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MÄRKTE USA/Gut behauptet - Anleger setzen auf gute Bilanzsaison

DJ MÄRKTE USA/Gut behauptet - Anleger setzen auf gute Bilanzsaison

DOW JONES--Die Wall Street ist mit verhaltenem Optimismus in die heftigste Woche der laufenden Berichtssaison gegangen. Allein aus dem S&P-500 werden 135 Unternehmen Zweitquartalszahlen vorlegen. Konjunkturdaten von Rang wurden am Montag nicht veröffentlicht. Etwas Unterstützung erhielten die US-Aktienmärkte von niedrigeren Marktzinsen. Der Dow-Jones-Index schloss kaum verändert bei 44.323 Punkten. S&P-500 und Nasdaq-Composite legten um 0,1 und 0,4 Prozent zu. Dabei wurden 1.288 (Freitag: 1.119) Kursgewinner gesehen, denen 1.496 (1.640) -verlierer gegenüber standen. Unverändert schlossen 47 (74) Titel. Neben der Berichtssaison der Unternehmen galt die Aufmerksamkeit der Investoren weiterhin dem Handelskonflikt.

US-Handelsminister Howard Lutnick sagte, dass der 1. August eine feste Frist für das Inkrafttreten neuer Zölle darstelle. Zugleich zeigte er sich aber auch zuversichtlich, dass bis dahin ein Handelsabkommen mit der EU möglich sei. Allerdings bereiten sich die EU-Staaten offenbar auf den Einsatz härterer Mittel vor, wie Kreise berichteten. Dies bremste den Optimismus unter Anlegern etwas.

"Eine widerstandsfähige zugrundeliegende Konjunktur, solides Gewinnwachstum und Fortschritte bei der Ausarbeitung von Handelsabkommen sollten eine ausreichend starke Kombination sein, um die Bullen am Steuer zu halten, auch wenn die Saisonalität zu dieser Jahreszeit einen gewissen Gegenwind darstellt", erläuterte Marktstratege Michael Brown von Pepperstone.

Am Rentenmarkt sanken die Renditen, die zehnjähriger US-Staatsanleihen fiel um 6 Basispunkte auf 4,37 Prozent. Die Verunsicherung wegen der Zollpolitik stütze den Anleihemarkt etwas, hieß es. Jefferies veranschlagt bis Jahresende zwei US-Zinssenkungen. Allerdings bestehe eine gewisse Verunsicherung wegen der Handelspolitik, hieß es weiter.

Die sinkenden Marktzinsen belasteten indes den Dollar, der Dollar-Index büßte 0,6 Prozent ein - auch wegen des festen Yen. Die RBC-Analysten erkärten die Yen-Stärke mit dem Umstand, dass der japanische Premierminister Shigeru Ishiba beschlossen hat, im Amt zu bleiben - trotz des schwachen Wahlergebnisses der Regierungsparteien im japanischen Oberhaus.

Dollar-Schwäche und sinkende Marktzinsen trieben den Goldpreis um 1,4 Prozent pro Feinunze nach oben - auch die bestehenden Zolldrohungen stützten das Edelmetall. Die Ölpreise tendierten knapp behauptet. Anleger wögen die Auswirkungen der jüngsten EU-Sanktionen auf russische Ölexporte und die Entwicklungen der Handelsgespräche ab. Der Markt sei nicht von der Wirksamkeit dieser Sanktionen überzeugt, urteilte die ING mit Blick auf die neuen EU-Sanktionen gegen Russland.

Unter den Einzelaktien schlossen Microsoft kaum verändert. Der Software-Gigant hatte eine Warnung über "aktive Angriffe" auf seine Server-Software herausgegeben und die Kunden aufgefordert, die neuen Sicherheits-Updates zu installieren. Tesla sanken um 0,3 Prozent. CEO Elon Musk hatte mitgeteilt, dass er wieder voll im Einsatz für den E-Autobauer sei.

Verizon Communications hat die Erwartungen der Analysten im zweiten Quartal übertroffen und ihren Ausblick für Cashflow und Gewinn erhöht. Ein Wermutstropfen war jedoch die schwache Kundenentwicklung des US-Telekommunikationskonzerns - der Kurs kletterte um gut 4 Prozent.

Sarepta Therapeutics fielen um weitere 5,5 Prozent, bereits am vergangenen Freitag war der Kurs um 36 Prozent eingebrochen. Das Unternehmen hatte am Freitag nach Börsenschluss bekanntgegeben, es werde weiterhin Elevidys vertreiben, nachdem die Gesundheitsbehörde FDA darum gebeten hatte, die Lieferungen der Gentherapie für Duchenne-Muskeldystrophie einzustellen. Die Gesellschaft sieht aktuell keine Hinweise auf Gefahren für Patienten. Block (+7,3%) rücken am Mittwoch in den S&P-500 auf und ersetzen dort Hess, die von Chevron geschluckt werden.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   absolut    +/- % YTD 
DJIA           44.323,07    -0,0%   -19,12      +4,2% 
S&P-500          6.305,60    +0,1%    8,81      +7,1% 
NASDAQ Comp       20.974,18    +0,4%    78,52      +8,2% 
NASDAQ 100        23.180,06    +0,5%   114,59      +9,8% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Fr., 17:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD           1,1690    +0,5%   1,1635     1,1652 +12,3% 
EUR/JPY           172,27    -0,1%   172,39     172,94  +5,8% 
EUR/CHF           0,9334    +0,2%   0,9317     0,9318  -0,7% 
EUR/GBP           0,8669    +0,0%   0,8667     0,8668  +4,7% 
USD/JPY           147,36    -0,5%   148,16     148,42  -5,8% 
GBP/USD           1,3486    +0,4%   1,3427     1,3443  +7,3% 
USD/CNY           7,1440    -0,1%   7,1483     7,1456  -0,8% 
USD/CNH           7,1717    -0,1%   7,1801     7,1767  -2,1% 
AUS/USD           0,6524    +0,1%   0,6515     0,6524  +5,3% 
Bitcoin/USD       116.851,35    -1,0% 118.062,10   117.688,30 +24,8% 
 
ROHOEL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %     +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          67,25    67,34    -0,1%      -0,09  -6,4% 
Brent/ICE          68,98    69,28    -0,4%      -0,30  -7,5% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %     +/- USD  % YTD 
Gold           3.398,31   3.350,33    +1,4%      47,98 +27,7% 
Silber            33,33    32,80    +1,6%      0,53 +17,6% 
Platin          1.234,10   1.230,03    +0,3%      4,07 +40,5% 
Kupfer            5,62     5,58    +0,7%      0,04 +37,2% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln

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July 21, 2025 16:10 ET (20:10 GMT)

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