Anzeige
Mehr »
Sonntag, 15.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
20 Mio. € Bewertung. Zwei zugelassene Psychedelika-Produkte. NASDAQ-Uplist in Arbeit.
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
663 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Zölle und US-Arbeitsmarktbericht sorgen für kräftige Verkäufe

DJ MÄRKTE USA/Zölle und US-Arbeitsmarktbericht sorgen für kräftige Verkäufe

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Schwächer lautet die Tendenz an der Wall Street im frühen Handel am Freitag. Auf die Stimmung drücken erneut die Sorgen vor den negativen Folgen der von den USA verfügten Importzolle gegen Dutzende von Ländern, nachdem die von Präsident Trump gesetzte Schonfrist abgelaufen ist. Aus technischen Gründen werden die Zölle gleichwohl erst beginnend in einer Woche erhoben.

Zum Ablauf der Frist erhöhte das Weiße Haus in einigen Fällen die nun fällig werdenden Importzölle noch. Für Waren aus Kanada wird nun ein Zoll von 35 Prozent erhoben, für Produkte aus der Schweiz sogar von 39 Prozent, obwohl hier zuletzt 31 Prozent angedroht worden waren. Importe aus Indien werden mit 25 Prozent verzollt.

Der Dow-Jones-Index verliert im Frühhandel 1,4 Prozent auf 43.498 Punkte, für den breiteren S&P-500 geht es um 1,6 Prozent südwärts. Die Nasdaq-Indizes fallen um bis zu 2,2 Prozent zurück.

Dazu kommt ein schwach ausgefallener US-Arbeitsmarktbericht. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft blieb im Juli mit 73.000 unter der Prognose von 100.000. Zudem wurden die Zahlen für die beiden Vormonate stark nach unten revidiert. Das schürt Konjunktursorgen.

Zwar steigen damit die Erwartungen an eine Zinssenkung bei der nächsten Sitzung der US-Notenbank im September, die Aktienkurse stützt das aber zunächst nicht. Wohl aber die Kurse der Anleihen. Sie steigen, die Renditen sinken also. Im Zehnjahresbereich geht es um 9 Basispunkte kräftig nach unten auf 4,27 Prozent. Das setzt zugleich dem Dollar zu. Nach sein er jüngsten Gewinnserie fällt er deutlich zurück. Der Euro schnellt auf 1,15669 Dollar nach oben, von Ständen um 1,1420 vor den Jobdaten. Von den sinkenden Zinsen und dem schwächeren Dollar profitiert das Gold. Die Feinunze verteuert sich um 56 Dollar auf 3.346 Dollar. Die Ölpreise zeigen sich gut behauptet. Sie werden ebenfalls gestützt vom schwächeren Dollar, zugleich erhalten sie Gegenwind von den schwachen Arbeitsmarktdaten.

Apple legen nach Zahlen zu - Amazon unter Druck

Bei den Einzelwerten stehen Apple und Amazon nach den Quartalsausweisen im Fokus. Nach besser als gedacht ausgefallenen Zahlen legt die Apple-Aktie zwar zu, mit 1,3 Prozent aber eher moderat. Vor allem der iPhone-Umsatz fiel deutlich über den Prognosen aus. Apple selbst bemerkte aber zu den guten iPhone-Zahlen, dass man "offensichtliche Anzeichen einer vorauseilenden Nachfrage im Zusammenhang mit den Zöllen zu Beginn des Quartals" gesehen habe. Bremsend dürfte auch wirken, dass Importe aus Indien einem hohen Zoll unterliegen, wo Apple zuletzt die Produktion ausgeweitet hat.

Die Amazon-Aktie fällt um 7,0 Prozent. Zwar stieg der Umsatz von Amazon Web Services, dem Cloud-Computing-Bereich des Konzerns, im zweiten Quartal um 17,5 Prozent auf 30,87 Milliarden Dollar, das ist dem Markt aber nicht genug. "Der Wettbewerb bei Cloud-Computing-Diensten bleibt hart, und die Umsatzwachstumsrate von Amazon hat Mühe, mit den Konkurrenten Microsoft und Alphabet Schritt zu halten", so Analyst Dan Coatsworth von AJ Bell in einem Kommentar.

Niedrigere Ölpreise haben die Ergebnisse von Exxon und Chevron belastet. Exxon Mobil verdiente weniger, übertraf aber dennoch die Erwartungen. Die Aktie verliert 0,4 Prozent. Bei Chevron sieht es ähnlich aus. Der Kurs legt um 1,2 Prozent zu, zumal die Fördermenge auf ein Rekordniveau stieg.

Der Industriegasehersteller Linde hat im zweiten Quartal von höheren Preisen und Effizienzmaßnahmen profitiert und steigerte Umsatz und Gewinn. Für die Gewinnerwartung im laufenden Jahr hob Linde das untere Ende der Spanne an. Die Aktie gibt mit dem schwachen Gesamtmarkt um 1,8 Prozent nach.

Etwas erholen können sich Pharmaaktien, der S&P-500-Subindex steigt um ein halbes Prozent. Er hatte am Vortag deutlich nachgegeben in Reaktion auf die Forderung von US-Präsident Trump nach niedrigeren Medikamentenpreisen in den USA.

INDEX        zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
DJIA       43.497,57    -1,4%   -633,41    +3,7% 
S&P-500      6.235,86    -1,6%   -103,53    +7,8% 
NASDAQ Comp    20.667,56    -2,2%   -454,89    +9,4% 
NASDAQ 100    22.772,99    -1,9%   -445,14   +10,5% 
 
 
DEVISEN       zuletzt    +/- %    0:00  Do, 18:00  % YTD 
EUR/USD       1,1554    +1,2%   1,1418   1,1433 +10,2% 
EUR/JPY       171,22    -0,5%   172,05   172,16  +5,6% 
EUR/CHF       0,9306    +0,3%   0,9276   0,9285  -1,2% 
EUR/GBP       0,8710    +0,7%   0,8646   0,8647  +4,5% 
USD/JPY       148,19    -1,7%   150,70   150,58  -4,2% 
GBP/USD       1,3265    +0,5%   1,3204   1,3222  +5,5% 
USD/CNY       7,1636    -0,1%   7,1715   7,1738  -0,5% 
USD/CNH       7,1965    -0,2%   7,2102   7,2122  -1,7% 
AUS/USD       0,6462    +0,6%   0,6426   0,6429  +3,8% 
Bitcoin/USD   114.347,40    -1,9% 116.531,45 118.305,35 +23,3% 
 
ROHÖL        zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex       68,96    69,26    -0,4%    -0,30  -3,8% 
Brent/ICE       72,55    72,53    +0,0%    0,02  -4,3% 
 
 
METALLE       zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold        3.342,61   3.290,40    +1,6%    52,21 +25,4% 
Silber        31,87    32,21    -1,1%    -0,34 +15,1% 
Platin       1.126,21   1.132,51    -0,6%    -6,30 +29,3% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/mgo

(END) Dow Jones Newswires

August 01, 2025 10:02 ET (14:02 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.