Die Börsen eilen von Rekord zu Rekord, doch unter der Oberfläche brodelt es. Dr. Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege der Deutschen Bank, sieht eine fragile Gemengelage. Die größte Unbekannte - Die USA. Mit Trumps "One Big Beautiful Bill Act" drohen massive neue Schulden, flankiert von Steuersenkungen und Sozialkürzungen. Gleichzeitig schwächelt der Dollar - laut Stephan kein Zufall, sondern gewollt von der US-Regierung. Ein weiterer Gamechanger: der sogenannte "Pennsylvania Plan". Dahinter steckt der Versuch, Kapitalflüsse in die USA zu lenken - über Stablecoins, Bankregeln und weniger Auslandsschulden. Für Anleger könnte das zum Wendepunkt werden, nicht zuletzt bei Gold: Der Preis klettert auf über 3.300 Dollar - laut Stephan auch Ausdruck wachsender Zweifel an US-Treasuries. Parallel steigt das lange Zinsende - trotz angekündigter Leitzinssenkungen durch die Fed. Auch Europa steht am Scheideweg. Deutschland hofft auf neue Konjunkturdynamik durch das Boostergesetz. Doch Stephan mahnt:Ohne Strukturreformen "verpufft das Geld." Der DAX profitiert bereits von besserer Stimmung - ob daraus echter Aufschwung wird, hängt von Genehmigungen, Bürokratieabbau und Investitionsfreude ab. Der Ausblick bleibt durchmischt: Schwacher Yen, weniger japanische Käufe von US-Staatsanleihen, höhere Zölle - die globalen Kapitalströme geraten in Bewegung. Anleger sollten sich laut Stephan auf volatile Märkte und neue geopolitische Unsicherheiten einstellen.
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.
Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.
Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.
In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.
Jetzt den kostenlosen Report sichern und die möglichen Gewinner der zweiten Öl-Welle entdecken!
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und sowie Kurse und Daten von ARIVA.DE AG.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.