Anzeige
Mehr »
Freitag, 15.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Entsteht hier gerade der nächste AI-Infrastruktur-Highflyer?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
797 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Börsen mit gelungenem Wochenstart

DJ MÄRKTE EUROPA/Börsen mit gelungenem Wochenstart

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte haben am Montag im Plus geschlossen. Der DAX gewann 1,2 Prozent auf 24.074 Punkte, der Euro-Stoxx-50 zog um 1,0 Prozent auf 5.341 Punkte an. Allenfalls die dünnen Umsätze mahnten zur Vorsicht. Weiterhin waren die drohenden Zollschranken das bestimmende Thema unter den Anlegern. Mut machte Anlegern ein offenbar positiv verlaufenes Telefonat zwischen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit US-Präsident Donald Trump. "Im Zentrum des Börsengeschehens stehen wieder einmal die Zölle", sagte Vermögensverwalter Thomas Altmann von QC Partners.

Die Börsenwelt spekuliere aktuell, an wen die ersten Zollbriefe adressiert seien. Die für den Mittwoch erwartete Bekanntgabe der neuen US-Zölle war aber bereits wieder von neuen Trump-Aussagen überrollt worden: Der US-Präsident schickte am Wochenende neue Drohungen aus, diesmal gegen die Brics-Staaten. Sie sollen wegen "anti-amerikanischer Politik" mit zusätzlichen Zöllen von 10 Prozent belegt werden. Dazu gehören Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika, Saudi-Arabien, Indonesien und andere.

"Auch die demnächst gefundenen Zollverträge werden damit immer unter Vorbehalt stehen", kommentierte ein Händler die Trump'sche Politik. Andererseits hieß es von Handelsminister Howard Lutnick, dass die Strafzölle erst am 1. August in Kraft gesetzt werden sollen. Dies entsprach de facto einer Verlängerung der Frist und zeigte, dass mit vielen Ländern noch keine abschlussfähigen Verträge verhandelt werden konnten. Die "Briefe" mit der Zollhöhe sollen aber bereits an diverse Länder zugestellt worden sein.

Shell belastet Ölsektor

Ölwerte standen europaweit unter Druck, der Sektor gab um 1,1 Prozent nach. Einerseits drückte die beschlossene weitere Fördererhöhung auf die Stimmung. Die Opec-Staaten und Russland weiten die Förderung ab August unerwartet stark um täglich knapp 550.000 Barrel aus. Zudem sprachen Händler mit Blick auf Shell von einem schwachen Zwischenbericht. Shell rechnet im zweiten Quartal mit einem deutlich geringeren Ergebnis im Gashandelsgeschäft im Vergleich zum ersten Quartal. Die Aktie von Shell verlor in Folge um 2,5 Prozent.

Reise- und Freizeitaktien zogen dagegen an. Mit einem Plus von gut 1 Prozent lag ihr Branchenindex mit an der Gewinnerspitze unter den Stoxx-Sektorenindizes. Am deutschen Markt stiegen Tui um 0,9 Prozent, Lufthansa um 1,5 Prozent. "Der Markt setzt darauf, dass die Ölpreise weiter fallen", so ein Marktteilnehmer. Die Ölpreise sind zwar aktuell relativ stabil, der Förderbeschluss wird allerdings erst im August umgesetzt. "Positiv ist auch die Entwicklung im Nahen Osten", so der Marktteilnehmer weiter. Die Zeichen deuteten auf einen Waffenstillstand im Gaza-Krieg hin.

Unternehmensmeldungen waren derweil rar. Daimler Truck (+1,8%) hat im zweiten Quartal wegen deutlich rückläufiger Verkäufe in Nordamerika weniger Nutzfahrzeuge abgesetzt. Sie seien "ganz ok", sagt ein Händler zu den Absatzzahlen: "Das Problem ist, dass überall Investitionszurückhaltung wegen der Trump-Zölle herrscht und sich die nächsten Zahlen massiv von diesen hier unterscheiden können." Das Unternehmen habe keinen Einfluss auf diesen externen Unsicherheitsfaktor. Vor allem der Lkw-Verkauf in Nordamerika stehe im Risiko, er liege bereits 20 Prozent unter Vorjahr und könnte künftig bei Volumenrückgängen durch die Zölle weiter fallen, hieß es.

