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MÄRKTE USA/Hoffnung auf Zinssenkung beflügelt Wall Street

DJ MÄRKTE USA/Hoffnung auf Zinssenkung beflügelt Wall Street

DOW JONES--Hoffnungen auf eine baldige Zinssenkung der US-Notenbank haben zu Wochenbeginn die Wall Street angetrieben. Damit holten die US-Börsen einen Teil ihrer jüngsten Verluste wieder auf. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die Fed im September wird laut dem FedWatch-Tool der CME aktuell mit rund 90 Prozent eingepreist. Vor allem Aktien aus dem Technologie-Sektor erholten sich von den Abgaben zum Wochenschluss. Die Papiere von Microsoft gewannen 2,2 Prozent und Nvidia rückten um 3,6 Prozent vor.

Der Dow-Jones-Index schloss 1,3 Prozent höher bei 44.174 Punkten. Für den breiteren S&P-500 ging es um 1,5 Prozent aufwärts. Die technologielastigeren Nasdaq-Indizes stiegen um bis zu 2,0 Prozent. Nach ersten Zählungen gab es an der Nyse 2.248 (Freitag: 851) Kursgewinner, 531 (1.927) -verlierer und 44 (65) unveränderte Aktien.

Am Freitag hatten einige enttäuschende Unternehmensergebnisse, neue hohe Strafzölle gegen verschiedene Handelspartner der USA und überraschend schwache US-Arbeitsmarktdaten die Kurse unter Druck gesetzt. "Letzte Woche haben wir die ersten echten Risse im Arbeitsmarkt gesehen, und das war wohl der entscheidende Faktor, der den Markt zugunsten der Bären kippen ließ", schrieb Chris Larkin, Geschäftsführer für Handel und Investitionen bei E*TRADE von Morgan Stanley.

Die Stimmung verdüsterte sich zusätzlich, als US-Präsident Donald Trump die Leiterin der zuständigen Statistikbehörde entließ und dies damit begründete, dass die Arbeitsmarktdaten manipuliert seien. Beweise dafür blieb er indessen schuldig. Die Behörde hatte auch die Beschäftigungszahlen der vergangenen beiden Monate nach unten revidiert. Analysten warnten, dass die Entlassung Zweifel an der künftigen Glaubwürdigkeit der Daten befeuern werde. Es könnte der Verdacht aufkommen, dass die neue Leitung eher bemüht sein werde, den Präsidenten zufriedenzustellen als diesem nicht genehme Zahlen zu präsentieren.

Auf der anderen Seite steige mit einer schlechteren Arbeitsmarktlage auch die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank die Zinsen senke, um einer Rezession entgegenzuwirken, hieß es. Präsident Trump drängt Fed-Chef Jerome Powell schon seit einiger Zeit, die Zinsen zu senken. Powell hat diesem Druck bislang standgehalten. Auf seiner jüngsten Zinssitzung in der vergangenen Woche bestätigte der Offenmarktausschuss der Fed das Zinsniveau. Allerdings gab es zwei Gegenstimmen, was ungewöhnlich ist. Und mit dem Rücktritt der Fed-Gouverneurin Adriana Kugler zum 8. August besteht zudem das Risiko, dass Trump den Posten mit einer Person besetzt, die in seinem Sinne agiert. Damit dürften neue Zweifel an der Unabhängigkeit der Fed aufkommen.

Die Zoll-Thematik trat etwas in den Hintergrund. Die Frist für Handelsabkommen läuft am Donnerstag ab, wobei mögliche Last-Minute-Deals zwischen dem Weißen Haus und Ländern erwartet werden, die noch auf niedrigere Zölle hoffen, hieß es.

An Konjunkturdaten wurde nur der Auftragseingang der Industrie bekannt gegeben, der sich im Juni gegenüber dem Vormonat verringert hat.

