Anzeige
Mehr »
Samstag, 28.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Das Netz reicht nicht mehr: Dieser Titel setzt auf Energie aus Wasser - bevor der Markt es versteht
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
3.475 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Wall Street mit leichten Abgaben - Zoll-Konflikt im Fokus

DJ MÄRKTE USA/Wall Street mit leichten Abgaben - Zoll-Konflikt im Fokus

DOW JONES--Nach den kräftigen Aufschlägen zu Wochenbeginn geht es an der Wall Street am Dienstag leicht nach unten. Hatten zu Wochenbeginn noch Zinssenkungsspekulationen die Kurse deutlich nach oben getragen, herrscht nun mit dem Zoll-Konflikt Zurückhaltung. Nach den überraschend schwachen Arbeitsmarktdaten vom Freitag wächst die Überzeugung, dass die US-Notenbank von ihrer harten Haltung abrückt, um ein Abgleiten der Wirtschaft in eine Rezession zu verhindern. Eine Zinssenkung auf der nächsten Sitzung der Fed im September wird nunmehr mit einer Wahrscheinlichkeit von 88 Prozent eingepreist.

Allerdings dämpft das Zoll-Thema die Kauflaune. Die USA stehen nach Aussage von US-Präsident Donald Trump "sehr kurz" vor einem Handelsabkommen mit China. Trump sagte in einem Interview mit CNBC, die USA kämen mit Peking "sehr gut zurecht" und ein Abkommen sei nahe. Andere Handelspartner erhielten allerdings Warnschüsse vom Präsidenten. Trump sagte, wenn die EU ihre Investitionszusagen nicht einhalte, werde sie mit Zöllen von 35 Prozent konfrontiert, statt der 15 Prozent, die in einem Abkommen letzten Monat angekündigt wurden. Der Präsident hatte zuvor mit 30-prozentigen Zöllen für die EU gedroht.

Zudem setzte Trump seine Kampagne gegen Indien wegen seiner Verbindungen zu Russland fort und sagte, dass er wahrscheinlich die Zölle auf indische Waren "in den nächsten 24 Stunden sehr deutlich" von den geplanten 25 Prozent erhöhen werde. Die Zoll-Schonfrist endet am 7. August.

Der Dow-Jones-Index verliert am Mittag (Ortszeit) 0,1 Prozent auf 44.138 Punkte. Der S&P-500 reduziert sich um 0,3 Prozent und die Nasdaq-Indizes fallen um 0,4 Prozent.

Von den Konjunkturdaten des Tages hat die Handelsbilanz für Juni ein etwas geringeres Defizit aufgewiesen als erwartet. Die Aktivität der US-Dienstleister ist im Juli dagegen langsamer als erwartet gewachsen.

Bei den Einzelwerten hat Palantir überzeugende Geschäftszahlen vorgelegt und den Ausblick angehoben. Die Aktie des Software- und Datenanalysespezialisten gewinnt 7,1 Prozent.

Pfizer hat nach Zuwächsen im zweiten Quartal die Gewinnprognose erhöht, was der Aktie zu einem Plus von 3,5 Prozent verhilft. Hims & Hers Health hat dagegen mit Umsatz und Ergebnis die Erwartungen verfehlt. Der Ausblick lag zwar im Rahmen der Erwartungen. Mit der Aktie des Telemedizinanbieters geht es um 8,9 Prozent abwärts.

Negativ werden auch die Zahlen des aus IBM hervorgegangenen IT-Infrastrukturdienstleisters Kyndryl (-20,2%) aufgenommen. Das Unternehmen hat zwar den Gewinn kräftig gesteigert, doch verfehlte der Umsatz die Konsensschätzung von Analysten.

Dollar nur mit kurzzeitiger Erholung - "Sichere Häfen" gesucht

Der Dollar erholt sich nur kurzzeitig etwas von den jüngsten Abgaben nach dem überraschend schwachen US-Arbeitsmarktbericht. Der Dollar-Index verliert weitere 0,1 Prozent. Der Dollar hat Spielraum für eine weitere Erholung, da die Wachstums- und Zinsdifferenzen günstig blieben, so eToro-Analystin Lale Akoner. Es sei unwahrscheinlich, dass die US-Notenbank die Zinsen in diesem Jahr mehr als zweimal senken werde, da die Inflation voraussichtlich hoch bleibe, ergänzt sie. Dies stütze den US-Dollar gegenüber anderen Währungen, bei denen die Zentralbanken die Zinsen aggressiver senken.

Gesucht sind dagegen die "sicheren Häfen" Anleihen und Gold. Die Zehnjahresrendite notiert kaum verändert bei 4,20 Prozent und gibt damit zwischenzeitliche leichte Gewinne wieder ab. Der Goldpreis legt nach dem kräftigen Vortagesplus weiter zu. Die Feinunze gewinnt 0,2 Prozent auf 3.383 Dollar.

Am Ölmarkt dominiert weiter die Befürchtung eines Überangebots, nachdem die Opec+-Mitglieder eine Ausweitung der Fördermenge angekündigt haben. Die Notierungen für Brent und WTI geben um bis zu 1,0 Prozent nach.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
DJIA           44.137,96    -0,1%   -35,68    +3,8% 
S&P-500          6.309,43    -0,3%   -20,51    +7,6% 
NASDAQ Comp       20.971,44    -0,4%   -82,15    +9,0% 
NASDAQ 100        23.084,67    -0,4%   -103,94   +10,4% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Di, 17:18  % YTD 
EUR/USD           1,1581    +0,1%   1,1569   1,1577 +11,7% 
EUR/JPY           170,81    +0,3%   170,21   170,61  +4,5% 
EUR/CHF           0,9346      0%   0,9346   0,9341  -0,4% 
EUR/GBP           0,8700    -0,1%   0,8709   0,8705  +5,2% 
USD/JPY           147,49    +0,3%   147,12   147,36  -6,5% 
GBP/USD           1,3312    +0,2%   1,3283   1,3300  +6,2% 
USD/CNY           7,1381    -0,0%   7,1412   7,1366  -0,9% 
USD/CNH           7,1880    +0,1%   7,1826   7,1871  -2,1% 
AUS/USD           0,6474    +0,1%   0,6468   0,6466  +4,5% 
Bitcoin/USD       113.195,65    -1,7% 115.168,25 113.161,65 +21,8% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          65,66    66,29    -1,0%    -0,63  -8,1% 
Brent/ICE          68,13    68,76    -0,9%    -0,63  -8,3% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           3.382,65   3.374,80    +0,2%    7,85 +28,4% 
Silber            32,64    32,34    +0,9%    0,30 +16,1% 
Platin          1.140,46   1.152,16    -1,0%   -11,70 +31,5% 
Kupfer            4,39     4,44    -1,0%    -0,04  +6,9% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/mgo

(END) Dow Jones Newswires

August 05, 2025 12:41 ET (16:41 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.