Milliarden für Sicherheit, Klima und Industrie - der Staat greift massiv in die Wirtschaft ein und sorgt damit für neue Kursraketen an den Börsen. Wer wissen will, wo die Gewinner von morgen sitzen, sollte nicht nur Geschäftsberichte lesen, sondern Regierungsprogramme und Förderpläne durchforsten. "Wir erleben den Aufstieg der Staatsaktien", sagt Vermögensverwalter Volker Schilling von Greif Capital im Interview mit wallstreet:online. Beispiele wie MP Materials (seltene Erden), Palantir (Datenanalyse für Geheimdienste) oder Leidos (Cybersicherheit für US-Behörden) zeigen: Wenn Washington zahlt, steigen die Kurse - teils um Hunderte Prozent. Doch die Kehrseite ist klar: Abhängigkeit vom politischen Willen. Besonders in der Wasserstoffbranche - etwa bei Plug Power oder Nel ASA - sind Förderzusagen überlebenswichtig. Fällt der Subventionshahn trocken, droht der Absturz. Trotzdem sieht Schilling gerade in diesen Sektoren neue Chancen - vorausgesetzt, man investiert mit Weitblick und politischem Gespür. Sein Fazit: "Wer künftig in die Börsengewinner investieren will, sollte mehr denn je verfolgen, wohin staatliche Gelder fließen - und mitdenken, was das für einzelne Unternehmen bedeutet." Asset Manager der Zukunft -
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.
Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.
Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.
In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.
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bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
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