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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Advanced Micro Devices (AMD) hat im zweiten Quartal einen Anstieg von Gewinn und Umsatz verzeichnet, getrieben durch Rekordverkäufe von Server- und Personalcomputer-Prozessoren. Der Chiphersteller berichtete einen Nettogewinn von 872 (Vorjahr: 265) Millionen Dollar. Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag bei 48 Cent und entsprach damit den Schätzungen der Analysten. Der Umsatz erreichte 7,69 Milliarden Dollar und übertraf damit den Konsens von 7,41 Milliarden. Für das laufende dritte Quartal rechnet AMD mit einem Umsatz von etwa 8,7 Milliarden Dollar, plus oder minus 300 Millionen Dollar, gegenüber 6,82 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Analysten rechneten bislang mit 8,32 Milliarden Dollar.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

08:00 JP/Honda Motor Co Ltd, Ergebnis 1Q

12:30 US/Walt Disney Co, Ergebnis 3Q

13:00 US/McDonald's Corp, Ergebnis 2Q

13:00 US/Uber Technologies Inc, Ergebnis 2Q

22:00 US/Airbnb Inc, Ergebnis 2Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

-US 
  16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen Energy 
     Information Administration (EIA) Vorwoche 
 

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt +/- % 
DAX Futures        24.037,00 +0,4% 
E-Mini-Future S&P-500   6.342,75 +0,3% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 23.168,25 +0,2% 
Nikkei-225 (Tokio)    40.736,17 +0,5% 
Hang-Seng (Hongk.)    24.918,05 +0,1% 
Schanghai-Comp.      3.625,18 +0,2% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Etwas fester - Die Börsen trotzen etwas leichteren Vorgaben der Wall Street, wo neue Zolldrohungen und ein schwach ausgefallener ISM-Einkaufsmanagerindex für Verkäufe gesorgt hatten. In der Breite stützt die Erwartung weiter, dass in den USA im September eine Zinssenkung anstehen dürfte, nachdem der Arbeitsmarktbericht für Juli zuletzt unerwartet schwach ausgefallen war, begleitet von starken Abwärtsrevisionen der Daten aus den beiden Monaten zuvor. Zunächst lediglich für Gesprächsstoff sorgt die Drohung von US-Präsident Donald Trump in einem CNBC-Interview, demnächst teils horrende Zölle von bis zu 250 Prozent auf die Importe von Pharmazeutika und Halbleiter erheben zu wollen. Dazu wiederholte er die Drohung, den Importzoll auf indische Produkte auf über 25 Prozent weiter zu erhöhen, sollte das Land weiter russisches Öl kaufen. In Sydney hievt die Spekulation auf eine bevorstehende Zinssenkung der australischen Notenbank den Index auf ein Rekordhoch. Unter den Einzelwerten zieht in Tokio nach dem Quartalsausweis die Aktie des Immobilienentwicklers Mitsui Fudosan um 6,1 Prozent an, während Kawasaki Heavy um gut 4 Prozent nachgeben. West Japan Railway büßen 1,5 Prozent ein. Für steigende Kurse bei Aktien von Apple-Zulieferern sorgt in Hongkong die Spekulation, dass Apple im September mit seinem neuen iPhone 17 auf den Markt kommen könnte. AAC legen um 4,6 Prozent zu, Q Technology und Lens Technology verbessern sich um je rund 1 Prozent. In Sydney verteuern sich Rea Group um 6,1 Prozent, nachdem das Online-Immobilienunternehmen einen 23-prozentigen Gewinnanstieg gemeldet hat.

WALL STREET

INDEX     zuletzt +/- % absolut +/- % YTD 
DJIA     44.111,74 -0,1%  -61,90   +3,8% 
S&P-500    6.299,19 -0,5%  -30,75   +7,6% 
NASDAQ Comp 20.916,55 -0,7% -137,03   +9,0% 
NASDAQ 100  23.018,56 -0,7% -170,05   +10,4% 
 
           Dienstag  Montag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,19 Mrd  1,09 Mrd 
Gewinner       1.554   2.257 
Verlierer      1.184    515 
Unverändert      102     73 
 

Leichter - Hatten am Montag noch Zinssenkungsspekulationen eine kräftige Erholung nach dem Freitagrücksetzer ausgelöst, sorgte tags darauf wieder das Zollthema für Zurückhaltung. Die USA stehen nach Aussage von US-Präsident Donald Trump "sehr kurz" vor einem Handelsabkommen mit China. Andere Handelspartner erhielten allerdings Warnschüsse. Trump sagte, wenn die EU ihre Investitionszusagen nicht einhalte, werde sie mit Zöllen von 35 Prozent konfrontiert, statt der aktuell geltenden 15 Prozent. Daneben kündigte Trump an, dass die USA "innerhalb der nächsten Woche" Zölle auf Halbleiter- und Pharmaimporte erheben würden. Dazu sorgte ein schwächer als erwartet ausgefallener Einkaufsmanagerindex für Verkäufe. Bei den Einzelwerten gewannen Palantir nach überzeugenden Geschäftszahlen und einem erhöhten Ausblick 7,9 Prozent. Pfizer erhöhte nach Zuwächsen im zweiten Quartal die Gewinnprognose. Das wurde mit einem Plus von 5,1 Prozent honoriert.

