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MÄRKTE EUROPA/Uneinheitlich - DAX hängt Europa-Indizes ab

DJ MÄRKTE EUROPA/Uneinheitlich - DAX hängt Europa-Indizes ab

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag ein uneinheitliches Bild gezeigt. Während der DAX um 0,6 Prozent auf 23.649 Punkte zulegte und damit Spitzenreiter bei den bedeutsameren Länderindizes war, fiel der Euro-Stoxx-50 um 0,1 Prozent zurück. Auch der Stoxx-50-Index gab leicht nach.

Im Handel war von Zuversicht zu hören, dass die Waffenruhe zwischen Iran und Israel halten wird. Damit würden auch die Risiken für die Weltwirtschaft geringer. Positiv für die Nachfrage nach deutschen Aktien wirkte, dass Analysten dabei sind, ihre Wachstumsprognosen für Deutschland wegen des gigantischen Fiskalpakets der Bundesregierung nach oben zu schrauben.

Der Euro steigt derweil immer weiter, was für den Aktienmarkt auch zu einem Problem werden könnte, weil dies Exporte aus dem Euroraum verteuert. Er kostet inzwischen 1,1711 Dollar, das ist das höchste Niveau seit dreieinhalb Jahren. Er nähert sich der Marke von 1,18 Dollar, auf der er zu seiner Einführung notiert hatte. Im Handel ist dabei von einer Dollarschwäche die Rede. Angesichts der zunehmenden Spekulationen über baldige Zinssenkungen in den USA - auch, weil US-Präsident Trump dies unentwegt einfordert - schwächelt der Dollar auf breiter Front. Angeblich will Trump nun den Druck auf Notenbankchef Powell erhöhen, indem er dessen Nachfolger schon sehr früh benennt.

Die Deutsche Bank sieht unterdessen leicht positives Überraschungspotenzial für die bald beginnende Berichtssaison über das zweite Quartal. Denn trotz der Entspannung im Handelskrieg und zuletzt günstigerer Wirtschaftsdaten hätten sich die Konsensschätzungen nicht bewegt. Ein Risiko sehen die Analysten allerdings in der Dollar-Schwäche.

Mit dem wachsenden Konjunkturoptimismus führten die zyklischen Rohstoffaktien mit einem Plus ihres Stoxx-Subindex von 3,9 Prozent die Gewinnerliste in Europa mit weitem Abstand an. Angeführt wurde der Index von Anglo American und Antofagasta mit Aufschlägen bis 6,9 Prozent, Nicht gesucht waren Autotitel (-1,0%). Schlusslicht war der Index der Haushalts- und Konsumgüterhersteller (-1,3%).

Rüstungsaktien stark gesucht

Als große Stütze für den DAX wirkte das Kursplus von 7,3 Prozent auf 1.865 Euro bei Rheinmetall. Laut Händlern soll Mediobanca die Aktie mit einem Kursziel von 2.250 Euro zum Kauf empfohlen haben. Für die Analysten sind Rheinmetall und die italienische Leonardo (Kurs +4,3%) erste Wahl im Wehrtechniksektor. Im MDAX legten auch Hensoldt um 5,2 und Renk um 3,9 Prozent sehr stark zu. In der Branche dürfte weiter für Kursfantasie gesorgt haben, dass die Nato-Staaten in dieser Woche eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf 5 Prozent des jeweiligen BIP eines Landes beschlossen haben.

Für Henkel ging um 0,6 Prozent nach oben. Stützend wirkte ein erhöhter Ausblick des US-Wettbewerbers HB Fuller nach etwas besseren Geschäftszahlen. "Der Ausblick ist besser, geht aber nichtsdestotrotz noch immer von sinkenden Umsätzen aus", relativierte ein Händler.

Traton fielen mit einer Verkaufsempfehlung der Analysten von Metzler um 4,3 Prozent.

Trotz durchwachsener Zweitquartalszahlen legten H&M in Kopenhagen um 3,7 Prozent zu. Wie RBC anmerkte, fiel die Bruttomarge etwas besser als erwartet aus. Vor allem aber schienen die Anleger auf bessere Zeiten setzen. Die Analysten verwiesen auf den Euro-Anstieg, der sich zeitverzögert positiv bemerkbar machen dürfte.

