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MÄRKTE USA/Freundlich - Hoffnung auf Fortschritte im Handelsstreit stützt

DJ MÄRKTE USA/Freundlich - Hoffnung auf Fortschritte im Handelsstreit stützt

DOW JONES--Die US-Börsen bauen ihre Gewinne im Verlauf des Freitagshandels aus. Anleger hoffen auf Fortschritte bei der Beilegung des Handelsstreits. Von neuen Preisdaten kommt derweil kein Störfeuer. Zudem hat sich die Stimmung unter den US-Verbrauchern aufgehellt.

Der Dow-Jones-Index steigt gegen Mittag um 1,3 Prozent auf 43.935 Punkte. Der S&P-500 und der Nasdaq-Composite gewinnen 0,7 und 0,6 Prozent. Der Preisindex der persönlichen Ausgaben in den USA lag im Mai in der Gesamtrate bei einer Jahresrate von 2,3 Prozent, exakt so wie erwartet. In der Kernrate fiel der sogenannte PCE-Deflator, der als eines der bevorzugten Preismaße der US-Notenbank bei der Steuerung ihrer Zinspolitik gilt, mit 2,7 Prozent marginal über der Prognose aus. Zugleich wich das persönliche Einkommen im Mai überraschend deutlich nach unten von den Schätzungen der Ökonomen ab. Der von der Uni Michigan ermittelte Index des Verbrauchervertrauens fiel in der zweiten Umfrage im Juni etwas höher aus als in der ersten und lag auch etwas über der Konsensschätzung von Ökonomen.

Insgesamt dürften die neuen Daten wenig an der jüngst verstärkten Spekulation auf sinkende US-Zinsen ändern, die zuletzt die Kauflaune am US-Aktienmarkt befeuert und die Renditen am US-Anleihemarkt gedrückt hatte. Im Handel wurde vermehrt über das Juli-Treffen der US-Notenbank als möglicher Termin für eine Zinssenkung diskutiert, nachdem es von US-Notenbankern vereinzelt entsprechende Signale gab. Dazu lässt US-Präsident Trump nicht von seinen Forderungen nach deutlich niedrigeren Zinsen ab und scheint Wege zu suchen, den Druck zu verstärken, womit er aber zugleich die Unabhängigkeit der Notenbank zu unterminieren droht.

Am Anleihemarkt zeigten sich die Renditen nach dem jüngsten Rückgang kaum verändert. Der Dollar geht weiter schwach und zeigt keine Erholungstendenzen, der Euro wird mit etwa 1,1730 Dollar gehandelt. Die Ölpreise tendieren seitwärts. Gold gerät deutlicher unter Druck.

Schon vor den Preisdaten stimmte die Aussicht auf weitere Vereinbarungen zwischen den USA und Handelspartnern optimistisch. Hintergrund ist ein Bericht, wonach die USA und China eine Vereinbarung zur Wiederherstellung des Handelsfriedens unterzeichnet haben sollen. Dazu sollen laut Handelsminister Howard Lutnick zehn weitere Handelsabkommen unmittelbar bevorstehen. Seitens der EU hieß es zuletzt, dass man in Zollfragen auf die USA zugehen wolle. Am Freitag zeigte sich US-Präsident Donald Trump zuversichtlich, bald ein Handelsabkommen mit Indien zu schließen. Er schürte auch Hoffnung auf ein Ende des Nahostkonflikts. Der Iran wolle ein Treffen, sagte er während einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Er glaube nicht, dass die Iraner ihr Atomprogramm schon bald wieder aufnähmen, fügte er hinzu.

Am Aktienmarkt liefert Nike Gesprächsstoff. Der Sportartikelhersteller hat mit seinen neuen Quartalszahlen die Analystenschätzungen übertroffen. Sie lagen dessen ungeachtet aber deutlich unter den Niveaus des Vorjahres. Nike erwartet, dass sich der Rückgang der Umsätze und Margen im laufenden Quartal verlangsamen werde. Die Aktie zieht um 18,3 Prozent an. Analystenseitig gab es in Reaktion auf die Geschäftszahlen einige Kurszielerhöhungen.

Für die Aktie des Wettbewerbers Under Armour geht es um 2,6 Prozent nach oben. Daneben profitiert der Sportartikeleinzelhändler Dick's Sporting Goods von den Nike-Zahlen, der Kurs legt um 4,7 Prozent zu.

Für MP Materials geht es um 7,6 Prozent nach unten. Die Aktie des US-Experten für Seltene Erden leidet darunter, dass China den Export von "kontrollierten Gütern" nach Amerika genehmigen will, wie es als Antwort auf eine entsprechende Frage hieß.

Concentrix hat im zweiten Quartal ergebnisseitig enttäuscht, auch der Ausblick des IT-Dienstleisters kommt nicht gut an. Das Papier steigt gleichwohl um 1,4 Prozent. Cormedix sacken mit einer Aktienplatzierung um über 16,4 Prozent ab. MRC Global verbessern sich um 15,2 Prozent. Now, ein Anbieter von Industriegütern, will den Energieausrüster MRC Global für 1,5 Milliarden Dollar kaufen. Now ziehen 8,2 Prozent an.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
DJIA           43.934,58    +1,3%   547,74    +2,0% 
S&P-500          6.184,37    +0,7%    43,35    +4,4% 
NASDAQ Comp       20.281,56    +0,6%   113,65    +4,4% 
NASDAQ 100        22.568,96    +0,5%   121,67    +6,8% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Do, 18:12  % YTD 
EUR/USD           1,1722    +0,2%   1,1698   1,1719 +12,9% 
EUR/JPY           169,56    +0,4%   168,92   169,09  +3,7% 
EUR/CHF           0,9366    +0,1%   0,9360   0,9362  -0,3% 
EUR/GBP           0,8547    +0,3%   0,8521   0,8524  +2,9% 
USD/JPY           144,66    +0,2%   144,38   144,29  -8,2% 
GBP/USD           1,3715    -0,1%   1,3729   1,3748  +9,7% 
USD/CNY           7,1660    +0,1%   7,1560   7,1572  -0,7% 
USD/CNH           7,1718    +0,1%   7,1624   7,1609  -2,4% 
AUS/USD           0,6534    -0,2%   0,6546   0,6554  +5,8% 
Bitcoin/USD       107.307,90    +0,2% 107.099,40 107.232,05 +13,2% 
 
ROHOEL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          65,19    65,24    -0,1%    -0,05  -9,3% 
Brent/ICE          67,57    67,73    -0,2%    -0,16 -11,0% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           3.277,19   3.328,03    -1,5%   -50,84 +26,8% 
Silber            30,84    31,35    -1,6%    -0,51 +12,3% 
Platin          1.147,03   1.215,04    -5,6%   -68,01 +38,7% 
Kupfer            5,05     5,07    -0,3%    -0,01 +23,0% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewaehr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/sha

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June 27, 2025 12:34 ET (16:34 GMT)

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