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MÄRKTE EUROPA/Leichtes Minus - Rüstung erholt, Deutsche Post leidet

DJ MÄRKTE EUROPA/Leichtes Minus - Rüstung erholt, Post leidet

DOW JONES--Nach der Erholungsrally vom Vortag kehrt am Mittwochmittag an Europas Börsen etwas Ruhe ein. Gewinnmitnahmen und Umschichtungen dominieren das Geschäft, viele Titel notieren rund um die Vortagesschlusskurse. Klare Branchentrends gibt es nicht, auch keine neuen Nachrichten. Die Stimmung ist nach dem Waffenstillstand in Nahost aber weiter gut. Der DAX fällt um 0,4 Prozent auf 23.541 Punkte, der Euro-Stoxx-50 um 0,3 Prozent auf 5.280 Punkte. Kursgewinner sind derzeit Auto- und Technologiewerte.

Die Augen der Märkte sind nun auf die vielen Reden von Notenbankern rund um den Globus gerichtet. In den USA spricht unter anderem Fed-Chairman Jerome Powell am Nachmittag vor dem Bankausschuss des US-Senats. Powell hatte am Vortag die abwartende Haltung der Fed bei Zinssenkungen bekräftigt, obwohl US-Präsident Donald Trump immer wieder laut danach ruft. Allerdings verhindert gerade die von Trump selbst erzeugte Unsicherheit über Zölle und damit steigende Inflation eine lockere Notenbankpolitik.

Post leiden unter Fedex

Die Talfahrt der Deutschen Post-Aktie setzt sich mit 1,6 Prozent Minus fort nach schwachen Vorlagen von Fedex. Deren Aktie verliert vorbörslich in den USA über 5 Prozent. Grund ist der Ausblick: Die Gewinnprognose pro Aktie für das erste Quartal des neuen Fiskaljahres liegt bei 2,90 bis 3,50 Dollar, das ist deutlich unter dem Konsens von 3,83 Dollar.

Rüstung wieder erholt

Einen Kurssprung von 13 Prozent machen die Aktien von Babcock an der Londoner Börse. Dafür sorgen starke Geschäftszahlen und ein erhöhter Ausblick. Die höheren Mittelfristziele sowie die Ankündigung eines 200 Millionen schweren Aktienrückkaufprogramms spiegeln laut Berenberg die Zuversicht des Rüstungskonzerns wider. Auch andere Titel im Wehrtechniksektor erholen sich von den Gewinnmitnahmen des Vortages: So Hensoldt mit plus 5 Prozent, Leonardo mit 3 Prozent und Rheinmetall, Thales und Saab mit bis zu 2,2 Prozent.

Neuzulassungen im Autosektor noch zu gering

Positiv zeigt sich auch der Autosektor in Europa mit 1 Prozent Plus. Stellantis, Ferrari und Volvo springen um je über 3 Prozent nach oben. Bei Volvo haben sich vor den Geschäftszahlen Analysten wie Citi und UBS positiv geäußert. Stellantis wurden von Jefferies auf "Kaufen" hochgestuft.

Die aktuellen Acea-Zulassungen für Europas Neuwagen bremsen indes. Obwohl die Neuwagenverkäufe in der EU im Mai um 1,6 Prozent gestiegen sind, liegen sie deutlich unter dem Niveau vom Mai 2019 und damit vor der Corona-Pandemie, wie es von der Unternehmensberatung EY heißt. "Die Verkaufszahlen sind zu niedrig, um die Autofabriken voll auszulasten, daher bleibt der Druck auf die Branche enorm", sagt EY-Experte Constantin Gall.

Die ihre Fusion planenden Banken BBVA und Sabadell verbuchen Kursverluste in Spanien. BBVA fallen um 2,8 Prozent, Sabadell um 1,8 Prozent. "Da hat die Regierung den Fusionsplänen eine richtige Giftpille verpasst", sagt ein Händler mit Blick auf die Auflagen der Politik.

Bei Nordex wird mit 1,6 Prozent Plus auf zwei Großaufträge reagiert. Aus Deutschland kam ein Auftrag über 64 Windanlagen, aus der Türkei einer mit 23. Formycon springen um 5,8 Prozent nach oben dank einer neuen Partnerschaft: Der US-Konzern Valorum Biologics wird das Eylea-Biosimiliar von Formycon künftig in den USA vertreiben. Dadurch erhält Formycon diverse Mittelzuflüsse.

=== 
             zuletzt     +/- %   absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50       5.279,78    -0,3%   -17,29    +8,2% 
Stoxx-50         4.460,29    -0,3%   -14,44    +3,9% 
DAX           23.540,99    -0,4%   -100,59   +18,7% 
MDAX           30.004,03    +0,2%    46,47   +17,1% 
TecDAX          3.828,56    -0,2%    -6,33   +12,2% 
SDAX           16.996,34    +0,5%    82,65   +23,4% 
CAC            7.596,01    -0,3%   -19,98    +3,2% 
SMI           11.967,79    -0,2%   -21,13    +3,3% 
ATX            4.352,64    -0,3%   -12,87   +19,2% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Di, 18:10  % YTD 
EUR/USD           1,1605    -0,0%   1,1611   1,1607 +12,1% 
EUR/JPY           169,09    +0,5%   168,20   168,21  +3,2% 
EUR/CHF           0,9358    +0,1%   0,9351   0,9346  -0,4% 
EUR/GBP           0,8528    -0,0%   0,8530   0,8527  +3,0% 
USD/JPY           145,70    +0,6%   144,81   144,93  -7,9% 
GBP/USD           1,3609    -0,0%   1,3613   1,3612  +8,8% 
USD/CNY           7,1659    +0,2%   7,1540   7,1575  -0,8% 
USD/CNH           7,1746    +0,1%   7,1647   7,1676  -2,3% 
AUS/USD           0,6496    +0,1%   0,6490   0,6496  +4,9% 
Bitcoin/USD       107.117,35    +1,0% 106.050,15 105.308,90 +12,2% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          64,98    64,37    +0,9%    0,61 -10,1% 
Brent/ICE          67,76    67,14    +0,9%    0,62  -9,9% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           3.327,93   3.320,85    +0,2%    7,08 +26,7% 
Silber            30,82    30,94    -0,4%    -0,12 +11,0% 
Platin          1.120,64   1.137,22    -1,5%   -16,58 +29,9% 
Kupfer            4,87     4,87    +0,0%    0,00 +18,7% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/flf

(END) Dow Jones Newswires

June 25, 2025 06:53 ET (10:53 GMT)

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Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

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