US-ANLEIHEN

Bei den Anleihen tat sich wenig. Die Zehnjahresrendite lag im späten US-Handel kaum verändert bei 4,20 Prozent.

DEVISENMARKT

zuletzt    +/- %    00:00  Di, 09:15  % YTD 
EUR/USD       1,1577     0,0   1,1574   1,1557 +11,7% 
EUR/JPY       170,74    -0,0   170,82   170,10  +4,5% 
EUR/GBP       0,8702    -0,0   0,8703   0,8696  +5,2% 
GBP/USD       1,3304     0,0   1,3299   1,3289  +6,2% 
USD/JPY       147,49    -0,1   147,58   147,19  -6,5% 
USD/KRW      1.390,90     0,3  1.386,31  1.388,95  -6,2% 
USD/CNY       7,1432     0,1   7,1390   7,1457  -0,9% 
USD/CNH       7,1942     0,1   7,1889   7,1876  -2,1% 
USD/HKD       7,8499     0,0   7,8497   7,8500  +1,0% 
AUD/USD       0,6487     0,3   0,6470   0,6466  +4,5% 
NZD/USD       0,5918     0,3   0,5899   0,5896  +5,5% 
BTC/USD     114.421,95     0,7 113.607,80 114.282,90 +21,8% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Dollar stabilisierte sich nach den jüngsten Abgaben nach dem schwachen US-Arbeitsmarktbericht. Der Dollar habe Spielraum für eine Erholung, weil die Wachstums- und Zinsdifferenzen günstig blieben, sagte eToro-Analystin Lale Akoner. Es sei unwahrscheinlich, dass die US-Notenbank die Zinsen in diesem Jahr mehr als zweimal senken werde, weil die Inflation voraussichtlich hoch bleibe, ergänzte sie.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

zuletzt VT-Schluss    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex   65,56    65,16    +0,6%    +0,40  -9,5% 
Brent/ICE   68,08    67,64    +0,7%    +0,44  -9,7% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Am Ölmarkt dominierte weiter die Befürchtung eines Überangebots, nachdem die Opec+-Mitglieder eine Ausweitung der Fördermenge für September beschlossen hatten. Die Preise für Brent und WTI fielen den vierten Handelstag in Folge, diesmal um bis zu 1,7 Prozent.

METALLE

zuletzt   Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold    3.372,24  3.382,40    -0,3%   -10,17 +28,4% 
Silber    32,67    32,73    -0,2%    -0,06 +16,1% 
Platin   1.140,31  1.145,14    -0,4%    -4,83 +31,5% 
Kupfer     4,39    4,39    +0,1%    0,00  +6,8% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Beim Gold tat sich nach dem kräftigen Vortagesplus im US-Handel wenig. Die Feinunze verteuerte sich minimal auf 3.379 Dollar.

MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 20.00 UHR

INDIEN - Geldpolitik

Indiens Zentralbank hat ihren Leitzins wie erwartet unverändert gelassen bei 5,50 Prozent. Nach Angaben der Notenbank hat sich der Inflationsausblick für das laufende und kommende Jahr stärker entspannt als im Juni erwartet, was an einer Kombination aus günstigen Basiseffekten, den Witterungsumständen und hohen Lagerbeständen an landwirtschaftlichen Gütern lag. Gleichwohl rechnet sie damit, dass die Inflation 2025 und 2026 bei durchschnittlich 3,1 (derzeit: 2,1) Prozent liegen wird und die Kerninflation bei 4 Prozent. Das mittelfristige Inflationsziel liegt bei 4 Prozent. Für das Wirtschaftswachstum werden 6,5 Prozent erwartet.

THAILAND - Inflation

Die thailändischen Verbraucherpreise lagen im Juli 0,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Ökonomen hatten einen Rückgang von 0,45 Prozent geschätzt.

AMGEN

hat im zweiten Quartal mehr umgesetzt und verdient als erwartet. Der Gewinn stieg auf 1,43 (Vorjahr: 0,746) Milliarden Dollar. Ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten lag er je Aktie mit 6,02 Dollar über der auf 5,28 Dollar lautenden Konsensschätzung. Der Umsatz legte um 9 Prozent auf 9,18 Milliarden Dollar zu und übertraf damit ebenfalls die Erwartung von im Mittel 8,94 Milliarden Dollar. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Amgen einen Umsatz von 35 bis 36 nach bislang 34,3 bis 35,7 Milliarden Dollar. Den Gewinn je Aktie sieht Amgen zwischen 10,97 und 12,11 nach bislang in Aussicht gestellten 12,21 bis 13,46 Dollar.

SNAP

Probleme mit seiner Werbeplattform haben Snap im zweiten Quartal ein gebremstes Umsatzwachstum beschert. Der Umsatz stieg um 9 Prozent auf 1,34 Milliarden US-Dollar. Im ersten Quartal hatte er noch um 14 Prozent zugelegt. Der Nettoverlust weitete sich auf 263 Millionen Dollar von 249 Millionen Dollar im Vorjahr aus. Der Verlust je Aktie lag bei 16 Cent und damit einen Cent höher als Analysten im Factset-Konsens erwartet hatten. Die Zahl der monatliche aktiven Nutzer stieg um 7 Prozent auf 932 Millionen. Analysten hatten mit 928 Millionen gerechnet.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/gos

(END) Dow Jones Newswires

August 06, 2025 01:45 ET (05:45 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
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