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MÄRKTE USA/Wall Street vor neuen Rekorden

DJ MÄRKTE USA/Wall Street vor neuen Rekorden

DOW JONES--Nach dem Rekordlauf des Vortages könnte die Wall Street am Donnerstag neue Allzeithochs markieren. Der Aktienterminmarkt suggeriert einen etwas festeren Handelsbeginn am Kassamarkt. Händler sprechen von einem weiter unerschütterlichen Optimismus über das Zustandekommen eines Handelsabkommens zwischen den USA und der EU. Dabei könnten die US-Importzölle wie schon bei japanischen Exporten 15 Prozent betragen. Gespeist werden die Markthoffnungen von Berichten über eine Annäherung zwischen Vertretern der USA und der EU. Laut Analysten könnte eine Vereinbarung günstiger ausfallen als zunächst von Investoren gedacht: "Dies deckte sich mit unserem bullischen Basisfall", kommentieren die Analysten der Deutschen Bank die Markthoffnungen.

Einige Marktbeobachter hegen indes Zweifel, ob die Hoffnungen des Marktes gerechtfertigt sind, denn die EU-Mitgliedstaaten haben laut Kreisen ein Paket von Vergeltungszöllen auf US-Waren gebilligt, das Anfang August in Kraft treten könnte, falls kein Handelsabkommen zustande kommt. Dazu liefert auch die Berichtsperiode nicht nur eitel Sonnenschein. Zwar steigen im Technologiesektor vorbörslich Alphabet um 3,6 Prozent, weil die Google-Mutter Alphabet im zweiten Quartal dank des starken Wachstums der Cloud-Sparte die Erwartungen übertroffen hat. Allerdings kündigte das Unternehmen höhere Investitionen an.

Geschäftszahlen des Tages überzeugen nicht

Tesla büßen dagegen 6 Prozent ein, denn ein deutlich rückläufiger Absatz im zweiten Quartal hat dem E-Autobauer einen Gewinnrückgang beschert. Der Konzern hat mit höherem Konkurrenzdruck vor allem aus China und der Streichung von staatlichen Anreizen für Elektroautos zu kämpfen. Außerdem hat die Reputation von Konzernchef Elon Musk seit seinem Ausflug in die US-Politik unter Präsident Donald Trump gelitten. IBM verlieren mit Abgaben von 6,9 Prozent noch deutlicher. Der Konzern hat im zweiten Quartal bei den meisten Kennziffern die Erwartungen übertroffen. Allerdings verfehlte der Software-Umsatz die Konsensschätzung.

Auch die Fluggesellschaften Southwest Airlines (-4,1%) und American Airlines (-7%) überzeugen mit ihren Geschäftsausweisen nicht. Dow Inc halbiert die Dividende, der Kurs rauscht um 10 Prozent südwärts. Honeywell hat im zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen und den Ausblick erhöht. Das US-Industriekonglomerat steht vor der Aufspaltung in drei separate Unternehmen - der Kurs verliert 3,3 Prozent. West Pharmaceutical schnellen um knapp 25 Prozent empor, das Medizintechnikunternehmen glänzt mit starken Geschäftszahlen und einem verbesserten Ausblick.

T-Mobile US hat im zweiten Quartal mehr neue Mobilfunk- und Internetkunden hinzugewonnen als die Konkurrenz und auch mehr, als der Markt erwartet hatte. Die Tochter der Deutschen Telekom hob ihre Prognose für das Gesamtjahr an. Die Aktie verteuert sich um 4,1 Prozent.

Am Rentenmarkt sinken die Notierungen. US-Präsident Donald Trump wird im Tagesverlauf die US-Notenbank besuchen und damit den Druck auf Fed-Chef Jerome Powell verstärken. Trump hat Powell wiederholt dafür kritisiert, dass er keine Zinssenkungen vorgenommen hat, was Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed aufkommen ließ. Im Vorfeld verkaufen einige Anleger US-Anleihen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen steigt um 4 Basispunkte auf 4.43 Prozent. Zudem sind die wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten besser als gedacht ausgefallen und Chicago Fed National Activity Index verbesserte sich im Juni, wenngleich auf schwachem Niveau. Damit werden baldige Zinssenkungen in den USA unwahrscheinlicher.

Der Dollar steigt leicht mit den höheren Marktzinsen. Doch auch der Greenback steht angesichts des Trump-Besuchs bei der Fed unter Beobachtung. Sollte die Unabhängigkeit der Fed in Gefahr sein, wäre dies kein gutes Zeichen für den Greenback, heißt es. Die geldpolitische Entscheidung der EZB, wie erwartet das Leitzinsniveau zu bestätigen, bewegt den Euro kaum.

Gold verliert angesichts steigender Marktzinsen und Dollarkurse an Attraktivität - auch die Hoffnung auf weitere Handelsabkommen spricht gegen das Edelmetall. Die Ölpreise steigen indes leicht, da Fortschritte in den Zollverhandlungen zwischen der Trump-Administration und der EU die Marktbedenken hinsichtlich der globalen Wirtschaftsaussichten und damit der Rohölnachfrage etwas zerstreuen.

=== 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00 Mi, 17:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD           1,1746    -0,2%   1,1770     1,1739 +13,7% 
EUR/JPY           172,29    -0,1%   172,41     171,74  +5,9% 
EUR/CHF           0,9338    +0,1%   0,9329     0,9315  -0,6% 
EUR/GBP           0,8674    +0,1%   0,8668     0,8648  +4,7% 
USD/JPY           146,68    +0,1%   146,47     146,30  -6,9% 
GBP/USD           1,3542    -0,3%   1,3581     1,3574  +8,5% 
USD/CNY           7,1374    +0,1%   7,1300     7,1331  -1,1% 
USD/CNH           7,1538    +0,0%   7,1520     7,1531  -2,5% 
AUS/USD           0,6612    +0,2%   0,6598     0,6588  +6,7% 
Bitcoin/USD       118.632,60    +0,4% 118.148,45   118.018,20 +24,8% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          65,74    65,25    +0,8%      0,49  -8,5% 
Brent/ICE          68,92    68,51    +0,6%      0,41  -8,3% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold           3.360,59   3.383,89    -0,7%     -23,30 +28,9% 
Silber            33,27    33,41    -0,4%     -0,14 +19,8% 
Platin          1.208,45   1.203,06    +0,4%      5,39 +37,3% 
Kupfer            5,90     5,80    +1,7%      0,10 +41,6% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/uxd

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July 24, 2025 08:53 ET (12:53 GMT)

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