Anzeige
Mehr »
Dienstag, 31.03.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Globaler Roll-out startet: Explosives Update: CA$8,4 Mio. Auftragsbestand - Nexus rollt Europa & Arktis auf
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
875 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Fester - Inflationsdaten befeuern Zinssenkungshoffnungen

DJ MÄRKTE USA/Fester - Inflationsdaten befeuern Zinssenkungshoffnungen

DOW JONES--Die mit Spannung erwarteten US-Verbraucherpreise helfen den US-Börsen am Dienstag nach oben. Der Inflationsdruck in den USA hat sich im Juli entgegen den Erwartungen nicht verstärkt, wobei die Kerninflation etwas deutlicher als erwartet zunahm. Der Dow-Jones-Index gewinnt gegen Mittag (Ortszeit New York) 1,0 Prozent auf 44.435 Punkte. Der S&P-500 und der Nasdaq-Composite steigen um 0,9 und 1,1 Prozent. Aktuell wird eine Zinssenkung auf der nächsten Fed-Sitzung im September noch mit 83 Prozent eingepreist nach knapp 90 Prozent am Vortag. Gleichwohl stehen bis dahin noch weitere Daten an, die in die Fed-Entscheidung einfließen dürften.

Die Erwartungen an eine Zinssenkung in den USA waren zuletzt deutlicher gestiegen, ausgelöst vor allem durch einen überraschend schwachen monatlichen Arbeitsmarktbericht.

Der Dollar gerät nach den Daten unter Druck. Der Euro steigt dagegen auf rund 1,1670 Dollar und entfernt sich damit deutlicher von der Marke von 1,16 Dollar, bei der er vor der Bekanntgabe notiert hatte. Der Goldpreis reagiert dagegen nur sehr verhalten. Am Anleihemarkt sinken die Notierungen. Im Gegenzug steigt die Rendite zehnjähriger Papiere um einen Basispunkt auf 4,30 Prozent von 4,29 Prozent vor der Veröffentlichung.

Die Ölpreise zeigen sich weiterhin mit Abgaben. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) hat ihre Prognose für die Ölnachfrage im nächsten Jahr angehoben. Das in Wien ansässige Kartell erwartet nun, dass die weltweite täglich Ölnachfrage 2026 um 1,38 (bisher: 1,28) Millionen Barrel zunehmen wird. Für dieses Jahr wird das Nachfragewachstum weiterhin bei 1,29 Millionen Barrel gesehen. Auch die Schätzungen für das globale Wirtschaftswachstum wurden leicht erhöht.

Daneben steht die Zoll-Thematik weiter im Fokus. Hier haben die USA China eine neue 90-tägige Zollschonfrist gewährt, während der weiter verhandelt werden kann. Dies war allerdings vom Markt weitgehend erwartet worden. US-Präsident Donald Trump hat zudem einen Nachfolger für die von ihm entlassene Chefin des Amtes für Arbeitsmarktstatistik gefunden. Er kündigte an, den Ökonomen E.J. Antoni zu ernennen, einen langjährigen Kritiker der Behörde und deren Umgang mit Arbeitsmarktdaten. "Unsere Wirtschaft boomt und E.J. wird sicherstellen, dass die veröffentlichten Zahlen EHRLICH und AKKURAT sind", schrieb Trump auf Truth Social.

Bei den Einzelwerten geht es für die Intel-Aktie um 3,2 Prozent nach oben. Nach seinem Treffen mit Intel-Chef Lip-Bu Tan hat Trump versöhnlichere Töne angeschlagen. Vergangenen Donnerstag hatte Trump Tan noch aufgefordert, von seinem Posten bei Intel zurückzutreten. Er warf ihm Interessenskonflikte vor. Zuvor hatte der republikanische Senator Tom Cotton in einem offenen Brief Tans Verbindungen zu chinesischen Unternehmen kritisiert.

Die Aktien von Nvidia sinken um 0,1 Prozent, Advanced Micro Devices steigen um 0,6 Prozent. Chinesische Unternehmen sollen nach dem Willen Pekings nicht die neuen H20-Chips von Nvidia nutzen. Das gelte insbesondere für Zwecke im Zusammenhang mit der Regierung, wie laut Bloomberg aus einer Mitteilung Pekings hervorgeht. Dies dürfte es Nvidia erschweren, verlorene Umsätze in China zurückzuholen. Außerdem schadet es der US-Regierung, die gemäß einer Übereinkunft mit Nvidia und Advanced Micro Devices (AMD) einen Teil der China-Umsätze erhalten soll. Auch Halbleiter von AMD seien betroffen.

Celanese fallen um fast 11 Prozent. Der Chemiehersteller gab an, dass er in den meisten seiner wichtigen Märkte mit einer nachlassenden Nachfrage rechnet, und prognostizierte für das laufende Quartal einen geringeren Gewinn als von Analysten erwartet.

Cardinal Health verbilligen sich um 7 Prozent. Der Medikamentenhändler hat durchwachsene Geschäftszahlen vorgelegt und die Übernahme von Solaris Health für 1,9 Milliarden Dollar in bar angekündigt.

=== 
INDEX           zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
DJIA           44.435,35    +1,0%   460,26    +3,4% 
S&P-500          6.430,94    +0,9%    57,49    +8,4% 
NASDAQ Comp       21.614,71    +1,1%   229,31   +10,7% 
NASDAQ 100        23.772,64    +1,0%   246,01   +12,0% 
 
DEVISEN          zuletzt    +/- %    0:00  Mo, 17:15  % YTD 
EUR/USD           1,1676    +0,5%   1,1616   1,1592 +12,1% 
EUR/JPY           172,53    +0,3%   172,05   171,63  +5,6% 
EUR/CHF           0,9433    -0,0%   0,9434   0,9422  +0,5% 
EUR/GBP           0,8642    -0,1%   0,8649   0,8649  +4,5% 
USD/JPY           147,76    -0,2%   148,11   148,06  -5,8% 
GBP/USD           1,3511    +0,6%   1,3432   1,3403  +7,3% 
USD/CNY           7,1339    -0,1%   7,1426   7,1412  -0,9% 
USD/CNH           7,1851    -0,1%   7,1949   7,1946  -1,9% 
AUS/USD           0,6531    +0,3%   0,6514   0,6504  +5,3% 
Bitcoin/USD       119.870,75    +1,0% 118.653,00 120.001,20 +25,2% 
 
ROHOEL           zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex          63,35    63,96    -1,0%    -0,61 -11,0% 
Brent/ICE          66,22    66,63    -0,6%    -0,41 -10,9% 
 
METALLE          zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold           3.348,33   3.345,13    +0,1%    3,20 +27,2% 
Silber            37,96    37,63    +0,9%    0,34 +30,3% 
Platin          1.153,43   1.146,33    +0,6%    7,10 +30,9% 
Kupfer            4,53     4,44    +2,1%    0,09 +10,3% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/brb

(END) Dow Jones Newswires

August 12, 2025 12:31 ET (16:31 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.