Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 26.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
+2.000% bisher - kommt jetzt der nächste Antimon-Trade? A2 Gold zündet die nächste Stufe!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
756 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Kräftig aufwärts mit Friedens- und Zinshoffnungen

DJ MÄRKTE EUROPA/Kräftig aufwärts mit Friedens- und Zinshoffnungen

DOW JONES--Kräftig nach oben geht es am Donnerstagmittag an den europäischen Aktienmärkten. Der DAX gewinnt 1,7 Prozent auf 24.333 Punkte und setzt sich damit wieder deutlich über der 24.000er Marke fest. Der Euro-Stoxx-50 steigt um 1,6 Prozent auf 5.348 Punkte. Die Hoffnung auf ein Ende des Ukraine-Kriegs stützt die Risikobereitschaft an den Märkten. Der Kreml hat nun einem Gipfel-Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin zugestimmt. Daneben stützen gute US-Vorlagen und die Zinssenkungsfantasie die Stimmung.

DAX und Euro-Stoxx-50 markieren neue Wochenhochs, Der Goldpreis als Krisenindikator bröckelt von den Tageshochs um rund 20 Dollar je Feinunze ab. In Großbritannien hat die Notenbank die Leitzinsen am Mittag zwar wie erwartet weiter zurückgenommen, um einen viertel Prozentpunkt auf nun 4,00 Prozent; allerdings fiel die Entscheidung unerwartet kann, was die Aussicht auf weitere Zinssenkungen dämpft. Der Leitindex FTSE-100 reagiert damit auf einen Rücksetzer ins Minus.

Besonders Stahlwerte und Bauaktien legen vielfach kräftig zu. Sie profitieren besonders stark von der Hoffnung auf ein Ende des Ukraine-Kriegs und der damit verbundenen Spekulation um einen Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur. Heidelberg Materials gewinnen 4,4, Wienerberger 9,4, Saint-Gobain 2,9, Holcim 1,8 und Hochtief 2,8 Prozent. Arcelormittal verteuern sich um 6,9, Voestalpine um 5,6 und Thyssenkrupp um 2,5 Prozent.

Auf der anderen Seite geht es für Rüstungsaktien abwärts. Rheinmetall verlieren rund 6 Prozent, zumal auch die Geschäftszahlen unter den Erwartungen ausgefallen sind. Hensoldt und Renk verlieren ähnlich deutlich, in Mailand fallen Leonardo um 6,4 und in Paris Thales um 2,9 Prozent

Starke Ausschläge bei Einzelwerten nach Zahlen

Daneben steht die auf Hochtouren laufende Berichtssaison im Blick. Allianz steigen um 4,9 Prozent. Die besser als erwartet ausgefallene Schaden-Kosten-Quote wird von Marktteilnehmern aus dem Datenkranz hervorgehoben. Das habe zu einem Gewinnanstieg des Bereichs um knapp 20 Prozent geführt.

BASF ziehen um 5 Prozent an. Händler verweisen auf einen Kurssprung um gut 13 Prozent von Harbour Energy. Der britische Konzern hat die Prognosen erhöht, weil unter anderem das Geschäft mit Wintershall gut läuft. BASF hatte seinen Wintershall-Dea-Anteil an Harbour Energy abgegeben gegen eine Beteiligung an den Briten.

Siemens gewinnen 4,2 Prozent, auch Siemens könnte vom Wiederaufbau der Infrastruktur in der Ukraine profitieren. Der Auftragseingang ist derweil stark ausgefallen, das Industriegeschäft hat sich aber noch etwas schwächer entwickelt als prognostiziert, wie es an der Börse heißt. Den Ausblick hat Siemens bekräftigt.

Unter Druck stehen Deutsche Telekom mit einem Minus von fast 4 Prozent. Analysten sprechen von einer Schwäche auf dem Heimatmarkt Deutschland mit enttäuschenden Zahlen bei den Breitbandkunden. Dies könnte die Bedenken hinsichtlich des Wettbewerbs durch alternative Glasfasernetzbetreiber weiter verstärken.

