold        3.313,13  3.370,20    -1,7%   -57,07 +28,4% 
Silber        30,81    31,18    -1,2%    -0,37 +12,0% 
Platin       1.127,24  1.121,74    +0,5%    5,50 +28,1% 
Kupfer         4,85    4,85    -0,0%    0,00 +18,1% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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June 24, 2025 12:11 ET (16:11 GMT)

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