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MÄRKTE EUROPA/Leichter - Aber DAX verteidigt 24.000er-Marke

DJ MÄRKTE EUROPA/Leichter - Aber DAX verteidigt 24.000er-Marke

DOW JONES--Der Zollkonflikt drückt zum Wochenstart auf die Stimmung an den europäischen Aktienmärkten. Der DAX verliert im Eröffnungsgeschäft 0,7 Prozent auf 24.093 Punkte. Damit kann er die 24.000er-Marke bisher verteidigen trotz der Drohung von US-Präsident Donald Trump, Importe aus der EU ab 1. August mit einem Zoll von 30 Prozent zu belegen. "Das ist mehr als erwartet, aber der Markt setzt auf weitere Verhandlungen", so ein Marktteilnehmer. Bei Stahl, Aluminium, Kupfer, Automobilen und Autoteilen bleibt es bei den bisher verhängten Zöllen. Der Euro-Stoxx-50 gibt um 0,6 Prozent auf 5.350 Punkte nach. Gewinner der Entwicklung sind Bitcoin und Gold, die beide weiter anziehen.

Unter Druck stehen Autotitel, Papiere der Industriekonzerne und Technologieaktien, ihre Stoxx-Branchenindizes fallen alle um etwa 1 Prozent. Im Plus liegen die defensiven Pharmatitel, Nahrungsmittel- und Getränke-Aktien sowie Rohstoffwerte.

BASF im Plus

Im DAX steigen BASF um 1,2 Prozent. In der Chemiebranche läuft es momentan nicht rund, daher überrascht es nicht, dass BASF nach Handelsschluss am Freitag den Ausblick kassiert hat. Zuvor lag dieser mit 8 bis 8,4 Milliarden Euro beim EBITDA noch deutlich oberhalb der Markterwartung. Nun erwartet BASF ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 7,3 und 7,7 Milliarden Euro. Die Analysten von Jefferies hatten mit einer Senkung auf 7,2 Milliarden Euro gerechnet, mittig liegt der Unternehmensausblick damit nun 5 Prozent darüber. Gegenüber dem Konsens von 7,6 Milliarden Euro liege der Ausblick nun 2 Prozent darunter. Das zweite Quartal der Ludwigshafener habe dagegen wie erwartet abgeschnitten.

Etwas anders sieht es bei Brenntag aus, der Kurs fällt um 2 Prozent: "Die Gewinnwarnung von Brenntag kommt nicht überraschend, ist aber deutlicher als befürchtet", lautet die Einschätzung eines Marktteilnehmers. Nach den am Freitag nach Handelsschluss veröffentlichten Geschäftszahlen verlief das zweite Quartal schon enttäuschend, das EBITA lag mit 246 Millionen bereits 20 Millionen unter der Markterwartung. Der Chemikalienhändler erwartet nun für 2025 ein operatives EBITA von 950 bis 1.050 Millionen Euro und liegt damit mittig rund 6 Prozent unter der Markterwartung. Die Aktie hatte mit einem Plus von 1,3 Prozent bereits deutlich schlechter als der Gesamtmarkt seit Jahresbeginn abgeschnitten.

Im DAX ziehen auch Rheinmetall und Bayer etwas an. Dagegen fallen Zalando um 4 Prozent, BMW um 1,9 Prozent und Siemens um 1,5 Prozent. In der zweiten Reihe gewinnen K+S 2 Prozent, Thyssenkrupp geben dagegen mit dem Sanierungsplan 3,4 Prozent ab.

"Kühlen Kopf bewahren"

Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden bei der Deutschen Bank, rät Anlegern, einen kühlen Kopf zu bewahren und von überstürzten Reaktionen abzusehen. Stärkere Marktkorrekturen könnten Chancen bieten. Die zuletzt positive Stimmung an den Aktienmärkten wurde auch durch Hoffnungen auf einen niedrigeren Zollsatz zwischen 15 und 20 Prozent gestützt. "Die Volatilität an den Märkten könnte daher spürbar zunehmen", so der Anlagestratege.

Die EU will die Zeit bis Anfang August nun nutzen, um weiter zu verhandeln und doch noch ein besseres Ergebnis zu erzielen. Die ursprünglich für Mitte Juli angekündigten Gegenzölle soll es zunächst nicht geben. Für US-Präsident Trump geht seine Strategie anscheinend zunächst auf, in den USA steigen die Zolleinnahmen massiv an. Laut Stephan verzeichnete die US-Regierung im Juni erstmals seit 2017 wieder einen Haushaltsüberschuss. Die Zolleinnahmen stiegen im Juni 2025 auf rund 27 Milliarden US-Dollar - ein Plus von etwa 300 Prozent gegenüber Juni 2024.

Ansonsten startet in dieser Woche die US-Berichtssaison mit den US-Banken, auch in Europa werden mehr und mehr Quartalszahlen veröffentlicht.

=== 
             zuletzt     +/- %   absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50       5.350,44    -0,6%   -33,04     +10,0% 
Stoxx-50         4.508,63    -0,2%   -10,80     +4,9% 
DAX           24.092,91    -0,7%   -162,40     +21,8% 
MDAX           31.255,62    -0,3%   -98,53     +22,5% 
TecDAX          3.895,35    -0,5%   -18,95     +14,5% 
SDAX           17.859,66    -0,8%   -143,62     +31,3% 
CAC            7.792,19    -0,5%   -37,10     +6,1% 
SMI           11.916,42    -0,2%   -21,00     +2,9% 
ATX            4.439,36    -1,0%   -43,82     +22,4% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Fr, 21:05 Uhr  % YTD 
EUR/USD           1,1683    +0,1%   1,1669     1,1687 +12,7% 
EUR/JPY           172,05    +0,2%   171,76     172,34  +5,5% 
EUR/CHF           0,9314    +0,1%   0,9303     0,9316  -0,9% 
EUR/GBP           0,8663    +0,2%   0,8650     0,8653  +4,5% 
USD/JPY           147,26    +0,0%   147,19     147,46  -6,4% 
GBP/USD           1,3486    -0,0%   1,3489     1,3505  +7,8% 
USD/CNY           7,1455    -0,0%   7,1483     7,1466  -0,8% 
USD/CNH           7,1690    -0,1%   7,1730     7,1743  -2,2% 
AUS/USD           0,6568    +0,1%   0,6564     0,6578  +6,1% 
Bitcoin/USD       123.103,65    +3,8% 118.639,00   117.665,40 +25,7% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          68,79    68,45    +0,5%      0,34  -4,5% 
Brent/ICE          70,64    70,36    +0,4%      0,28  -5,6% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           3.372,97   3.355,82    +0,5%     17,15 +27,9% 
Silber            33,42    32,91    +1,5%      0,51 +18,0% 
Platin          1.203,94   1.200,42    +0,3%      3,52 +37,1% 
Kupfer            5,56     5,56     0%      0,00 +35,7% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/flf

(END) Dow Jones Newswires

July 14, 2025 03:44 ET (07:44 GMT)

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