Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 26.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
+2.000% bisher - kommt jetzt der nächste Antimon-Trade? A2 Gold zündet die nächste Stufe!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
570 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Wall Street nach Rekordjagd knapp im Minus gesehen

DJ MÄRKTE USA/Wall Street nach Rekordjagd knapp im Minus gesehen

DOW JONES--Je näher das Fristende für das Inkrafttreten der US-Zölle am 1. August rückt, desto mehr steigt die Verunsicherung an der Wall Street. Für die Sitzung am Dienstag suggeriert der Aktienterminmarkt einen knapp behaupteten Handelsbeginn. Die jüngste Rally, die den S&P-500 und die Nasdaq auf Rekordstände getragen hat, scheint ausgelaufen zu sein. Bereits am Vortag, als erneut Höchststände markiert wurden, war die Dynamik nicht mehr groß. Dies könnte sich aber durch frische Impulse ändern, die möglicherweise die Berichtssaison der Unternehmen parat halten könnte. Denn die Geschäftsausweise und Ausblicke der Unternehmen könnten Einblicke in das Konsumverhalten in Zeiten erhöhter Inflation und Zollaktivitäten gewähren.

"Wir schauen nach vorn, um in den kommenden Wochen weitere Details über das Zollmanagement und die allgemeinen Unternehmensaussichten zu erfahren. Bisher wurde unsere Sorge, dass Investoren zu schnell dazu neigen, die Auswirkungen von Zöllen zu ignorieren, nicht gemindert", sagt Aktienstrategin Lori Calvasina von RBC Capital Markets. Unterdessen erhöht das Weiße Haus den Druck auf die Handelspartner. Die US-Regierung könnte vor Anfang August weitere Zollbriefe versenden oder neue Handelsabkommen abschließen, sagte die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt. Viele Länder arbeiten noch daran, vor Ende des Monats Handelsabkommen zu schließen, obwohl einige, darunter die Europäische Union, Pläne für den Fall vorbereiten, dass keine Einigung erzielt werden kann.

Unabhängigkeit der Fed bleibt Sorgenthema

Am Rentenmarkt tut sich nicht viel, die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fällt um einen Basispunkt auf 4,37 Prozent. Der Dollar-Index büßt 0,1 Prozent ein. Damit fallen Greenback und Renditen weiter, wenngleich auch nicht mehr so deutlich wie am Vortag. Händler zeigen sich weiter besorgt über die Unabhängigkeit der US-Notenbank - trotz des jüngsten Anstiegs der US-Anleihen. Denn die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat ihre Kritik an der Zentralbank verschärft, wobei Finanzminister Scott Bessent eine Überprüfung der "gesamten Institution Federal Reserve" forderte.

Bessent schloss sich der Kritik von Trump an der Zurückhaltung der Fed bei Zinssenkungen an. Bei der Eröffnung einer Konferenz der Federal Reserve über Bankenregulierung vermied Fed-Chairman Jerome Powell erwartungsgemäß jegliche Kontroversen. Powells kurze vorbereitete Bemerkungen gaben keine Hinweise auf die Geldpolitik und erwähnten erwartungsgemäß nicht die Kampagne der Trump-Administration.

Während der Goldpreis sich kaum bewegt, sinken die Erdölpreise zum Teil recht deutlich. Die möglichen Zölle ab 1. August könnten die Nachfrage-Angebots-Überlegungen ins Wanken bringen, heißt es. Rohöl werde durch ein langsameres Nachfragewachstum und eine erhöhte Produktion unter Druck gesetzt, heißt es bei Exness.

Unter den Einzelaktien büßen NXP Semiconductors vorbörslich 3,4 Prozent ein. Der Halbleiterkonzern hat im zweiten Quartal weniger verdient und umgesetzt. Gleichwohl schnitt der niederländische Chiphersteller etwas besser ab als erwartet. Im laufenden Quartal dürften Umsatz und Gewinn aber erneut sinken.

Coca-Cola hat im zweiten Quartal mehr verdient als erwartet und ihre Wachstumsprognose angehoben, obwohl der Umsatz im Quartal leicht hinter den Markterwartungen zurückblieb. Der Kurs verliert 0,9 Prozent. Sherwin-Williams sinken um 3,9 Prozent. Der Farbenhersteller ist angesichts der anhaltenden Nachfrageschwäche mit Blick auf das laufende Jahr vorsichtiger geworden.

Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin hat im zweiten Quartal aufgrund zahlreicher einmaliger Kosten einen Gewinneinbruch verzeichnet und die Erwartungen des Marktes verfehlt - der Kurs bricht um knapp 8 Prozent ein. Opendoor Technologies schnellen dagegen um weitere 21,2 Prozent empor nach der Hausse der Vortage. Die Unterstützung durch den aktivistischen Investor Eric Jackson, der Gründer von EMJ Capital, hat zu einer Kursexplosion bei der Plattform für Immobilientransaktionen geführt.

Medpace Holdings springen nach positiven Geschäftszahlen und einem angehobenen Ausblick um 44,5 Prozent nach oben. DR Horton ziehen nach Geschäftszahlen oberhalb der Marktvorhersagen um 6,6 Prozent an.

=== 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Mo, 17:25 Uhr  % YTD 
EUR/USD           1,1689    -0,0%   1,1693     1,1715 +12,9% 
EUR/JPY           172,01    -0,1%   172,24     172,54  +5,8% 
EUR/CHF           0,9329    -0,0%   0,9331     0,9333  -0,6% 
EUR/GBP           0,8671    +0,1%   0,8667     0,8673  +4,7% 
USD/JPY           147,16    -0,1%   147,31     147,28  -6,4% 
GBP/USD           1,3480    -0,1%   1,3492     1,3508  +7,8% 
USD/CNY           7,1464    +0,0%   7,1429     7,1429  -0,9% 
USD/CNH           7,1765    +0,1%   7,1710     7,1702  -2,2% 
AUS/USD           0,6524    +0,0%   0,6523     0,6536  +5,4% 
Bitcoin/USD       119.438,30    +1,8% 117.307,75   119.000,10 +23,9% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          65,58     67,2    -2,4%     -1,62  -6,4% 
Brent/ICE          68,82    69,21    -0,6%     -0,39  -7,8% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           3.401,86   3.394,30    +0,2%      7,56 +29,4% 
Silber            33,41    33,29    +0,4%      0,12 +19,3% 
Platin          1.237,14   1.234,24    +0,2%      2,90 +40,9% 
Kupfer            5,61     5,61     0%      0,00 +37,9% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/hab

(END) Dow Jones Newswires

July 22, 2025 08:53 ET (12:53 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.