Bestsellerautor und Vermögensverwalter Dr. Gert Kommer erklärt im wO Interview, warum selbst schwerste Rückschläge wie Weltkriege oder Finanzcrashs die Börsen langfristig nicht zu Fall bringen - und was Anleger daraus lernen können. "Die Welt braucht jeden Tag Güter und Dienstleistungen - und die werden von Unternehmen produziert, viele davon börsennotiert", sagt Kommer. Weil es keine Alternative zur wirtschaftlichen Wertschöpfung gibt, generieren diese Firmen auch in schwierigen Zeiten Gewinne - und damit Renditen. Besonders mit dem vermeintlich "schlimmsten Crash aller Zeiten" räumt Kommer auf: Der Börsenkollaps von 1929 habe keineswegs 90? Prozent Verlust und 25 Jahre Erholung bedeutet - zumindest nicht, wenn man Dividenden und den globalen Markt korrekt berücksichtigt. Real lag der Verlust bei rund 35? Prozent - und war nach fünf Jahren wieder ausgeglichen. Selbst der Zweite Weltkrieg habe den globalen Aktienmarkt nicht dauerhaft geschwächt. Im Gegenteil: Bis Kriegsende 1945 lag er höher als 1939. "Der Bounceback-Effekt ist kein Mythos, sondern historisch belegt", so Kommer. Wer breit gestreut in den Weltmarkt investiert, profitiere nach Crashs überdurchschnittlich - und sichere sich langfristig gegen Totalverluste ab.
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.
Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.
Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.
In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.
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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.