Worldline nach Absturz etwas erholt

In Paris erholten sich Worldline um 20,3 Prozent von ihrem knapp 40-prozentigen Absturz am Mittwoch. Im Handel war letzterer schon am Vortag als übertrieben bezeichnet worden. Medien hatten berichtet, das Fintech-Unternehmen habe den Betrug einiger Kunden vertuscht, um seine eigenen Einnahmen zu schützen. "Die Vorwürfe gegen ihre Tochter Payone gehen ja auch eher in Richtung Moral als ins Kriminelle", meinte ein Händler.

Edenred gewannen 6,3 Prozent. Der französische Anbieter von Essensgutscheinen dürfte wie sein Konkurrent Pluxee (+2,2%) von neuen Regelungen der Regierung profitieren. Danach soll es keine gesetzliche Deckelung von Provisionen geben. Gutscheine sind eine beliebte Form von Lohnzusatzleistungen in Frankreich. Den Arbeitgebern bleibt damit die Einrichtung von Betriebskantinen erspart.

Index          Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50     5.244,03       -0,2%        +7,3% 
Stoxx-50        4.419,80       -0,2%        +2,8% 
Stoxx-600        537,48       +0,1%        +5,8% 
XETRA-DAX       23.649,30       +0,6%       +18,0% 
CAC-40 Paris      7.557,31       -0,0%        +2,4% 
AEX Amsterdam      910,69       -0,8%        +4,5% 
ATHEX-20 Athen     4.719,12       +0,6%       +31,4% 
BEL-20 Bruessel    4.470,90       +0,3%        +4,5% 
BUX Budapest     97.715,24       -0,1%       +23,3% 
OMXH-25 Helsinki    4.738,54       +0,6%        +9,1% 
OMXC-20 Kopenhagen   1.724,27       -0,6%       -17,5% 
PSI 20 Lissabon    7.431,19       +0,5%       +16,0% 
IBEX-35 Madrid    13.815,50       +0,0%       +19,1% 
FTSE-MIB Mailand   39.351,32       0,0%       +15,0% 
OBX Oslo        1.516,66       -0,0%       +14,1% 
PX Prag        2.129,98       -0,5%       +21,6% 
OMXS-30 Stockholm   2.450,74       +0,3%        -1,6% 
WIG-20 Warschau    2.813,09       +2,3%       +25,4% 
ATX Wien        4.357,73       -0,1%       +19,0% 
SMI Zuerich      11.880,00       -0,0%        +2,4% 
*bezogen auf Vortagesschluss 
 
DEVISEN       zuletzt    +/- %    0:00  Mi, 18:22  % YTD 
EUR/USD        1,1718    +0,5%   1,1657   1,1632 +12,5% 
EUR/JPY        169,09    -0,1%   169,27   169,20  +3,9% 
EUR/CHF        0,9362    -0,2%   0,9380   0,9364  -0,0% 
EUR/GBP        0,8524    -0,1%   0,8533   0,8528  +3,1% 
USD/JPY        144,30    -0,6%   145,21   145,45  -7,7% 
GBP/USD        1,3747    +0,6%   1,3660   1,3641  +9,2% 
USD/CNY        7,1572    -0,1%   7,1635   7,1649  -0,6% 
USD/CNH        7,1611    -0,2%   7,1735   7,1738  -2,2% 
AUS/USD        0,6553    +0,7%   0,6508   0,6501  +5,2% 
Bitcoin/USD    107.209,25    -0,4% 107.655,70 107.469,55 +13,7% 
 
ROHÖL        zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex       65,96    64,92    +1,6%    1,04  -9,3% 
Brent/ICE       68,57    67,68    +1,3%    0,89  -9,2% 
 
 
METALLE       zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold        3.325,47   3.332,58    -0,2%    -7,11 +27,0% 
Silber         31,30    31,14    +0,5%    0,16 +11,6% 
Platin       1.201,22   1.166,06    +3,0%    35,16 +33,2% 
Kupfer         5,07     4,92    +3,1%    0,15 +19,8% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/gos

(END) Dow Jones Newswires

June 26, 2025 12:16 ET (16:16 GMT)

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