Capgemini gaben in Paris gleich um 5,6 Prozent nach. Der angekündigte Kauf des US-Outsourcing-Spezialisten WNS Holdings für 3,3 Milliarden Dollar sei ein großer Brocken, hieß es. "Man hatte zwar schon im Frühjahr davon gehört, zuletzt ging der Markt aber davon aus, dass die Gespräche eingeschlafen sind", sagte ein Händler. Inhaltlich wolle Capgemini über WNS auf den KI-Zug aufspringen, was der Markt mittelfristig positiv sehen dürfte.

Unter Druck standen zudem die Anbieter von Medizintechnik. Siemens Healthineers, Merck KGaA und Carl Zeiss Meditec verloren bis zu 2,2 Prozent. China hatte angekündigt, den Import von Medizintechnik aus der EU einzuschränken. In China hergestellte Produkte seien davon nicht betroffen. Die Beschränkung galt als Vergeltungsmaßnahme für ein vergleichbares Vorgehen der EU.

=== 
Index          Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50     5.341,54       +1,0%        +8,0% 
Stoxx-50        4.479,75       +0,3%        +3,6% 
Stoxx-600        543,50       +0,4%        +6,6% 
XETRA-DAX       24.073,67       +1,2%       +19,5% 
CAC-40 Paris      7.723,47       +0,4%        +4,3% 
AEX Amsterdam      913,98       +0,6%        +3,4% 
ATHEX-20 Athen     4.814,33       +0,1%       +34,7% 
BEL-20 Brüssel     4.487,49       +0,1%        +5,2% 
BUX Budapest     99.459,34       -0,1%       +25,5% 
OMXH-25 Helsinki    4.801,92       -0,0%       +11,3% 
OMXC-20 Kopenhagen   1.751,27       -1,0%       -15,9% 
PSI 20 Lissabon    7.732,97       -0,6%       +22,0% 
IBEX-35 Madrid    14.074,80       +0,7%       +20,5% 
FTSE-MIB Mailand   39.914,25       0,0%       +15,9% 
OBX Oslo        1.545,86       +0,1%       +16,1% 
PX Prag        2.153,27       +0,1%       +22,3% 
OMXS-30 Stockholm   2.514,44       +0,1%        +1,2% 
WIG-20 Warschau    2.861,78       -0,1%       +30,7% 
ATX Wien        4.408,14       +0,5%       +19,7% 
SMI Zürich      11.954,54       -0,1%        +3,2% 
*bezogen auf Vortagesschluss 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Do, 17:29 Uhr  % YTD 
EUR/USD           1,1733    -0,4%   1,1780     1,1763 +13,7% 
EUR/JPY           171,18    +0,6%   170,14     170,39  +4,4% 
EUR/CHF           0,9351    -0,1%   0,9356     0,9353  -0,3% 
EUR/GBP           0,8604    -0,3%   0,8627     0,8614  +4,2% 
USD/JPY           145,89    +1,0%   144,42     144,84  -8,2% 
GBP/USD           1,3637    -0,1%   1,3653     1,3656  +9,2% 
USD/CNY           7,1539    +0,1%   7,1500     7,1564  -0,8% 
USD/CNH           7,1740    +0,1%   7,1647     7,1686  -2,3% 
AUS/USD           0,6512    -0,7%   0,6557     0,6571  +5,9% 
Bitcoin/USD       108.314,90    -0,8% 109.236,70   109.625,10 +15,4% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          67,52     66,5    +1,5%      1,02  -7,3% 
Brent/ICE          69,09     68,3    +1,2%      0,79  -8,4% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           3.320,52   3.337,05    -0,5%     -16,53 +27,2% 
Silber            31,28    31,34    -0,2%     -0,06 +12,4% 
Platin          1.167,56   1.185,14    -1,5%     -17,58 +35,3% 
Kupfer            4,98     5,10    -2,3%     -0,12 +25,2% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/flf

(END) Dow Jones Newswires

July 07, 2025 12:14 ET (16:14 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.