Merck fallen um 0,8 Prozent nach Zahlen, die überwiegend unter den Erwartungen ausgefallen sind. Etwas über den Erwartungen liegen die Zahlen von Henkel. Der Kurs zieht um 2,5 Prozent an. Henkel waren bisher einer der großen Verlierer des laufenden Börsenjahres im DAX mit Abschlägen von zeitweise über 20 Prozent.

In der zweiten Reihe brechen Carl Zeiss Meditec um knapp 10 Prozent ein und markieren ein neues Jahrestief. Damit erzeugt der Kurs ein neues Verkaufssignal. Die Quartalszahlen sind auf breiter Front unter den Erwartungen ausgefallen.

SGL Carbon geht es mit einem Rücksetzer um knapp 6 Prozent kaum besser. Das Unternehmen erwartet im Gesamtjahr nun einen Umsatzrückgang um 10 Prozent.

Ionos ziehen dagegen um gut 7 Prozent an. Das Unternehmen hat die Prognose für das operative Ergebnis im Gesamtjahr auf 530 von 520 Millionen Euro erhöht. Der Kurs der Mutter United Internet kann sich lediglich behaupten. Sie steigerte im zweiten Quartal den Umsatz und das operative Ergebnis, ließ den Ausblick aber unverändert. Um 6,3 Prozent abwärts geht es für Freenet, ebenfalls nach einer bestätigten Prognose. Dazu teilte Freenet mit, den Vorstand nach einem Überprüfungsprozess von sechs auf zwei Mitglieder drastisch zu verkleinern.

Deutz schießen um über 14 Prozent nach oben. Händler verweisen auf ein deutliches Umsatzwachstum von fast einem Viertel bei dem Motorenbauer.

Delivery Hero und Hellofresh steigen um 2,6 bzw. 1,7 Prozent. Der Wettbewerber Deliveroo hat die Jahresprognose erhöht, was die Stimmung für die Branchenwerte stützt.

zuletzt        +/- %   absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50   5.347,65    +1,6%    84,36    +7,5% 
Stoxx-50      4.477,47    +1,3%    58,08    +2,6% 
DAX        24.333,03    +1,7%   408,67   +20,2% 
MDAX       31.377,01    +1,3%   413,24   +21,0% 
TecDAX       3.777,22    +0,1%    5,23   +10,4% 
SDAX       17.360,54    +2,0%   339,82   +24,1% 
CAC        7.731,70    +1,3%    96,67    +3,4% 
SMI        11.840,88    +0,7%    85,56    +1,3% 
ATX        4.681,97    +2,7%   124,12   +24,4% 
 
 
DEVISEN       zuletzt    +/- %    0:00  Mi, 17:20  % YTD 
EUR/USD       1,1655    -0,0%   1,1657   1,1645 +12,5% 
EUR/JPY       171,80    +0,0%   171,79   171,47  +5,5% 
EUR/CHF       0,9408    +0,1%   0,9402   0,9383  +0,2% 
EUR/GBP       0,8686    -0,5%   0,8728   0,8724  +5,5% 
USD/JPY       147,40    +0,0%   147,36   147,25  -6,3% 
GBP/USD       1,3418    +0,4%   1,3358   1,3347  +6,7% 
USD/CNY       7,1332    -0,0%   7,1360   7,1373  -1,0% 
USD/CNH       7,1831    -0,0%   7,1850   7,1843  -2,0% 
AUS/USD       0,6522    +0,3%   0,6501   0,6502  +5,1% 
Bitcoin/USD   116.611,10    +1,3% 115.095,15 115.046,75 +21,6% 
 
ROHÖL        zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex       64,89    64,35    +0,8%    0,54 -11,1% 
Brent/ICE       67,45    66,89    +0,8%    0,56 -11,1% 
 
 
METALLE       zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold        3.380,77   3.368,45    +0,4%    12,32 +28,4% 
Silber        32,98    32,49    +1,5%    0,49 +16,5% 
Platin       1.140,97   1.147,67    -0,6%    -6,70 +31,0% 
Kupfer         4,43     4,41    +0,4%    0,02  +7,8% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/gos

(END) Dow Jones Newswires

August 07, 2025 07:38 ET (11:38 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.