Bei den Einzelwerten hat am Wochenende Berkshire Hathaway einen Gewinnrückgang um 4 Prozent im zweiten Quartal gemeldet. Ursächlich waren ein schwächeres Versicherungsgeschäft und ungünstige Währungseffekte. Die B-Aktie fiel um 2,9 Prozent.

Tyson Foods (+2,4%) hat den Ausblick auf das Geschäftsjahr erhöht, nachdem das dritte Geschäftsquartal des Fleisch-Produzenten besser als erwartet verlaufen ist. Alphabet (+3,1%) hat sich im zweiten Quartal von seiner Beteiligung an der Cybersicherheitsfirma Crowdstrike (+1,9%) getrennt. Wie aus einem bei der Börsenaufsicht SEC eingereichten Formular hervorgeht, hat CapitalG, der unabhängige Wachstumsfonds von Alphabet, seine verbleibenden 74.230 Crowdstrike-Aktien verkauft.

Dollar fällt weiter

Am Devisenmarkt gab der Dollar erneut nach, weiter belastet von den schwachen Arbeitsmarktdaten und dem Rücktritt von Fed-Gouverneurin Kugler. Der Dollar-Index fiel um 0,4 Prozent.

Die zuletzt gesunkenen Anleiherenditen bauten ihre Abgaben noch leicht aus. Die Zehnjahresrendite reduzierte sich um weitere 3 Basispunkte auf 4,20 Prozent. Die Renditen fielen, da die Märkte die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung nach dem enttäuschenden Arbeitsmarktbericht am Freitag erhöhten, hieß es.

Zinssenkungsspekulationen und der erneut nachgebende Dollar haben den Goldpreis weiter nach oben getrieben, Dazu kamen sinkende Marktzinsen. Das Edelmetall gewann 0,4 Prozent auf 3.376 Dollar.

Erneut abwärts ging es mit den Ölpreisen, nachdem die Opec+-Mitglieder beschlossen haben, ihre Fördermenge auszuweiten. Allerdings kam es zu einer leichten Erholung von den Tiefstständen, nachdem Präsident Trump seine Drohung höherer Zölle gegen Indien wegen des Kaufs von russischem Öl verschärft hat. Die Notierungen von Brent und WTI verloren bis zu 1,8 Prozent.

=== 
INDEX     zuletzt +/- % absolut +/- % YTD 
DJIA     44.173,64 +1,3%  585,06   +2,5% 
S&P-500    6.329,94 +1,5%  91,93   +6,1% 
NASDAQ Comp 21.053,58 +2,0%  403,45   +6,9% 
NASDAQ 100  23.188,61 +1,9%  425,30   +8,3% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Mo, 18:46  % YTD 
EUR/USD           1,1567    -0,2%   1,1591   1,1569 +11,9% 
EUR/JPY           170,10    -0,3%   170,63   170,13  +4,8% 
EUR/CHF           0,9351    +0,3%   0,9323   0,9350  -0,7% 
EUR/GBP           0,8713    -0,1%   0,8724   0,8707  +5,5% 
USD/JPY           147,05    -0,1%   147,22   147,06  -6,4% 
GBP/USD           1,3275    -0,0%   1,3282   1,3287  +6,1% 
USD/CNY           7,1397    -0,3%   7,1625   7,1404  -0,6% 
USD/CNH           7,1842    -0,2%   7,1954   7,1847  -1,9% 
AUS/USD           0,6464    +0,0%   0,6463   0,6466  +4,4% 
Bitcoin/USD       114.709,80    +0,2% 114.474,65 115.310,30 +20,9% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          66,14    67,33    -1,8%    -1,19  -6,4% 
Brent/ICE          68,64    69,67    -1,5%    -1,03  -7,1% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           3.375,58   3.363,09    +0,4%    12,50 +28,2% 
Silber            32,34    31,95    +1,2%    0,39 +14,6% 
Platin          1.151,01   1.128,05    +2,0%    22,96 +28,8% 
Kupfer            4,46     4,44    +0,5%    0,02  +8,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros

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August 04, 2025 16:19 ET (20:19 GMT)

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