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MÄRKTE USA/Wall Street nach Inflationsdaten fester erwartet

DJ MÄRKTE USA/Wall Street nach Inflationsdaten fester erwartet

DOW JONES--Die mit Spannung erwarteten US-Verbraucherpreise dürften am Dienstag zur Eröffnung für Gewinne an der Wall Street sorgen. Der Inflationsdruck in den USA hat sich im Juli entgegen den Erwartungen nicht verstärkt, wobei die Kerninflation etwas deutlicher als erwartet zunahm. Der Future auf den S&P-500 legt nach den Daten zu und gewinnt aktuell 0,6 Prozent. Vor der Veröffentlichung hatte er sich noch weitgehend unverändert gezeigt. Aktuell wird eine Senkung auf der nächsten Sitzung im September noch mit 82,4 Prozent eingepreist, nach knapp 90 Prozent am Vortag. Gleichwohl stehen bis dahin noch weitere Daten an, die in die Fed-Entscheidung einfließen dürften.

Die Erwartungen an eine Zinssenkung in den USA waren zuletzt deutlicher gestiegen, ausgelöst vor allem durch einen überraschend schwachen monatlichen Arbeitsmarktbericht.

Der Dollar gerät nach den Daten unter Druck. Der Euro steigt dagegen auf 1,1648 Dollar und entfernt sich damit deutlicher von der Marke von 1,16 Dollar, auf der er vor der Bekanntgabe notiert hatte. Der Goldpreis reagiert dagegen nur sehr verhalten. Am Anleihemarkt steigen die Notierungen. Im Gegenzug fällt die Rendite zehnjähriger Papiere um 2 Basispunkte auf 4,26 Prozent - nach 4,29 Prozent vor der Veröffentlichung.

Die Ölpreise zeigen sich weiterhin mit Abgaben. Die Notierungen für Brent und WTI reduzieren sich um bis zu 0,6 Prozent. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) hat ihre Prognose für die Ölnachfrage im nächsten Jahr angehoben. Das in Wien ansässige Kartell erwartet nun, dass die weltweite täglich Ölnachfrage 2026 um 1,38 (bisher: 1,28) Millionen Barrel zunehmen wird. Für dieses Jahr wird das Nachfragewachstum weiterhin bei 1,29 Millionen Barrel gesehen. Auch die Schätzungen für das globale Wirtschaftswachstum wurden leicht erhöht.

Daneben steht die Zoll-Thematik weiter im Fokus. Hier haben die USA China eine neue 90-tägige Zollschonfrist gewährt, während der weiter verhandelt werden kann. Dies war allerdings vom Markt weitgehend erwartet worden. US-Präsident Donald Trump hat zudem einen Nachfolger für die von ihm gefeuerte Chefin des Amtes für Arbeitsmarktstatistik gefunden. Er kündigte an, den Ökonomen E.J. Antoni zu ernennen, einen langjährigen Kritiker der Behörde und deren Umgang mit Arbeitsmarktdaten. "Unsere Wirtschaft boomt und E.J. wird sicherstellen, dass die veröffentlichten Zahlen EHRLICH und AKKURAT sind", schrieb Trump auf Truth Social.

Bei den Einzelwerten geht es für die Intel-Aktie vorbörslich um 3,4 Prozent nach oben. Nach seinem Treffen mit Intel-Chef Lip-Bu Tan hat Trump versöhnlichere Töne angeschlagen. Vergangenen Donnerstag hatte Trump Tan noch aufgefordert, von seinem Posten bei Intel zurückzutreten. Er warf ihm Interessenskonflikte vor. Zuvor hatte der republikanische Senator Tom Cotton in einem offenen Brief Tans Verbindungen zu chinesischen Unternehmen kritisiert.

Die Aktien von Nvidia gewinnen 0,8 Prozent, Advanced Micro Devices steigen um 1,3 Prozent. Chinesische Unternehmen sollen nach dem Willen Pekings nicht die neuen H20-Chips von Nvidia nutzen. Das gelte insbesondere für Zwecke im Zusammenhang mit der Regierung, wie laut Bloomberg aus einer Mitteilung Pekings hervorgeht. Dies dürfte es Nvidia erschweren, verlorene Umsätze in China zurückzuholen. Außerdem schadet es der US-Regierung, die gemäß einer Übereinkunft mit Nvidia und Advanced Micro Devices (AMD) einen Teil der China-Umsätze erhalten soll. Auch Halbleiter von AMD seien betroffen.

Celanese fallen um 15 Prozent. Der Chemiehersteller gab an, dass er in den meisten seiner wichtigen Märkte mit einer nachlassenden Nachfrage rechnet, und prognostizierte für das laufende Quartal einen geringeren Gewinn als von Analysten erwartet.

=== 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Fr, 17:13  % YTD 
EUR/USD           1,1648    +0,3%   1,1616   1,1660 +12,4% 
EUR/JPY           172,36    +0,2%   172,05   172,27  +5,6% 
EUR/CHF           0,9421    -0,1%   0,9434   0,9413  +0,2% 
EUR/GBP           0,8630    -0,2%   0,8649   0,8671  +4,7% 
USD/JPY           147,96    -0,1%   148,11   147,73  -6,1% 
GBP/USD           1,3497    +0,5%   1,3432   1,3448  +7,4% 
USD/CNY           7,1335    -0,1%   7,1426   7,1401  -1,0% 
USD/CNH           7,1891    -0,1%   7,1949   7,1904  -2,0% 
AUS/USD           0,6510    -0,1%   0,6514   0,6529  +5,4% 
Bitcoin/USD       119.207,45    +0,5% 118.653,00 116.234,00 +25,2% 
 
ROHÖL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          63,56    63,96    -0,6%    -0,40 -11,0% 
Brent/ICE          66,35    66,63    -0,4%    -0,28 -11,4% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           3.355,93   3.345,13    +0,3%    10,80 +29,5% 
Silber            32,46    32,40    +0,2%    0,06 +18,1% 
Platin          1.152,24   1.146,33    +0,5%    5,91 +30,8% 
Kupfer            4,50     4,44    +1,3%    0,06  +9,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/brb

(END) Dow Jones Newswires

August 12, 2025 09:05 ET (13:05 GMT)

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© 2025 Dow Jones News
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