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MÄRKTE EUROPA/Anleger halten sich zurück - Berichtssaison nimmt Fahrt auf

DJ MÄRKTE EUROPA/Anleger halten sich zurück - Berichtssaison nimmt Fahrt auf

DOW JONES--Der europäische Aktienmarkt ist wenig verändert in die neue Woche gestartet. Die Börsen warten weiterhin auf ein Handelsabkommen zwischen der EU und den USA. Für Zurückhaltung sorgten Medienberichte, laut denen US-Präsident Donald Trump Minimalzölle von 15 bis 20 Prozent auf Importe aus Europa fordert. Gleichzeitig sickern die ersten Berichte über eventuelle Gegenmaßnahmen Europas durch. Diese könnten über Warenlieferungen hinausgehen.

Der DAX gewann 0,1 Prozent auf 24.308. Der Euro-Stoxx-50 gab um 0,3 Prozent nach. Am Devisenmarkt stand der Yen im Blick, der nach der Wahlniederlage der Regierungskoalition aufwertete. Premier Shigeru Ishiba von der LDP verfügt über keine Mehrheit mehr, will aber weiter regieren. Die Deutsche Bank spricht von einer "Herausforderung". Am Anleihemarkt ging es mit den Renditen kräftiger nach unten - das stützte Immobilientitel, für die es 1,3 Prozent aufwärts ging.

Zunehmend an Gewicht gewinnt die Berichtssaison. So legt am Dienstag unter anderem Softwaregigant SAP Zahlen vor. Die weiter fortgeschrittene Berichtssaison in den USA ist bislang besser als erwartet gelaufen, allerdings hatten die Analysten zuvor die Schätzungen kräftig nach unten revidiert.

China-Phantasie stützt Rohstoffsektor

Mit Aufschlägen von 2,9 Prozent lag der Rohstoffsektor weit vorne. Gesucht waren sowohl Minen- als auch Stahlwerte. Die Minenwerte folgten dem Preisanstieg der Rohstoffe in Asien. Dort wurde der Start des Bauprojektes für das größte Wasserkraftwerk der Welt in Tibet gefeiert. China lässt sich das umgerechnet rund 144 Milliarden Euro kosten. "Das wird als Startschuss zu den erhofften Stimulusmaßnahmen gewertet", sagte ein Händler. Thyssenkrupp gewannen 4 Prozent oder Rio Tinto 2,7 Prozent.

Die Munich Re hat im zweiten Quartal deutlich mehr verdient als am Markt erwartet. Wie der Rückversicherer mitteilte, liegt der Nettogewinn mit rund 2,1 Milliarden Euro deutlich über dem Mittelwert der Analystenschätzungen von 1,624 Milliarden Euro. An der Jahresprognose eines Nettogewinns von 6 Milliarden Euro hält der DAX-Konzern fest. Munich Re gewannen 0,7 Prozent.

Für Ryanair ging es 5,7 Prozent nach oben. Die Ergebnisse zum ersten Geschäftsquartal seien sehr gut dank eines starken Oster-Reiseverkehrs gewesen, hieß es im Handel. Ladefaktor und Umsatz waren etwas besser, der Nachsteuergewinn sogar deutlich besser als erwartet. Im Gefolge legten Lufthansa 0,9 Prozent zu, Air France-KLM um 0,6 Prozent.

Gewinnwarnung von Stellantis keine große Sache

Trotz einer Gewinnwarnung gewannen Stellantis nach volatilem Verlauf 1,5 Prozent. Stellantis erwartet einen Nettoverlust von 2,3 Milliarden Euro im ersten Halbjahr. Der globale Absatz dürfte um die 6 Prozent im zweiten Quartal sinken. Dies habe Stellantis aber qualitativ bereits mit dem gesenkten Ausblick im April signalisiert, hieß es im Handel.

Mit 16,9 Prozent Minus reagierten Evotec empfindlich auf ihren gesenkten Umsatzausblick für 2025. "Dabei könnte man ihn eigentlich auch positiv lesen als kräftigen Margenanstieg", sagte ein Händler. Denn die Gewinnprognose habe Evotec für diesen Zeitraum bestätigt. Allerdings werde der Gewinn von Kostensenkungen gestützt, was nicht operativ sei und auch nicht wiederholbar.

Für die Aktien des Schweizer Pharmakonzerns Roche ging es 1,1 Prozent abwärts nach zwei Zwischenberichten zu Medikamenten-Studien zur COPD-Lungen-Krankheit. Während die Aliento-Studie ihren primären Endpunkt erreicht habe, sei dies der Arnasa-Studie in Phase 3 nicht gelungen.

=== 
Index            Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50       5.342,98       -0,3%        +9,5% 
Stoxx-50          4.484,93       -0,3%        +4,4% 
Stoxx-600          546,58       -0,1%        +7,8% 
XETRA-DAX         24.307,80       +0,1%       +22,0% 
CAC-40 Paris        7.798,22       -0,3%        +6,0% 
AEX Amsterdam        908,42       -0,4%        +3,8% 
ATHEX-20 Athen       4.945,67       -0,8%       +39,7% 
BEL-20 Bruessel      4.554,08       +0,2%        +6,6% 
BUX Budapest       101.339,20       +0,1%       +27,7% 
OMXH-25 Helsinki      4.867,52       +0,6%       +12,1% 
OMXC-20 Kopenhagen     1.697,36       -0,9%       -18,6% 
PSI 20 Lissabon      7.671,77       -0,0%       +20,3% 
IBEX-35 Madrid      14.031,50       +0,3%       +20,6% 
OBX Oslo          1.527,14       -0,8%       +15,7% 
PX Prag          2.188,62       -0,0%       +24,3% 
OMXS-30 Stockholm     2.551,66       +0,2%        +2,6% 
WIG-20 Warschau      2.949,94       -0,5%       +35,2% 
ATX Wien          4.509,01       +0,5%       +22,5% 
SMI Zuerich        11.936,89       -0,4%        +3,3% 
*bezogen auf Vortagesschluss 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Fr., 17:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD           1,1700    +0,6%   1,1635     1,1652 +12,3% 
EUR/JPY           172,37    -0,0%   172,39     172,94  +5,8% 
EUR/CHF           0,9332    +0,2%   0,9317     0,9318  -0,7% 
EUR/GBP           0,8672    +0,1%   0,8667     0,8668  +4,7% 
USD/JPY           147,32    -0,6%   148,16     148,42  -5,8% 
GBP/USD           1,3492    +0,5%   1,3427     1,3443  +7,3% 
USD/CNY           7,1439    -0,1%   7,1483     7,1456  -0,8% 
USD/CNH           7,1715    -0,1%   7,1801     7,1767  -2,1% 
AUS/USD           0,6530    +0,2%   0,6515     0,6524  +5,3% 
Bitcoin/USD       118.429,35    +0,3% 118.062,10   117.688,30 +24,8% 
 
ROHOEL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %     +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          66,88    67,34    -0,7%      -0,46  -6,4% 
Brent/ICE          68,74    69,28    -0,8%      -0,54  -7,5% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %     +/- USD  % YTD 
Gold           3.398,32   3.350,33    +1,4%      47,99 +27,7% 
Silber            33,27    32,80    +1,4%      0,47 +17,6% 
Platin          1.244,47   1.230,03    +1,2%      14,44 +40,5% 
Kupfer            5,58     5,58    +0,1%      0,00 +37,2% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewäehr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/cln

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July 21, 2025 12:14 ET (16:14 GMT)

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