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MÄRKTE EUROPA/Knapp behauptet - Rüstungsaktien fallen mit USA/Russland-Gipfel

DJ MÄRKTE EUROPA/Knapp behauptet - Rüstungsaktien fallen mit USA/Russland-Gipfel

DOW JONES--Weiter mit kleinen Abgaben zeigen sich Europas Börsen am Montagmittag. Im Blick steht die am Dienstag auslaufende Schonfrist für China. Mehrheitlich wird aber damit gerechnet, dass sich beide Seiten auf eine Verlängerung einigen und weiter verhandeln werden. Während aus China Forderungen an die USA kommen, die Restriktionen auf US-Chip-Exporte zu lockern, scheint die Trump-Regierung mit den Chipherstellern Nvidia und AMD einen Deal ausgehandelt zu haben. Demnach dürfen diese Chips nach China verkaufen, wenn sie 15 Prozent des mit China erzielten Umsatzes an die Trump-Regierung abtreten. Bei den europäischen Halbleiterwerten zeigen sich darauf keine auffälligen Kursbewegungen.

Der DAX gibt um 0,3 Prozent nach auf 24.101 Punkte nach, der Euro-Stoxx-50 verliert 0,2 Prozent auf 5.337 Punkte. Der Euro tendiert unter Schwankungen seitwärts, am Anleihemarkt geben die Renditen etwas nach. Die nächsten Impulse könnten US-Verbraucherpreise am Dienstag setzen. Die Frage ist, ob und wie stark sich die Trumpschen Strafzölle gegen den Rest der Welt in der Teuerung niederschlagen. Sollte die Inflation stärker nach oben abweichen, dürfte das den zuletzt stark aufgelebten und die Aktienkurse treibenden Zinssenkungsspekulationen einen Dämpfer verleihen.

Im Blick haben die Märkte dazu die Geopolitik mit dem Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin am Freitag in Alaska, nachdem zuletzt die Spekulation auf einen Waffenstillstand und Wiederaufbau der Ukraine für Kursgewinne unter anderem bei Bauwerten gesorgt hatten.

Schwach zeigen sich vor diesem Hintergrund Rüstungsaktien. Das Momentum der Investitionen in den Sektor könnte nachlassen, wenn der Gipfel konkrete Ergebnisse produzieren sollte. Renk und Rheinmetall fallen um 2,5 bzw 3,8 Prozent. Thales geben um 1,1 Prozent nach, Leonardo um 0,5 Prozent. Betroffen zeigen sich auch Stahltitel. Salzgitter verlieren 2,7 Prozent - der Konzern ist dabei, sein Rüstungsgeschäft auszubauen. Die endgültigen Zahlen von Salzgitter enthalten dagegen nichts Überraschendes.

Pharmawerte erholen sich - Novartis fest nach Studienergebnissen

Erholt zeigen sich Pharmaaktien, der Stoxx-Branchenindex steigt um 0,5 Prozent. In der Vorwoche hatten die Kurse phasenweise stark unter Druck gestanden mit der Trumpschen Drohung, Zölle bis 250 Prozent zu erheben und mit der Aufforderung an 17 Pharmunternehmen ihre US-Preise zu senken. Novo Nordisk legen um weitere 0,3 Prozent zu, nachdem jüngst Eli Lilly-Studiendaten eines Konkurrenzprodukts zum Gewichtsabnehmer Wegovy etwas enttäuscht hatten.

Für Novartis geht es 2,7 Prozent nach oben. Es treiben Studienergebnisse. Das Medikament Ianalumab hat positive Ergebnisse gezeigt, die von Analysten gelobt werden. Vontobel sieht ein Umsatzpotenzial von 1 Milliarde Dollar.

Eine Kapitalerhöhung von Orsted über umgerechnet rund 8 Milliarden Euro sorgt für Duck auf die Kurse von Windenergieaktien. Orstedt rauschen um fast 30 Prozent in den Keller. Die Dänen brauchen das Geld, vor allem um Probleme mit US-Offshore-Anlagen zu bereinigen. Im Sog verlieren Vestas 5,9 und Nordex 1,5 Prozent.

Hypoport hat mit der Veröffentlichung der endgültigen Zahlen für das erste Halbjahr seinen Jahresausblick bestätigt. Der Kurs des Immobilienfinanzierers verliert mit Gewinnmitnahmen 6,5 Prozent. Northern Data verlieren nach einem als "extrem unbefriedigend" bezeichneten Übernahmegebot 8,3 Prozent.

=== 
              zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50       5.337,49    -0,2%   -10,25    +9,2% 
Stoxx-50         4.482,80    +0,1%    5,33    +3,9% 
DAX           24.101,32    -0,3%   -61,54   +21,4% 
MDAX           31.285,85    -0,7%   -207,56   +23,1% 
TecDAX          3.762,18    -0,3%   -13,19   +10,5% 
SDAX           17.209,22    -1,1%   -185,70   +26,9% 
CAC            7.719,12    -0,3%   -23,88    +4,9% 
SMI           11.889,89    +0,2%    23,04    +2,3% 
ATX            4.702,29    -0,4%   -18,54   +28,9% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Fr, 17:13  % YTD 
EUR/USD           1,1629    -0,2%   1,1649   1,1660 +12,4% 
EUR/JPY           171,97    -0,0%   171,98   172,27  +5,6% 
EUR/CHF           0,9429    +0,2%   0,9407   0,9413  +0,2% 
EUR/GBP           0,8659    -0,1%   0,8667   0,8671  +5,2% 
USD/JPY           147,88    +0,2%   147,64   147,73  -6,1% 
GBP/USD           1,3430    -0,1%   1,3441   1,3448  +7,5% 
USD/CNY           7,1400    +0,0%   7,1371   7,1401  -1,0% 
USD/CNH           7,1923    +0,0%   7,1891   7,1904  -2,0% 
AUS/USD           0,6512    -0,1%   0,6521   0,6529  +5,4% 
Bitcoin/USD       120.776,25    +1,7% 118.700,00 116.234,00 +23,2% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          64,14    63,88    +0,4%    0,26 -11,9% 
Brent/ICE          66,88    66,59    +0,4%    0,29 -11,4% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           3.352,05   3.399,16    -1,4%   -47,12 +29,5% 
Silber            32,42    32,94    -1,6%    -0,52 +18,1% 
Platin          1.124,80   1.145,14    -1,8%   -20,34 +30,8% 
Kupfer            4,44     4,47    -0,8%    -0,04  +7,9% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/ros

(END) Dow Jones Newswires

August 11, 2025 07:51 ET (11:51 GMT)

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